Teilerfolg für Epic gegen Apple, aber der Fortnite-Bann bleibt bestehen
Es geht weiter im Streit zwischen Apple und Epic Games: Eine Richterin hat nun noch einmal die Ablehnung bestätigt, Apple per einstweiliger Verfügung zur Wiederaufnahme von Fortnite in den App Store zu zwingen.
Damit wird Epics großer Erfolg Fortnite nicht in absehbarer Zeit in den App Store zurückkehren, es sei denn, Epic lenkt im Streit ein. Davon ist jedoch nicht auszugehen, nach dem ganzen Anstrengungen, die das Unternehmen bisher auf sich genommen hat. Das zuständige Gericht entschied, dass Apple nicht die Wiederaufnahme der App ausführen muss. Zudem seien die Verluste, die Epic dadurch zu verzeichnen habe, selbst und mit Kalkül zugefügt. Damit dürfte es wohl auch mit einer Schadensersatzklage gegen Apple schlecht aussehen. Das alles wird aber erst die Hauptverhandlung am Mai im Einzelnen zu klären haben, hieß es weiter (via The Verge).
Mit einem Trick versuchte Epic Games, die Gebühren von Google und Apple zu umgehen
Nach den ersten Stellungnahmen von Epic und Apple, die dem Online-Magazin The Verge vorliegen, dürfte es gegen beide Entscheidungen wieder Berufungen geben. "Epic Games ist dankbar dafür, dass Apple weiterhin an Vergeltungsmaßnahmen gegen Unreal Engine und unsere Spieleentwicklungskunden gehindert wird, während der Rechtsstreit weitergeht", sagte ein Sprecher von Epic in einer Erklärung. "Wir werden weiterhin unter dem Schutz des Gerichts für iOS und Mac entwickeln und wir werden alle Wege verfolgen, um Apples wettbewerbsfeindliches Verhalten zu beenden."
Apple dagegen betonte, dass man froh über die Entscheidung des Gerichts sei, da das Gericht erkannt hat, dass das Vorgehen von Epic nicht im besten Interesse seiner eigenen Kunden war und dass alle Probleme, auf die sie möglicherweise gestoßen sind, von ihnen selbst verursacht wurden.
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Entwicklerkonto für die Unreal Engine bleibt
Jedoch gibt es auch einen kleinen Erfolg für Epic Games. Die Richterin bestätigte nun eine neue Verfügung, die Apple davon abhält, Vergeltungsmaßnahmen gegen die Unreal Engine zu ergreifen. Das heißt, dass Epic weiterhin sein Entwicklerkonto für die Unreal Engine nutzen kann. Apple soll dem Unternehmen wieder Zugriff gewähren, doch auch dabei gilt, dass es sich nur um eine vorläufige Entscheidung handelt, die im Hauptverfahren noch einmal aufgerollt wird.Nach den ersten Stellungnahmen von Epic und Apple, die dem Online-Magazin The Verge vorliegen, dürfte es gegen beide Entscheidungen wieder Berufungen geben. "Epic Games ist dankbar dafür, dass Apple weiterhin an Vergeltungsmaßnahmen gegen Unreal Engine und unsere Spieleentwicklungskunden gehindert wird, während der Rechtsstreit weitergeht", sagte ein Sprecher von Epic in einer Erklärung. "Wir werden weiterhin unter dem Schutz des Gerichts für iOS und Mac entwickeln und wir werden alle Wege verfolgen, um Apples wettbewerbsfeindliches Verhalten zu beenden."
Apple dagegen betonte, dass man froh über die Entscheidung des Gerichts sei, da das Gericht erkannt hat, dass das Vorgehen von Epic nicht im besten Interesse seiner eigenen Kunden war und dass alle Probleme, auf die sie möglicherweise gestoßen sind, von ihnen selbst verursacht wurden.
Epic Games trollt Apple mit einem "1984" Fortnite-Video
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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