EU-Parlament: Fest verklebte Akkus werden bald in Europa verboten
Mit einer neuen Verordnung möchte das EU-Parlament die Langlebigkeit von Geräten steigern. In einer Abstimmung wurde entschieden, dass bald keine fest verbauten oder verklebten Akkus in Computer, Smartphones und weitere Produkte mehr eingebaut werden dürfen.
Wie die FAZ schreibt, sollen von dem Verbot neben Smartphones und PCs auch Kopfhörer, Haushaltsroboter, Elektrozahnbürsten, E-Roller sowie E-Fahrräder betroffen sein. Das Verbot von fest verbauten Akkus soll den Austausch durch unabhängige Reparaturbetriebe ermöglichen und die Langlebigkeit der Geräte erhöhen. Aktuell kann ein Austausch oft nur vom Hersteller selbst und nicht mit handelsüblichen Werkzeugen vorgenommen werden. Mit der neuen Gesetzesvorlage muss der Hersteller dafür sorgen, dass jeder Nutzer sie mit handelsüblichen Werkzeugen austauschen kann. Zudem werden Hersteller verpflichtet sicherzustellen, dass es für die erwartete Lebensdauer auch Ersatzakkus gibt.
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Die neuen Regelungen könnten ab dem 1. Januar 2023 gelten. Zunächst muss der Ministerrat allerdings noch seine Zustimmung erteilen. Die Hersteller sollen sich darauf vorbereiten, dass Gerätebatterien ab 2024 leichter ausgetauscht werden können. Bei Smartphones und Laptops sind in den letzten Jahren immer mehr Hersteller dazu übergegangen, fest verklebte Akkus in ihre Geräte einzubauen. Beispielsweise bei Kopfhörern und Elektrozahnbürsten ist diese Vorgehensweise in den allermeisten Fällen sowieso üblich gewesen.
Umweltbilanz soll verbessert werden
Heutzutage werden viele Produkte beim Defekt des Akkus einfach entsorgt, da sich der Austausch als zu teuer herausstellt. Um die Umweltbilanz der Produkte zu steigern, soll außerdem der Anteil recycelter Rohstoffe in Batterien erhöht werden. Bis 2026 soll eine Recyclingquote von 90 Prozent für Blei, Kobalt, Lithium und Nickel erreicht werden. Darüber hinaus müssen Hersteller zukünftig Angaben zur Haltbarkeit sowie zum CO2-Fußabdruck ihrer Akkus machen. Die Informationen sollen sich über einen QR-Code auslesen lassen.Die neuen Regelungen könnten ab dem 1. Januar 2023 gelten. Zunächst muss der Ministerrat allerdings noch seine Zustimmung erteilen. Die Hersteller sollen sich darauf vorbereiten, dass Gerätebatterien ab 2024 leichter ausgetauscht werden können. Bei Smartphones und Laptops sind in den letzten Jahren immer mehr Hersteller dazu übergegangen, fest verklebte Akkus in ihre Geräte einzubauen. Beispielsweise bei Kopfhörern und Elektrozahnbürsten ist diese Vorgehensweise in den allermeisten Fällen sowieso üblich gewesen.
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