XXX-Porno-Anbieter "kapert" News-Webseiten in den USA
Durch das bereits im Jahr 2017 erfolgte Ende des Video-Hosters vid.me haben nun große US-Nachrichtenseiten eine böse Überraschung erlebt. Ein Anbieter von Hardcore-Pornos hat die Domain übernommen und die dort zuvor gehosteten Videos mit Sex-Filmchen ersetzt.
Rund vier Jahre nach dem Aus für die YouTube-Alternative vid.me hat der neue Besitzer der Domain für ganz schön Aufregung gesorgt: 5 Star HD Porn hat die Seite übernommen und bietet dort nun klar dem Hardcore-Porno-Bereich zuzuordnende Inhalte an.
Das Fiasko ereignete sich, weil prominente Websites vor Jahren auf die Domain vid.me vertrauten, um Streaming-Videos in ihre Artikel einzubetten - und nach dem Ende der Plattform keine Bereinigung durchführten.
Betroffen waren unter anderem die Washington Post, HuffPost, The Verge, das New York Magazine und Mashable. Alle Seiten nutzen zuvor die YouTube-Alternative vid.me und sind nun zu Opfern einer Marketing-Kampagne des Porno-Anbieters geworden. Denn anders als mit einem PR-Coup kann man das Geschehene kaum erklären. Das Vice-Magazin hat bei 5 Star HD Porn nachgefragt, wie es denn sein kann, dass alte Embeded-Codes von vid.me jetzt Inhalte von 5 Star HD Porn anzeigen. Eine Antwort kam darauf bisher nicht.
Vid.me war zunächst von Giphy übernommen worden. Später wechselte die Domain dann wohl noch einige Male den Besitzer, bis sie nun bei dem Porno-Anbieter angekommen ist.
Ausgerechnet in den prüden USA
So kam es, dass viele bekannte US-Blogs und Webseiten gestern plötzlich in ihren eigentlich jugendfreien Artikeln sehr explizite Erwachsenen-Unterhaltung von 5 Star HD Porn anzeigten. Dank Vorschaubildern in den eingebundene Videos konnte man sich den anzüglichen Inhalten kaum entziehen. Die Leser waren entsprechend entsetzt und meldeten die Inhalte laut Medienberichten dann zuhauf bei den Betreibern und beschwerten sich lautstark. Infografik: Pornografie im Netz
Das Fiasko ereignete sich, weil prominente Websites vor Jahren auf die Domain vid.me vertrauten, um Streaming-Videos in ihre Artikel einzubetten - und nach dem Ende der Plattform keine Bereinigung durchführten.
Betroffen waren unter anderem die Washington Post, HuffPost, The Verge, das New York Magazine und Mashable. Alle Seiten nutzen zuvor die YouTube-Alternative vid.me und sind nun zu Opfern einer Marketing-Kampagne des Porno-Anbieters geworden. Denn anders als mit einem PR-Coup kann man das Geschehene kaum erklären. Das Vice-Magazin hat bei 5 Star HD Porn nachgefragt, wie es denn sein kann, dass alte Embeded-Codes von vid.me jetzt Inhalte von 5 Star HD Porn anzeigen. Eine Antwort kam darauf bisher nicht.
Vid.me war zunächst von Giphy übernommen worden. Später wechselte die Domain dann wohl noch einige Male den Besitzer, bis sie nun bei dem Porno-Anbieter angekommen ist.
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