Krieg in der Ukraine: Apple stoppt Verkauf von iPhones & Co in Russland
Apple hat den Vertrieb seiner Produkte in Russland gestoppt. Der US-Konzern will nach eigenen Angaben vorerst keine neuen Smartphones, Tablets und PCs mehr in den russischen Markt liefern. Hintergrund ist der Angriff Russlands auf die Ukraine.
Wie Apple gestern Abend mitteilte, hat man mit sofortiger Wirkung den Vertrieb aller seiner Produkte in Russland ausgesetzt. Das Unternehmen reagierte damit nach eigenen Angaben auf die Situation in der Ukraine, wo seit dem letzten Donnerstag massive Angriffe durch die russische Armee unter Präsident Putin laufen.
Der Apple Store ist in Russland 'momentan geschlossen'.
Man sei höchst besorgt wegen der Invasion der Ukraine durch Russland und wolle allen Menschen beistehen, die durch die Gewalt Leid erfahren müssten, so das Unternehmen in einer Stellungnahme. Das Unternehmen limitierte außerdem die Abwicklung von Zahlungen mit Hilfe von Apple Pay in Russland und nahm die Apps russischer Staatsmedien außerhalb Russlands aus seinem App-Store. Der App-Store selbst ist offenbar weiterhin in Russland verfügbar.
Wer derzeit versucht, den Apple Store auf der russischen Apple-Website aufzurufen, wird von einer leeren Seite begrüßt, auf der nur zu lesen ist, dass der Shop derzeit geschlossen ist. Außerdem wird ein Apple-Logo angezeigt, das scheinbar die Regenbogenfarben in Anlehnung an die Friedensfahne zirkulieren lässt.
So verkündeten mit Maersk aus Dänemark und MSC aus der Schweiz die beiden weltweit führenden Frachtreeder, dass sie ihre Schiffe nicht mehr in russischen Häfen anlegen lassen. Weil auch der Luftraum in Russland für die Fluglinien diverser Länder geschlossen wurde, ist es nun im Grunde abgesehen vom Landweg kaum noch möglich, Güter nach Russland zu bringen.
Der Apple Store ist in Russland 'momentan geschlossen'.
Man sei höchst besorgt wegen der Invasion der Ukraine durch Russland und wolle allen Menschen beistehen, die durch die Gewalt Leid erfahren müssten, so das Unternehmen in einer Stellungnahme. Das Unternehmen limitierte außerdem die Abwicklung von Zahlungen mit Hilfe von Apple Pay in Russland und nahm die Apps russischer Staatsmedien außerhalb Russlands aus seinem App-Store. Der App-Store selbst ist offenbar weiterhin in Russland verfügbar.
Wer derzeit versucht, den Apple Store auf der russischen Apple-Website aufzurufen, wird von einer leeren Seite begrüßt, auf der nur zu lesen ist, dass der Shop derzeit geschlossen ist. Außerdem wird ein Apple-Logo angezeigt, das scheinbar die Regenbogenfarben in Anlehnung an die Friedensfahne zirkulieren lässt.
App Store bleibt zugänglich
Für Apple dürfte die Aussetzung seiner Vertriebsaktivitäten in Russland nach Meinung von Marktbeobachtern vor allem symbolischen Charakter haben, da der Anteil des Umsatzes in Russland vergleichsweise gering ist. Apple selbst betreibt in Russland keinerlei physische Stores, sondern setzt vollständig auf den Vertrieb durch Partner oder über seinen Online-Store. Apple passt auch die Funktionalität seiner Navigationssoftware Apple Maps an, um zu verhindern, dass deren Daten verwendet werden, um der Zivilbevölkerung der Ukraine zu schaden.Keine Fracht mehr nach Russland
Aufgrund des Angriffskrieges der russischen Armee auf die Ukraine haben diverse Länder mittlerweile wirtschaftliche Sanktionen beschlossen. Auch immer mehr Firmen aus westlichen Ländern und Asien stellen ihre Aktivitäten in Russland oder mit russischen Partnern ein. Nachdem die Versanddienstleister DHL und FedEx seit kurzem keine Express-Lieferungen mehr in oder aus Russland abwickeln, haben auch mehrere große Fracht-Reedereien aufgehört, russische Häfen anzusteuern.So verkündeten mit Maersk aus Dänemark und MSC aus der Schweiz die beiden weltweit führenden Frachtreeder, dass sie ihre Schiffe nicht mehr in russischen Häfen anlegen lassen. Weil auch der Luftraum in Russland für die Fluglinien diverser Länder geschlossen wurde, ist es nun im Grunde abgesehen vom Landweg kaum noch möglich, Güter nach Russland zu bringen.
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