Digitalisierung stockt: Altmaier will nun Experten aus Estland einfliegen
Eine Grundvoraussetzung für erfolgreiche Therapien ist es in der Regel, dass der Betroffene die Existenz eines Problems anerkennt und bereit ist, Hilfe von Außen anzunehmen. Eine solche Erkenntnis scheint nun auch in der Bundesregierung zu reifen.
Laut Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier soll die Bewältigung der Corona-Pandemie auch genutzt werden, um Lehren zu ziehen und einige Missstände zu bewältigen - darunter auch den Rückstand Deutschlands in Sachen Digitalisierung. Bisher erweckten die Verantwortlichen eher den Eindruck, dass es hier eigentlich ganz gut vorangehe und die Bundesrepublik einiges vorzuweisen habe. Ein solches Bild ist aber wohl nicht länger aufrechtzuerhalten.
Altmaier ist inzwischen an einem Punkt, dort nach Hilfe zu fragen, wo es offensichtlich besser funktioniert. "Wenn das hier nicht so richtig klappt, wäre ich auch bereit, das beste Digital-Team aus Estland einzufliegen, um hier schneller voranzukommen", erklärte er laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung während einer Veranstaltung der Hannover Messe.
Allerdings hat Estland dies auch mit einem entsprechenden Vorlauf geschafft. Bereits Mitte der 1990er Jahre hatte man eine Initiative gestartet, die bis zum Jahrtausendwechsel alle Schulen mit Netzanbindungen und Rechnern ausstattete. Hierzulande gibt es auch heute noch zahlreiche Schulen, die nicht einmal einen DSL-Anschluss besitzen. Zumindest aber könnten estnische Experten dabei helfen, einen ersten Anschub zu unterstützen.
Altmaier ist inzwischen an einem Punkt, dort nach Hilfe zu fragen, wo es offensichtlich besser funktioniert. "Wenn das hier nicht so richtig klappt, wäre ich auch bereit, das beste Digital-Team aus Estland einzufliegen, um hier schneller voranzukommen", erklärte er laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung während einer Veranstaltung der Hannover Messe.
Großer Unterschied
Das kleine baltische Land gilt als einer der Vorreiter im Bereich der Digitalisierung. Unter anderem gibt es hier fast keine Amtsvorgänge mehr, aufgrund derer Bürger einen Behördensitz aufsuchen müssen. Nahezu alles ist online möglich. Das gilt auch für tausende andere Dienstleistungen. Zentrales Element dabei ist die Bürgerkarte, in der Ausweis, Führerschein und Versichertenkarte zusammengefasst wurden.Allerdings hat Estland dies auch mit einem entsprechenden Vorlauf geschafft. Bereits Mitte der 1990er Jahre hatte man eine Initiative gestartet, die bis zum Jahrtausendwechsel alle Schulen mit Netzanbindungen und Rechnern ausstattete. Hierzulande gibt es auch heute noch zahlreiche Schulen, die nicht einmal einen DSL-Anschluss besitzen. Zumindest aber könnten estnische Experten dabei helfen, einen ersten Anschub zu unterstützen.
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Bayerns Digitalministerium bemüht sich um digitale Souveränität
Ler-Khun - vor 3 Stunden -
Samba Version 4.24.3 ist freigegeben
Ler-Khun - vor 3 Stunden -
Krita Version 5.3.2 & 6.0.2 veröffentlich
Ler-Khun - vor 3 Stunden -
Neues von Graphite dem All in One-Tool
Ler-Khun - vor 3 Stunden -
Nextcloud und IONOS bringen am 9. Juni die erste stabile Version
Ler-Khun - vor 3 Stunden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen