Überraschung: schwarzes Loch hat sich in der Nachbarschaft versteckt
Näher und kleiner geht es bisher nicht: Astronomen haben in unserer unmittelbaren kosmischen Nachbarschaft ein winziges Schwarzes Loch entdeckt. Wegen der geringen Auswirkung auf seine Umgebung war das Himmelphänomen gut versteckt und überraschte die Forscher.
Wie Scinexx in seinem Bericht schreibt, hat ein Team rund um den Astronomen Tharindu Jayasinghe die ungewöhnliche Entdeckung bei Beobachtung eines massereichen Roten Riesen in nur 1500 Lichtjahren Entfernung zur Erde gemacht. Der Riesenstern mit der Bezeichnung V723 Mon war schon länger wegen periodischer Schwankungen seiner Helligkeitswerte in der Wissenschaftsgemeinde bekannt. Bisher waren aber alle Erklärungsversuche an widersprüchlichen Beobachtungsdaten gescheitert.
Um hier für eine Klärung zu sorgen, hatten Jayasinghe und sein Team laut Medium jetzt Datensätze von verschiedenen Teleskopen, Spektrografen und Sonden zu einem großen Datensatz vereint. "Wir finden aber keinerlei Hinweise auf einen Licht emittierenden Begleiter und können auch einen Hauptreihenstern oder ein Sternenpaar als Begleitobjekt ausschließen", berichtet das Forschungsteam. Stattdessen müsse es sich um ein kompaktes, aber dunkles Objekt handeln, zitiert Scinexx die Forscher. "Als wir uns die Daten anschauten, sprang uns dieses schwarze Loch geradezu ins Auge", so Jayasinghe.
Ein winziges schwarzes Loch in der kosmischen Nachbarschaft
In der Theorie wird schon sehr lange darüber spekuliert, wann massereiche Sterne zu stellaren schwarzen Löchern werden können. Ein Gegenstand von eifriger Spekulation und Messversuchen ist dabei auch die benötigte Masse, die für einen ausreichend extremen Kollaps auf den zentralen Punkt sorgt. In dieser Hinsicht haben Astronomen jetzt zumindest einen neuen Rekordhalter entdeckt: Das kleinste bisher bekannte schwarze Loch der Milchstraße. Weiterer Rekord: Bisher ist kein Phänomen dieser Art näher am Sonnensystem entdeckt worden.Wie Scinexx in seinem Bericht schreibt, hat ein Team rund um den Astronomen Tharindu Jayasinghe die ungewöhnliche Entdeckung bei Beobachtung eines massereichen Roten Riesen in nur 1500 Lichtjahren Entfernung zur Erde gemacht. Der Riesenstern mit der Bezeichnung V723 Mon war schon länger wegen periodischer Schwankungen seiner Helligkeitswerte in der Wissenschaftsgemeinde bekannt. Bisher waren aber alle Erklärungsversuche an widersprüchlichen Beobachtungsdaten gescheitert.
Um hier für eine Klärung zu sorgen, hatten Jayasinghe und sein Team laut Medium jetzt Datensätze von verschiedenen Teleskopen, Spektrografen und Sonden zu einem großen Datensatz vereint. "Wir finden aber keinerlei Hinweise auf einen Licht emittierenden Begleiter und können auch einen Hauptreihenstern oder ein Sternenpaar als Begleitobjekt ausschließen", berichtet das Forschungsteam. Stattdessen müsse es sich um ein kompaktes, aber dunkles Objekt handeln, zitiert Scinexx die Forscher. "Als wir uns die Daten anschauten, sprang uns dieses schwarze Loch geradezu ins Auge", so Jayasinghe.
Sehr, sehr leicht
Im Gegensatz zu anderen Entdeckungen ähnlicher Art konnte das schwarze Loch von V723 Mon bereits durch unabhängige Messungen bestätigt werden. Die Forscher machen sich dabei zunutze, dass das schwarze Loch den Stern durch Gezeitenkräfte deformiert. Die Art und Ausprägung dieser Verformung gibt den Forschern auch einen Hinweis auf die Masse des schwarzen Lochs: "Mit 2,93 Sonnenmassen gehört es zu den kleinsten je beobachteten schwarzen Löchern."
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