Neuländer: Mehrheit hält Politik für ahnungslos in Sachen Digitalisierung
Warum klappt es nur schleppend mit der Digitalisierung? Eine Mehrheit der Deutschen hat dazu eine klare Meinung: Sieben von zehn halten Politiker für zu ahnungslos, wenn es um das Zukunftsthema geht. Eine klare Strategie können nur sehr wenige erkennen.
Digitalisierung: Mehrheit hält Politik nicht für kompetent genug
Wie die Bitkom jüngst in einer repräsentativen Umfrage ermittelte, sind sieben von zehn Wahlberechtigten (72 Prozent) der Ansicht, dass "Deutschlands Politikerinnen und Politiker zu wenig Ahnung von der Digitalisierung haben". Ein weiterer Wert zeigt, wie wenig Vertrauen viele Bundesbürger gegenüber der Politik haben, die nötigen Schritte für eine Digitalisierung überhaupt gehen zu können. "Nicht einmal die Hälfte (43 Prozent) glaubt, dass die Politik in der Lage ist, die Digitalisierung voranzubringen und zu gestalten", so die Bitkom. Allerdings: 28 Prozent sprechen den Entscheidern hier auch ihr Vertrauen aus.
Für den Patienten Digitalisierung hat Bitkom-Präsident Achim Berg eine abschließende Behandlungsempfehlung: "Föderalismus, erstarrte Strukturen und Kompetenz-Wirrwarr zwischen den Ministerien bremsen uns aus. Künftig muss die Digitalisierung bundesweit und ressortübergreifend vorangetrieben werden."
Digitalisierung oder: Das Neuland der Ahnungslosen
Die Corona-Pandemie hatte erneut schmerzlich aufgezeigt, dass der Patient Digitalisierung in Deutschland immer noch an vielen Ecken schwächelt. Das schleppende Tempo bei der Umsetzung wichtiger Strukturprojekte wird von einer überwiegenden Mehrheit der Deutschen nicht nur sehr deutlich wahrgenommen, viele sehen hier auch ganz klare Gründe: Fehlende Kompetenz bei den Entscheidungsträgern.
Digitalisierung: Mehrheit hält Politik nicht für kompetent genug
Wie die Bitkom jüngst in einer repräsentativen Umfrage ermittelte, sind sieben von zehn Wahlberechtigten (72 Prozent) der Ansicht, dass "Deutschlands Politikerinnen und Politiker zu wenig Ahnung von der Digitalisierung haben". Ein weiterer Wert zeigt, wie wenig Vertrauen viele Bundesbürger gegenüber der Politik haben, die nötigen Schritte für eine Digitalisierung überhaupt gehen zu können. "Nicht einmal die Hälfte (43 Prozent) glaubt, dass die Politik in der Lage ist, die Digitalisierung voranzubringen und zu gestalten", so die Bitkom. Allerdings: 28 Prozent sprechen den Entscheidern hier auch ihr Vertrauen aus.
Eine genaue Analyse
Die Umfrage gibt dabei auch einen genaueren Blick auf die Meinung der Bundesbürger zu Teilbereichen. Demnach glauben rund 70 Prozent, dass eine fehlende Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen die Digitalisierung ausbremst. 61 Prozent sehen die häufige gegenseitige Blockade von Ministerien als Grund für das fehlende Tempo. Dem gegenüber steht ein sehr klarer Auftrag an die Politik: 63 Prozent wünschen sich, dass die kommende Regierung der Digitalisierung eine hohe Priorität einräumt.Für den Patienten Digitalisierung hat Bitkom-Präsident Achim Berg eine abschließende Behandlungsempfehlung: "Föderalismus, erstarrte Strukturen und Kompetenz-Wirrwarr zwischen den Ministerien bremsen uns aus. Künftig muss die Digitalisierung bundesweit und ressortübergreifend vorangetrieben werden."
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