Boykott: Microsoft setzt ab sofort neue Verkäufe in Russland aus

Microsoft-Präsident Brad Smith hat sich ein weiteres Mal zur aktuellen Situation durch den Krieg in der Ukraine zu Wort gemeldet. Er verkündete dabei weitere einschneidende Maßnahmen, die der Konzern ab sofort gegen Russland startet. Die neuen Maßnahmen von Microsoft betreffen die Geschäftsbeziehungen und das Angebot von Microsofts Diensten und Produkten in Russland. "Wie der Rest der Welt sind auch wir entsetzt, wütend und traurig über die Bilder und Nachrichten aus dem Krieg in der Ukraine und verurteilen diese ungerechtfertigte, unprovozierte und unrechtmäßige Invasion durch Russland", erklärte Smith im Microsoft-Blog zur Einleitung, bevor er den Entschluss des Konzerns verkündete: "Wir geben heute bekannt, dass wir alle neuen Verkäufe von Microsoft-Produkten und -Diensten in Russland aussetzen werden."

Ähnliche Ankündigungen hatten schon andere große Tech-Riesen in dieser Woche gemacht. Apple hat den Verkauf von iPhones ausgesetzt und Google seine Maps-Verkehrsdaten deaktiviert. Nun folgt auch Microsoft dem Boykott.

Laut der Ankündigung von Brad Smith arbeitet Microsoft eng mit den Regierungen der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und des Vereinigten Königreichs zusammen und stoppt eine Reihe von Geschäftstätigkeiten in Russland in Übereinstimmung mit den Sanktionsbeschlüssen der Regierungen.

"Wir glauben, dass wir der Ukraine am effektivsten helfen können, wenn wir konkrete Schritte in Abstimmung mit den Entscheidungen dieser Regierungen unternehmen, und wir werden weitere Schritte unternehmen, wenn sich die Situation weiter entwickelt", so Smith. Hauptaugenmerk von Microsoft bleibt aber, der Ukraine im Kampf gegen Hacker zu helfen, um Cyberangriffe auf wichtige Infrastruktur zu verhindern. Als Beispiel nannte Microsoft die Abwehr eines Hacker-Angriffs auf einen großen ukrainischen Fernsehsender, sowie auf mehr als 20 ukrainische Regierungs-, IT- und Finanzorganisationen.

Kritik an Vorgehen gegen Zivilisten

Dabei geht es nicht nur gegen öffentliche Einrichtungen - russische Hacker haben auch zivile Ziele im Visier gehabt. Microsoft kritisierte dieses Vorgehen scharf und erklärte, dass man besorgt darüber sei, da diese Angriffe auf Zivilisten gegen die Genfer Konvention verstoßen.

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