Namens-Problem: Spitzenpolitiker bleibt in Porno-Filtern kleben

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Als Politiker braucht man Öffentlichkeit, um die eigenen Ideen voran­zu­brin­gen. Da ist es natürlich ärgerlich, wenn man aufgrund des eigenen Namens von den Jugendschutz-Filtern ausgeblendet wird, die die eigenen Kollegen stets gefordert haben. Es geht dabei um Dominic Cummings. Dieser ist der oberste Berater des derzeitigen britischen Premierministers Boris Johnson. Und aus seiner Position heraus spielte er in der letzten Zeit eine herausragende Rolle in den Medien, immerhin laufen gerade mehrere extrem wichtige Vorgänge im politischen London - von den weiterlaufenden Brexit-Verhandlungen mit der EU bis zur Bewältigung der Corona-Krise.

In den sozialen Medien, die für immer mehr Nutzer der wichtigste Zugangskanal zu Nachrichten sind, taucht der Mann allerdings kaum auf. Denn die Anti-Porno-Filter von Twitter & Co. sorgen aufgrund der Ähnlichkeit des Namens zu einschlägigen Begriffen aus dem Erotik-Bereich dafür, dass er schlichtweg ausgeblendet wird. Im besten Fall tauchen noch falsch geschrieben Hashtags wie #cummnings oder #dominiccummigs in den Twitter-Trends auf, berichtet die britische Tageszeitung The Guardian.

Scunthorpe-Problem in der Praxis

Der Filter betrifft aber nicht nur die Trends, sondern auch Vorschläge beim Tippen in der Suchmaske. Wer hier beginnt, den Namen des Politikers einzugeben, bekommt automatisch die falsch geschriebenen Hashtags angezeigt, da die richtige Schreibweise ausgefiltert wird. Das dürfte auch der Grund sein, warum die Falschschreibungen überhaupt ausreichend Nutzung erfahren, um zu trenden.

Wie die Filterlisten konkret aussehen, ist nicht öffentlich. Entsprechend kann letztlich nur spekuliert werden, wie es zu der Sperrung kommt. Allein die Zeichenfolge "cum" dürfte kaum in den Filterlisten auftauchen - denn dann wären auch Wörter wie "cumulative" oder cumbersome" betroffen, was aber nicht der Fall ist.

Solche Schwierigkeiten mit Filtern sind allerdings auch so verbreitet, dass sie in der Informatik eine eigene Rubrik haben: Sie werden dort als Scunthorpe-Problem bezeichnet. Die Stadt in der englischen Grafschaft Lincolnshire war schon im Jahr 1996 von einem der ersten Filter beim Online-Dienst AOL betroffen. Da in dem Namen die Zeichenfolge "cunt" auftritt, konnten Nutzer aus dem Ort ihre Herkunft nicht in ihr Userprofil schreiben.

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