Impfzertifikate: Apotheken starten in der kommenden Woche wieder
Schon ab der kommenden Woche erhalten Apotheken in Deutschland wieder Zugang zum DAV-Portal, um digitale Impfzertifikate zu erstellen. Das teilte der Deutsche Apothekerverband in Absprache mit dem Bundesgesundheitsministerium mit.
Demnach kann nach der Entdeckung einer eklatanten Sicherheitslücke bei der Möglichkeit der Anmeldung als Apotheke für das Ausstellen der digitalen Impfzertifikate das Portal des Apothekerverbands schon ab Montag wieder die Arbeit aufnehmen. Sicherheitsforscher hatten zuvor gezeigt, wie einfach man das Portal austricksen und sich mit falschen Daten und einer per Photoshop zusammengebastelten Betriebserlaubnis "als echte Apotheke ausgeben" konnte. Anschließend war es gar kein Problem, auch digitale Impfzertifikate auszustellen.
Der Deutsche Apothekerverband teilte mit: "Aufgrund eines Hinweises auf eine potenzielle Schwachstelle beim Zugang zum Webportal des Deutschen Apothekerverbands (DAV) wurde die Ausstellung von Impfzertifikaten über dieses Webportal vorübergehend deaktiviert. Potenziell betroffen sind nur die wenigen hundert Apotheken, die nicht Mitglied des DAV sind. Alle erteilten Zugänge werden bereits überprüft und verifiziert. Nach aktuellem Kenntnisstand ist es zu keinem Betrug bei der Erstellung von Impfzertifikaten gekommen. Ein solcher wäre im Übrigen eine Straftat.
Alle Apotheken, die dies wünschen, erhalten in der nächsten Woche schrittweise wieder Zugriff auf das DAV-Portal, so dass sie auch wieder Impfzertifikate ausstellen können. DAV, IBM, gematik und BMG arbeiten zudem gemeinsam daran, die Sicherheit bei der Ausstellung von Impfzertifikaten durch eine Einbindung dieses Prozesses in die sichere Telematikinfrastruktur insgesamt noch weiter zu erhöhen."
Man wird also vermutlich nicht einfach wieder das Portal freigeben, sondern das nach und nach auf Anfrage der Apotheken durchführen. Ob der Verband dann eine erneute Prüfung der Legitimität durchführen wird, ist nicht klar.
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Stopp der Zertifikats-Ausgabe nur kurzfristig
Nach dem Bekanntwerden der Schwachstelle stoppte Deutschland die Ausgabe der Zertifikate durch Apotheken. Es hieß zunächst, man habe noch keine Information, wann man wider den Betrieb aufnehmen kann - doch es geht nun schneller als vermutet.Der Deutsche Apothekerverband teilte mit: "Aufgrund eines Hinweises auf eine potenzielle Schwachstelle beim Zugang zum Webportal des Deutschen Apothekerverbands (DAV) wurde die Ausstellung von Impfzertifikaten über dieses Webportal vorübergehend deaktiviert. Potenziell betroffen sind nur die wenigen hundert Apotheken, die nicht Mitglied des DAV sind. Alle erteilten Zugänge werden bereits überprüft und verifiziert. Nach aktuellem Kenntnisstand ist es zu keinem Betrug bei der Erstellung von Impfzertifikaten gekommen. Ein solcher wäre im Übrigen eine Straftat.
Alle Apotheken, die dies wünschen, erhalten in der nächsten Woche schrittweise wieder Zugriff auf das DAV-Portal, so dass sie auch wieder Impfzertifikate ausstellen können. DAV, IBM, gematik und BMG arbeiten zudem gemeinsam daran, die Sicherheit bei der Ausstellung von Impfzertifikaten durch eine Einbindung dieses Prozesses in die sichere Telematikinfrastruktur insgesamt noch weiter zu erhöhen."
Man wird also vermutlich nicht einfach wieder das Portal freigeben, sondern das nach und nach auf Anfrage der Apotheken durchführen. Ob der Verband dann eine erneute Prüfung der Legitimität durchführen wird, ist nicht klar.
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