Windows 10: Microsoft trennt die Taskleiste aus der Explorer.exe heraus
Die Entwickler Microsofts haben in der Vorbereitung des für den kommenden Herbst geplanten 21H2-Updates für Windows 10 ohnehin die Taskleiste in Angriff genommen. Das wird nun auch gleich für einen radikalen Schnitt unter der Haube genutzt.
Aktuelle Taskbar.dll
In den jüngsten Preview-Builds für das als "Sun Valley" bezeichnete Windows 10-Update gibt es Hinweise darauf, dass Microsoft die Taskbar komplett aus der Explorer.exe herauslösen wird. Diese war ursprünglich für den File Explorer zuständig und wuchs mit der Zeit immer weiter an, so dass sie heute für ziemlich viele GUI-Elemente zuständig ist. Das umfasst eben auch die Taskleiste und das Action Center.
Und die Explorer.exe kann durchaus als einer der besten Komponenten der Windows-GUI bezeichnet werden. Denn Probleme macht sie äußerst selten. Wenn dann aber doch mal etwas passiert, friert in der Regel gleich ein so großer Teil der Benutzeroberfläche ein, dass die meisten Nutzer kaum einen dezenteren Ausweg als einen kompletten Neustart finden. Denn der Taskmanager ist dann beispielsweise nicht einfach mit einem Rechtsklick auf die Taskleiste erreichbar.
Aktuell erfolgt der Umbau allerdings eher vorsichtig. Noch ist der überwiegende Teil der Taskbar in der Explorer.exe verankert. Wie weit die Heraustrennung dann bis zum Herbst vollzogen sein wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Für die Anwender wäre das aber letztlich von Vorteil, denn man kann davon ausgehen, dass die Taskbar als eigenständiges Programm auch etwas performanter laufen wird, da weniger Wechselwirkungen mit anderen Komponenten auftreten. In den ersten Previews funktionieren aber noch nicht einmal die ersten Schritte in diese Richtung reibungslos, so ist die Suchleiste beispielsweise sehr fehleranfällig.
Aktuelle Taskbar.dll
In den jüngsten Preview-Builds für das als "Sun Valley" bezeichnete Windows 10-Update gibt es Hinweise darauf, dass Microsoft die Taskbar komplett aus der Explorer.exe herauslösen wird. Diese war ursprünglich für den File Explorer zuständig und wuchs mit der Zeit immer weiter an, so dass sie heute für ziemlich viele GUI-Elemente zuständig ist. Das umfasst eben auch die Taskleiste und das Action Center.
Und die Explorer.exe kann durchaus als einer der besten Komponenten der Windows-GUI bezeichnet werden. Denn Probleme macht sie äußerst selten. Wenn dann aber doch mal etwas passiert, friert in der Regel gleich ein so großer Teil der Benutzeroberfläche ein, dass die meisten Nutzer kaum einen dezenteren Ausweg als einen kompletten Neustart finden. Denn der Taskmanager ist dann beispielsweise nicht einfach mit einem Rechtsklick auf die Taskleiste erreichbar.
Behutsame Schritte
Im Taskmanager könnte man den Explorer.exe-Prozess aber einfach beenden und der anschließende automatische Neustart dessen löst die Probleme für gewöhnlich. Durch das Heraustrennen der Taskleiste wird dies zukünftig einfacher möglich sein, wie WindowsLatest berichtet. Für die Darstellung und Umsetzung der Taskleiste wird dann die Taskbar.dll zuständig sein.Aktuell erfolgt der Umbau allerdings eher vorsichtig. Noch ist der überwiegende Teil der Taskbar in der Explorer.exe verankert. Wie weit die Heraustrennung dann bis zum Herbst vollzogen sein wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Für die Anwender wäre das aber letztlich von Vorteil, denn man kann davon ausgehen, dass die Taskbar als eigenständiges Programm auch etwas performanter laufen wird, da weniger Wechselwirkungen mit anderen Komponenten auftreten. In den ersten Previews funktionieren aber noch nicht einmal die ersten Schritte in diese Richtung reibungslos, so ist die Suchleiste beispielsweise sehr fehleranfällig.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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