Digitalisierung: Fast alle Deutschen spüren "gravierende Defizite"
Die Erfahrungen der letzten Monate haben den Deutschen richtig klargemacht, wie schlecht es um die Fortschritte bei der Digitalisierung bestellt ist. 94 Prozent gaben in einer Befragung an, "gravierende Defizite" zu spüren.
Satte 88 Prozent gaben hier an, dass die Politik aus ihrer Sicht zu wenig tut, um das Land für das digitale Zeitalter fit zu machen. Erhoben wurden die Zahlen für den regelmäßig erscheinenden Digitalisierungs-Monitor der FDP-Bundestagsfraktion, die die Marktforscher von Forsa mit der Durchführung der Untersuchung beauftragen. Der Vorjahreswert lag hier bei 84 Prozent. Unzufrieden mit den Online-Dienstleistungen der Behörden zeigen sich demnach 55 Prozent nach 44 Prozent im Vorjahr.
Dabei haben die Bürger auch ganz praktische Vorstellungen, was sie gern hätten. Ganz oben auf der Wunsch-Liste steht ein zentrales Verwaltungsportal, mit dem verschiedene Behörden online ansprechbar sind. Weiterhin hätte man vor allem gern die Möglichkeit, einen neuen Personalausweis oder Reisepass online zu beantragen. Und auch die An- oder Abmeldung des Wohnsitzes würden die Deutschen vielfach lieber schnell im Browser erledigen, als zum Amt zu laufen. Ein Bürger-Account für den Datenaustausch mit Behörden und ein digitaler Speicher für diverse offizielle Unterlagen wären auch gern gesehen.
"Zum vierten Mal in Folge zeigen die Daten klar: Die Offenheit der Bürger für die Digitalisierung ist ungebrochen hoch, sie stellen der Politik aber ein schlechtes Zeugnis bei der Umsetzung aus", kommentierte Peter Matuschek, Leiter der Politik- und Sozialforschung bei Forsa, die Daten.
Dabei haben die Bürger auch ganz praktische Vorstellungen, was sie gern hätten. Ganz oben auf der Wunsch-Liste steht ein zentrales Verwaltungsportal, mit dem verschiedene Behörden online ansprechbar sind. Weiterhin hätte man vor allem gern die Möglichkeit, einen neuen Personalausweis oder Reisepass online zu beantragen. Und auch die An- oder Abmeldung des Wohnsitzes würden die Deutschen vielfach lieber schnell im Browser erledigen, als zum Amt zu laufen. Ein Bürger-Account für den Datenaustausch mit Behörden und ein digitaler Speicher für diverse offizielle Unterlagen wären auch gern gesehen.
Allein mir fehlt der Glaube
Besonders zuversichtlich, dass diese Dinge umgesetzt werden, ist man hingegen in der Bevölkerung nicht. Zwar geben 86 Prozent an, zumindest die verfügbaren Dienstleistungen des Staates im Netz nutzen zu wollen. Die Mehrheit von 63 Prozent glaubt aber schlicht nicht daran, binnen der kommenden zehn Jahre einen großen Teil der Behördenkontakte online erledigen zu können."Zum vierten Mal in Folge zeigen die Daten klar: Die Offenheit der Bürger für die Digitalisierung ist ungebrochen hoch, sie stellen der Politik aber ein schlechtes Zeugnis bei der Umsetzung aus", kommentierte Peter Matuschek, Leiter der Politik- und Sozialforschung bei Forsa, die Daten.
Siehe auch:
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen