Erste Apotheken können wieder digitale Impfzertifikate ausstellen
Nach einigen Verzögerungen steht den deutschen Apotheken nun wieder die Möglichkeit offen, digitale Impfzertifikate zu generieren. Das teilt der Deutsche Apotheker-Verband (DAV) mit - der Verband hat einige neue Sicherheitsmaßnahmen ergriffen.
Nach der vorübergehenden Aussetzung der Erstellung eines digitalen Impfzertifikats in Apotheken haben die ersten Apotheken wieder Zugriff auf die Generierungstools erhalten. Es gab noch einige Verzögerungen, denn eigentlich waren der Apothekerverband und das Bundesministerium für Gesundheit davon ausgegangen, dass der Neustart schon Anfang der Woche über die Bühne gehen konnte. Nun hat es etwas länger gedauert und man hat das Portal noch nicht für alle Interessierten freigegeben.
Sicherheitsforscher hatten gezeigt, wie einfach man das alte DAV-Portal austricksen und sich mit falschen Daten und einer per Photoshop zusammengebastelten Betriebserlaubnis "als echte Apotheke ausgeben" konnte. Anschließend war es gar kein Problem, auch digitale Impfzertifikate auszustellen. Nun gibt es eine erweiterte Prüfung vor der Freigabe als Zertifikatsausgeber.
"Um die Sicherheit ab sofort weiter zu erhöhen, haben BMG und DAV vereinbart, dass das Fachmodul ‚Digitales Impfzertifikat‘ in den Apotheken über die Telematikinfrastruktur (TI) erreicht wird. Nach erfolgreichen Tests wurde das Modul inzwischen wieder an den RKI-Zertifikatsserver angeschlossen. Damit steht das Impfzertifikatportal des DAV ab sofort über die TI zur Verfügung. Die einzelnen Apotheken werden von ihren für die TI-Anbindung zuständigen EDV-Dienstleistern mit den notwendigen Updates versorgt. Die TI vernetzt alle Akteure des Gesundheitswesens und gewährleistet den sektoren- und systemübergreifenden sowie sicheren Austausch von Informationen."
Heise berichtet, dass im Grunde ein ganz neues Portal entstanden ist. Über dav.impfnachweis.info sollen die Apotheken nun die digitalen Impfzertifikate generieren können.
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Sicherheitsforscher hatten gezeigt, wie einfach man das alte DAV-Portal austricksen und sich mit falschen Daten und einer per Photoshop zusammengebastelten Betriebserlaubnis "als echte Apotheke ausgeben" konnte. Anschließend war es gar kein Problem, auch digitale Impfzertifikate auszustellen. Nun gibt es eine erweiterte Prüfung vor der Freigabe als Zertifikatsausgeber.
Der Verband hat nun alle Zugänge überprüft und verifiziert
Laut DAV hat man in den letzten Tagen alle erteilten Zugänge überprüft und verifiziert. Dabei wurde die Rechtmäßigkeit aller anderen Zugänge bestätigt. In einer Presseerklärung teilt der DAV mit, was noch alles geändert wurde:"Um die Sicherheit ab sofort weiter zu erhöhen, haben BMG und DAV vereinbart, dass das Fachmodul ‚Digitales Impfzertifikat‘ in den Apotheken über die Telematikinfrastruktur (TI) erreicht wird. Nach erfolgreichen Tests wurde das Modul inzwischen wieder an den RKI-Zertifikatsserver angeschlossen. Damit steht das Impfzertifikatportal des DAV ab sofort über die TI zur Verfügung. Die einzelnen Apotheken werden von ihren für die TI-Anbindung zuständigen EDV-Dienstleistern mit den notwendigen Updates versorgt. Die TI vernetzt alle Akteure des Gesundheitswesens und gewährleistet den sektoren- und systemübergreifenden sowie sicheren Austausch von Informationen."
Heise berichtet, dass im Grunde ein ganz neues Portal entstanden ist. Über dav.impfnachweis.info sollen die Apotheken nun die digitalen Impfzertifikate generieren können.
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