TSMC & Foxconn kaufen BioNTechs Corona-Impfstoff an China vorbei
Die weltweite Elektronikindustrie ist von Taiwan mehr als nur abhängig - ohne den Inselstaat gäbe es viele Produkte einfach nicht. Deshalb kaufen der weltgrößte Chip- und der größte Elektronik-Vertragsfertiger TSMC und Foxconn jetzt massenhaft BioNTech-Impfstoff gegen Covid-19.
Während hierzulande trotz der Bedrohung durch die sogenannte Delta-Variante des Neuartigen Coronavirus vielerorts immer mehr Beschränkungen fallen, kämpft mit Taiwan eines der Schlüsselländer für die Versorgung der Welt mit Computern, Smartphones und anderen Elektronikprodukten darum, möglichst rasch viele Menschen zu impfen.
Nach einigen Verhandlungen und sicherlich auch politischem Druck aus Deutschland und den USA konnten die taiwanischen Giganten jetzt einen ersten großen Erfolg verbuchen. Die beiden Konzerne sind dabei, die Verträge über die Belieferung von Taiwan mit mindestens 10 Millionen Dosen des von BioNTech und Pfizer entwickelten Covid-19-Impfstoffs Comirnaty abzuschließen. Die Unternehmen übernehmen dabei jeweils zur Hälfte die Kosten in Höhe von rund 350 Millionen Dollar.
TSMC und Foxconn wollen den Impfstoff im Anschluss der taiwanischen Regierung spenden, damit diese die unter Hochdruck angelaufene Impfkampagne voranbringen kann. Weil die Taiwaner den Imfpstoff, der eigentlich über einen chinesischen Lizenznehmer für den asiatischen Raum produziert wird, aus verständlichen Gründen nicht aus chinesischer Produktion erwerben wollen, erfolgt die Lieferung im Rahmen des Deals von TSMC und Foxconn direkt aus Deutschland.
Foxconn und TSMC wollen mit dem deutschen Impfstoff natürlich auch ihre Mitarbeiter versorgen, um so Ausfälle in der Produktion ihrer Werke in Taiwan zu verhindern. Die beiden Konzerne beliefern zahllose Abnehmer, darunter Apple, AMD, Intel, Nvidia, die meisten Handyhersteller, die Autoindustrie und diverse weitere Kunden, weshalb sie für die weltweiten Elektronik-Lieferketten von größter Bedeutung sind.
Weltgrößte Vertragsfertiger umschiffen chinesische Einmischung
Weil Taiwan wegen der unbegründeten Beanspruchung als "Provinz" durch China immer wieder wirtschaftliche und politische Steine in den Weg gelegt werden, konnte die Regierung nicht ohne weiteres auf "Shopping-Tour" gehen, um Imfpstoffe zu beschaffen. Der weltgrößte Chip-Vertragsfertiger TSMC und der wichtigste Vertragsfertiger für Elektronikgeräte aller Art Foxconn haben deshalb laut Nikkei Asia jüngst begonnen, ihre Beziehungen spielen zu lassen.Nach einigen Verhandlungen und sicherlich auch politischem Druck aus Deutschland und den USA konnten die taiwanischen Giganten jetzt einen ersten großen Erfolg verbuchen. Die beiden Konzerne sind dabei, die Verträge über die Belieferung von Taiwan mit mindestens 10 Millionen Dosen des von BioNTech und Pfizer entwickelten Covid-19-Impfstoffs Comirnaty abzuschließen. Die Unternehmen übernehmen dabei jeweils zur Hälfte die Kosten in Höhe von rund 350 Millionen Dollar.
TSMC und Foxconn wollen den Impfstoff im Anschluss der taiwanischen Regierung spenden, damit diese die unter Hochdruck angelaufene Impfkampagne voranbringen kann. Weil die Taiwaner den Imfpstoff, der eigentlich über einen chinesischen Lizenznehmer für den asiatischen Raum produziert wird, aus verständlichen Gründen nicht aus chinesischer Produktion erwerben wollen, erfolgt die Lieferung im Rahmen des Deals von TSMC und Foxconn direkt aus Deutschland.
Foxconn und TSMC wollen mit dem deutschen Impfstoff natürlich auch ihre Mitarbeiter versorgen, um so Ausfälle in der Produktion ihrer Werke in Taiwan zu verhindern. Die beiden Konzerne beliefern zahllose Abnehmer, darunter Apple, AMD, Intel, Nvidia, die meisten Handyhersteller, die Autoindustrie und diverse weitere Kunden, weshalb sie für die weltweiten Elektronik-Lieferketten von größter Bedeutung sind.
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