Filmindustrie will, dass VPNs Nutzer tracken, um Piraten zu erwischen
Virtual Private Networks sind vor allem dafür gedacht, in öffentlichen Netzwerken mehr Sicherheit bereitzustellen, das ist nicht nur bei Privatnutzern beliebt, sondern vor allem auch bei Firmen. Doch auch Piraten "tarnen" sich so und das ist der Filmindustrie alles andere als Recht.
Wer Wert auf Privatsphäre und Sicherheit legt, der kommt um ein VPN nicht herum. Das betrifft wie anfangs erwähnt Firmen und Privatanwender, entsprechend populär sind VPNs in den vergangenen Jahren geworden. Doch diese Möglichkeit, sich vor den virtuellen Blicken Dritter verstecken zu können, ist der Content-Industrie ein Dorn im Auge, weshalb vor allem Filmstudios zuletzt immer häufiger versuchen, VPN-Anbieter vor Gericht zu zerren - nachdem man sich lange auf ISPs selbst konzentriert hat.
Hinter diesen Klagen steht eine Gruppe mehrerer unabhängiger Studios und Filmunternehmen. Kennern der Szene werden auch bzw. vor allem deren Produktionen etwas sagen, nämlich The Hitman's Bodyguard, Dallas Buyers Club und London Has Fallen. Und wie TorrentFreak schreibt, haben diese noch lange nicht genug: Denn in den vergangenen Wochen haben diese Firmen vor einem US-Bundesgericht eine Klage eingereicht, die sich an die VPN-Anbieter Surfshark, VPN Unlimited, Zenmate und ExpressVPN richtet.
Natürlich wird aber auch BitTorrent-Piraterie beklagt: "Die Beklagten werben für ihre VPN-Dienste als ein Werkzeug, mit dem man urheberrechtlich geschützte Inhalte illegal kopieren kann, ohne erwischt zu werden", heißt es dazu in der Klageschrift. Die Filmunternehmen führen als Beweis an, dass die Torrent-Portale explizit mit bzw. für VPNs werben, damit die Nutzer diese einsetzen, um gefahrlos Inhalte herunterladen zu können. Hierfür liegen zwar auch Beweise in Form von Screenshots vor, es ist aber nicht klar, ob die VPN-Anbieter überhaupt davon wissen.
Die Filmfirmen fordern überdies, dass die VPN-Anbieter einzelne Nutzer tracken, damit diese bei Copyright-Verstößen identifizierbar sind. Natürlich fordert man auch eine finanzielle Entschädigung für entstandene Schäden und will, dass bestimmte Seiten kategorisch geblockt werden.
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Hinter diesen Klagen steht eine Gruppe mehrerer unabhängiger Studios und Filmunternehmen. Kennern der Szene werden auch bzw. vor allem deren Produktionen etwas sagen, nämlich The Hitman's Bodyguard, Dallas Buyers Club und London Has Fallen. Und wie TorrentFreak schreibt, haben diese noch lange nicht genug: Denn in den vergangenen Wochen haben diese Firmen vor einem US-Bundesgericht eine Klage eingereicht, die sich an die VPN-Anbieter Surfshark, VPN Unlimited, Zenmate und ExpressVPN richtet.
Zahlreiche Vorwürfe
Die Liste der Vorwürfe ist lang, unter anderem wird den VPN-Betreibern vorgeworfen, das Umgehen geografischer Beschränkungen von Diensten wie Netflix zu ermöglichen. Eine entscheidende Rolle für das juristische Vorgehen spielt der Umstand, dass die VPN-Anbieter damit auch explizit werben.Natürlich wird aber auch BitTorrent-Piraterie beklagt: "Die Beklagten werben für ihre VPN-Dienste als ein Werkzeug, mit dem man urheberrechtlich geschützte Inhalte illegal kopieren kann, ohne erwischt zu werden", heißt es dazu in der Klageschrift. Die Filmunternehmen führen als Beweis an, dass die Torrent-Portale explizit mit bzw. für VPNs werben, damit die Nutzer diese einsetzen, um gefahrlos Inhalte herunterladen zu können. Hierfür liegen zwar auch Beweise in Form von Screenshots vor, es ist aber nicht klar, ob die VPN-Anbieter überhaupt davon wissen.
Die Filmfirmen fordern überdies, dass die VPN-Anbieter einzelne Nutzer tracken, damit diese bei Copyright-Verstößen identifizierbar sind. Natürlich fordert man auch eine finanzielle Entschädigung für entstandene Schäden und will, dass bestimmte Seiten kategorisch geblockt werden.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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