Zwang als Methode: Microsoft installiert ohne zu fragen Office-Apps
Alte Gewohnheiten sind schwer abzulegen: Microsoft spielt mal wieder mit der Idee, dass man Nutzer nicht zu fragen braucht, bevor Apps installiert werden. Aktuell testet der Konzern die ungefragte Auslieferung von Progressive Web App-Versionen seiner Office-Programme über Edge.
Microsoft testet ungefragte PWA-Installation
Zunächst war der Test wohl auf eine zufällige Auswahl von Teilnehmern des Windows Insider-Programm beschränkt. "Wir haben bemerkt, dass am 11. Oktober PWAs auf unseren Geräten installiert wurden und Microsoft automatisch spezielle Einträge für Excel, Outlook, Word und PowerPoint im Startmenü erstellt hat", so Windowslatest in dem Bericht. Wie ZDNet ergänzt, hat Microsoft den Test dann offenbar am 16. Oktober auch auf einige normale Nicht-Insider-Nutzer des aktuellen Stable-Build von Edge ausgeweitet.
Deinstallation ist auch über Systemsteuerung möglich
Beim Start der PWAs wird ein minimalistisches Browserfenster geöffnet und je nach Anwendung folgende Adresse aufgerufen:
Wer die Apps nicht nutzen will, kann diese direkt in Edge unter edge://apps oder wie gewohnt über die Systemsteuerung > Programme & Funktionen deinstallieren.
"Wer Edge nutzt, braucht auch Office-Programme, oder?", denkt sich Microsoft
Ach Mensch Microsoft: So oder ähnlich dürfte es bei einigen Windows 10-Nutzern geklungen haben, die Teil von Microsofts jüngstem Test geworden sind. Wie Windowslatest berichtet, hat das Unternehmen offenbar damit begonnen, Progressive Web App (PWA)-Versionen von Word, Excel, Outlook und PowerPoint über den Edge-Browser unter Windows 10 zu installieren, ohne die Nutzer darüber in Kenntnis zu setzen oder gar um Erlaubnis zu fragen - PWAs sind Webanwendungen, die sich wie native Anwendungen verhalten, aber innerhalb eines Browserfensters laufen.
Microsoft testet ungefragte PWA-Installation
Zunächst war der Test wohl auf eine zufällige Auswahl von Teilnehmern des Windows Insider-Programm beschränkt. "Wir haben bemerkt, dass am 11. Oktober PWAs auf unseren Geräten installiert wurden und Microsoft automatisch spezielle Einträge für Excel, Outlook, Word und PowerPoint im Startmenü erstellt hat", so Windowslatest in dem Bericht. Wie ZDNet ergänzt, hat Microsoft den Test dann offenbar am 16. Oktober auch auf einige normale Nicht-Insider-Nutzer des aktuellen Stable-Build von Edge ausgeweitet.
Deinstallation ist auch über Systemsteuerung möglich
Deinstallation möglich
Die bekannte Windows-Expertin Mary Jo Foley hat nach eigenen Angaben Microsoft in den letzten Tagen wiederholt um eine Stellungnahme gebeten, bisher aber keine Rückmeldung von dem Konzern erhalten. Die automatische und ungefragte Auslieferung der PWAs an Nutzer von Nicht-Insider-Builds zeigt aber, dass es sich hierbei wohl nicht um einen kleinen Test handelt, sondern Microsoft hier vielmehr dauerhafte Absichten verfolgt.Beim Start der PWAs wird ein minimalistisches Browserfenster geöffnet und je nach Anwendung folgende Adresse aufgerufen:
- Excel: https://excel.office.com/
- Word: https://word.office.com/
- Outlook: https://outlook.com/
- PowerPoint: https://powerpoint.office.com/
Wer die Apps nicht nutzen will, kann diese direkt in Edge unter edge://apps oder wie gewohnt über die Systemsteuerung > Programme & Funktionen deinstallieren.
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