Flipper Zero lebt weiter:
Firmwareentwicklung nun mit der Community
Nach der Vorstellung von Flipper One wurde es ruhig um Flipper Zero. Jetzt hat sich das Team des "Hacker-Gadgets" gemeldet und eine Idee für die Zukunft veröffentlicht: Der Hersteller setzt künftig auf die Community statt auf eigene Entwicklerpower.
Im Hintergrund steht eine strategische Neuausrichtung. Das Unternehmen will sich verstärkt neuen Produkten widmen. Dazu zählt unter anderem der Flipper One, eine offene Linux-Plattform, die ebenfalls mit Unterstützung der Nutzer entstehen soll.
Parallel bringt Flipper Devices mit der "Busy Bar" ein weiteres Gerät auf den Markt, das Menschen mit ADHS beim konzentrierten Arbeiten helfen soll. Der Verkaufsstart ist für Mitte Juli in mehreren Regionen geplant.
Für Besitzer des Flipper Zero bedeutet das vor allem, dass die Firmware erhalten bleibt, große neue Funktionen aus eigener Entwicklung sind jedoch nicht mehr vorgesehen. Nach Angaben des Herstellers habe die Software inzwischen einen ausgereiften Stand erreicht.
In der Community hatte zuletzt der Eindruck für Unruhe gesorgt, die Entwicklung sei vollständig eingestellt worden. Flipper Devices reagiert nun mit einem neuen Modell der Zusammenarbeit. Künftig sollen Vorschläge und Wünsche der Nutzer zentral über GitHub gesammelt, diskutiert und priorisiert werden. Entscheidungen orientieren sich dabei an Abstimmungen innerhalb der Community.
Der Schritt ist auch eine Reaktion auf die gewachsene Nutzerbasis. Nach Unternehmensangaben nutzen inzwischen mehr als eine Million Menschen den Flipper Zero. Die Vielzahl an Anfragen habe das kleine Team überfordert, weshalb direkte Kommunikationskanäle in sozialen Netzwerken eingestellt wurden.
Stattdessen bündelt Flipper Devices den Austausch nun bewusst an einer Stelle. Für die Nutzer bedeutet das mehr Einfluss auf die Weiterentwicklung - allerdings auch mehr Verantwortung, wenn es darum geht, die Richtung des Projekts aktiv mitzugestalten.
Wie sinnvoll ist dieser Kurswechsel? Diskutiere mit und teile deine Einschätzung.
Siehe auch:
Jetzt darf die Community ran
Die Entwicklung der Firmware für den Flipper Zero geht weiter - allerdings unter neuen Vorzeichen. Wie der Hersteller Flipper Devices mitteilte, wird das Projekt künftig mit einem kleineren internen Team fortgeführt und stärker auf die Mithilfe der Community setzen (via Bleeping Computer).Im Hintergrund steht eine strategische Neuausrichtung. Das Unternehmen will sich verstärkt neuen Produkten widmen. Dazu zählt unter anderem der Flipper One, eine offene Linux-Plattform, die ebenfalls mit Unterstützung der Nutzer entstehen soll.
Parallel bringt Flipper Devices mit der "Busy Bar" ein weiteres Gerät auf den Markt, das Menschen mit ADHS beim konzentrierten Arbeiten helfen soll. Der Verkaufsstart ist für Mitte Juli in mehreren Regionen geplant.
Für Besitzer des Flipper Zero bedeutet das vor allem, dass die Firmware erhalten bleibt, große neue Funktionen aus eigener Entwicklung sind jedoch nicht mehr vorgesehen. Nach Angaben des Herstellers habe die Software inzwischen einen ausgereiften Stand erreicht.
Entwicklungszyklen
Bereits im September 2024 erschien mit Version 1.0 die erste stabile Hauptversion nach rund drei Jahren Entwicklungszeit. Die aktuelle Version 1.4.3 stammt aus dem Dezember 2025.In der Community hatte zuletzt der Eindruck für Unruhe gesorgt, die Entwicklung sei vollständig eingestellt worden. Flipper Devices reagiert nun mit einem neuen Modell der Zusammenarbeit. Künftig sollen Vorschläge und Wünsche der Nutzer zentral über GitHub gesammelt, diskutiert und priorisiert werden. Entscheidungen orientieren sich dabei an Abstimmungen innerhalb der Community.
Prüfungen werden intensiviert
Beiträge externer Entwickler bleiben ausdrücklich erwünscht, werden jedoch strenger geprüft. Vorgesehen sind verpflichtende Tests, auch gemeinsam mit der Community. Besonders genau will das Team bei tiefgreifenden Änderungen hinschauen - etwa bei systemnahen Funktionen oder bei automatisch generiertem Code.Der Schritt ist auch eine Reaktion auf die gewachsene Nutzerbasis. Nach Unternehmensangaben nutzen inzwischen mehr als eine Million Menschen den Flipper Zero. Die Vielzahl an Anfragen habe das kleine Team überfordert, weshalb direkte Kommunikationskanäle in sozialen Netzwerken eingestellt wurden.
Stattdessen bündelt Flipper Devices den Austausch nun bewusst an einer Stelle. Für die Nutzer bedeutet das mehr Einfluss auf die Weiterentwicklung - allerdings auch mehr Verantwortung, wenn es darum geht, die Richtung des Projekts aktiv mitzugestalten.
Wie sinnvoll ist dieser Kurswechsel? Diskutiere mit und teile deine Einschätzung.
Zusammenfassung
- Die Firmware-Entwicklung des Flipper Zero wird nun durch Community getragen
- Der Hersteller fokussiert sich strategisch auf künftige neue Hardware-Projekte
- Mit der neuen Busy Bar plant Flipper Devices einen Release für diesen Sommer
- Die Software gilt als ausgereift und wird nun über GitHub gemeinschaftlich gepflegt
- Beiträge externer Entwickler unterliegen künftig strengeren Kontrollprozessen
- Über eine Million Anwender nutzen das Gadget und gestalten die Zukunft jetzt mit
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