Highlight
Stromabnehmer am schwarzen Loch:
Viel effektiver als Sonnenenergie
Um eine ganze Zivilisation mit einem Überfluss an Energie zu versorgen, muss man nur die richtigen Abnehmer um ein Schwarzes Loch positionieren. Was Science Fiction-Autoren ersonnen haben, konnte seitens der Wissenschaft nun bestätigt werden.
Recht bekannt ist das Konzept der Dyson-Sphäre, bei der eine fortgeschrittene Zivilisation ein gigantisches Bauwerk kugelförmig um einen Stern herum errichtet, um dessen gesamten Energie-Ausstoß verwerten zu können. In der Serie Doctor Who nutzen die Time Lords statt eines Sterns allerdings ein Schwarzes Loch. Und das wäre sogar der effektivere Weg, wie Wissenschaftler nun herausarbeiteten.
Wenn man ein solches Objekt in eine Dyson-Sphäre einschließt und daran arbeitet, die Energie zu gewinnen, könnte man mit einer wesentlich stärkeren Ausbeute rechnen, berichtet das Wissenschafts-Journal Science. Und zu diesem Schluss könnten auch außerirdische Zivilisationen gelangt sein. Das würde bedeuten, dass man auf eine andere Art versuchen müsste, nach ihnen zu suchen.
Schwarze Löcher werden oft eher als Energie-Schlucker angesehen. Richtig ist, dass aus ihrem Inneren keine energetische Strahlung nach Außen dringen kann. In der Nähe des Ereignishorizontes treten aber so starke Gravitations-Effekte auf, dass hier doch große Mengen Energie freigesetzt werden. Diese schießen unter anderem in Form massiver Jets an den Rotations-Polen nach oben und unten weg. Aber auch andere Richtungen bekommen eine Menge ab.
Die Berechnungen des Astronomen Tiger Hsiao von der chinesischen Tsing Hua-Universität kommen zu dem Ergebnis, dass ein Schwarzes Loch mit 20 Sonnenmassen einer Dyson-Sphäre die Energie zur Verfügung stellen könnte, die man von 100.000 Sternen bekommen würde. Um die Menschheit auf diese Weise mit Energie versorgen zu können, bräuchte man allerdings nicht nur zahlreiche technische Weiterentwicklungen und einen enormen Fortschritt in der Raumfahrt - es wäre auch nötig, ein Schwarzes Loch zu finden, das in annehmbarer Zeit erreichbar wäre.
Siehe auch:
Wenn man ein solches Objekt in eine Dyson-Sphäre einschließt und daran arbeitet, die Energie zu gewinnen, könnte man mit einer wesentlich stärkeren Ausbeute rechnen, berichtet das Wissenschafts-Journal Science. Und zu diesem Schluss könnten auch außerirdische Zivilisationen gelangt sein. Das würde bedeuten, dass man auf eine andere Art versuchen müsste, nach ihnen zu suchen.
Alien-Suche möglich
Der Physiker Freeman Dyson, nach dem die Sternenkugeln benannt sind, hatte diese Bauwerke als leichte Möglichkeit zur Suche nach Außerirdischen herausgearbeitet. Denn die Energie des Sterns muss gemäß des Energieerhaltungssatzes letztlich auf jeden Fall aus der Sphäre herauskommen. Statt des sichtbaren Lichts gäbe es hier aber vor allem Infrarotstrahlung. Man müsste demnach also vor allem nach starken Infrarotquellen suchen, die kein sichtbares Licht emittieren - das wäre dann ein starker Hinweis auf eine real existierende, künstlich errichtete Dyson-Sphäre.Schwarze Löcher werden oft eher als Energie-Schlucker angesehen. Richtig ist, dass aus ihrem Inneren keine energetische Strahlung nach Außen dringen kann. In der Nähe des Ereignishorizontes treten aber so starke Gravitations-Effekte auf, dass hier doch große Mengen Energie freigesetzt werden. Diese schießen unter anderem in Form massiver Jets an den Rotations-Polen nach oben und unten weg. Aber auch andere Richtungen bekommen eine Menge ab.
Die Berechnungen des Astronomen Tiger Hsiao von der chinesischen Tsing Hua-Universität kommen zu dem Ergebnis, dass ein Schwarzes Loch mit 20 Sonnenmassen einer Dyson-Sphäre die Energie zur Verfügung stellen könnte, die man von 100.000 Sternen bekommen würde. Um die Menschheit auf diese Weise mit Energie versorgen zu können, bräuchte man allerdings nicht nur zahlreiche technische Weiterentwicklungen und einen enormen Fortschritt in der Raumfahrt - es wäre auch nötig, ein Schwarzes Loch zu finden, das in annehmbarer Zeit erreichbar wäre.
Siehe auch:
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Beliebte Downloads zum Thema
Videos zum Thema Stromversorgung
Beliebt im Preisvergleich
- Akkus original:
Beiräge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Fritz: Frische Beta für FritzBox + Funktions-Update für die MyFritz-App
- Wero-Fiasko: Neukundenaktion endet in Gebühren-Chaos & Kontosperre
- Apple iPhone Duo: Aufwendiges Scharnier sorgt für Verzögerungen
- Amazon Fire TV Stick 4K startet mit mehr Leistung, neuer Fernbedienung
- Forscher bauen stromerzeugende Tapete - 3,5 Volt einfach aus der Luft
- Galaxy SmartTag3 vorgestellt: Längere Akkulaufzeit und iOS-Support
- Black Edition: Caviar zeigt Luxus-Versionen der neuen iPhones
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Neues von GIMP - Seit Nov. 1995 in Entwicklung
d-hubs - Gestern 19:21 Uhr -
Neu :: Open SUSE Leap 16.1 RC (Release Candidate)
d-hubs - Gestern 14:56 Uhr -
Neu: FreeCAD kommt mit der Version 1.1.4
d-hubs - Vorgestern 13:34 Uhr -
ist draußen: Shotcut, die freie, plattformübergreifende
d-hubs - 28.09. 21:02 Uhr -
CalibRaw - schneller, nicht-destruktiver RAW-Fotoeditor
d-hubs - 27.09. 21:45 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen