Corona-Warn-App ist inzwischen weit verbreitet und wird genutzt
Die Corona-Warn-App wird von den Bürgern weiterhin gut angenommen und funktioniert durchaus auch. Das zeigen die aktuellen Zahlen, die von den Betreibern herausgegeben wurden. Insgesamt verzeichnete man bisher 17,5 Millionen Downloads.
Zwischen den Plattformen ist das Verhältnis überraschend ausgeglichen: 9,3 Millionen Downloads verbuchte man auf der Android-Plattform, 8,2 Millionen unter iOS, das eigentlich einen deutlich geringeren Marktanteil hat. Dies dürfte daran liegen, dass viele Android-Geräte nur bedingt aktiv als Plattform für diverse Apps genutzt werden oder schlicht nicht die technischen Voraussetzungen mitbringen.
Die reinen Download-Zahlen sagen letztlich auch noch nicht viel darüber aus, wie gut die App im Feld arbeitet - immerhin gab es in den letzten Monaten immer wieder Berichte über Probleme. Allerdings spricht man seitens der Deutschen Telekom, in deren Datenzentren die Backend-Infrastruktur läuft, davon, dass rund 14 Millionen Instanzen der App am Tag die aktuellen Kontaktprofile abgleichen. Das entspricht einer ziemlich hohen Nutzungsquote.
Angesichts der doch recht ordentlichen Nutzungszahlen sollte inzwischen ein recht dichtes Netz gespannt worden sein. Dies könnte sich in der nächsten Zeit als wichtiges Hilfsmittel im Umgang mit der Pandemie herausstellen. Denn laut den Daten des Robert-Koch-Instituts steigen die Infektionszahlen wieder spürbar an und langsam nähert sich der Sommer seinem Ende. Wenn es spürbar herbstlicher wird, ist in der Regel auch das Immunsystem stärker belastet und die Menschen halten sich häufiger im Inneren von Gebäuden auf, was Infektionen begünstigt.
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Die reinen Download-Zahlen sagen letztlich auch noch nicht viel darüber aus, wie gut die App im Feld arbeitet - immerhin gab es in den letzten Monaten immer wieder Berichte über Probleme. Allerdings spricht man seitens der Deutschen Telekom, in deren Datenzentren die Backend-Infrastruktur läuft, davon, dass rund 14 Millionen Instanzen der App am Tag die aktuellen Kontaktprofile abgleichen. Das entspricht einer ziemlich hohen Nutzungsquote.
Über 2000 Infektions-Meldungen
Von den angebundenen Laboren wurden inzwischen 2103 Tele-TANs ausgegeben. Diese werden benötigt, wenn ein Nutzer sein positives Corona-Testergebnis in die App eintragen will, um andere Personen, mit denen man in den vorhergehenden Tagen in Kontakt kam, vor einem Infektionsrisiko zu warnen. Die TANs sollen verhindern, dass Trolle einfach Infektionen eintragen und so für Warnungen sorgen, obwohl überhaupt keine Risiko-Kontakte vorhanden sind.Angesichts der doch recht ordentlichen Nutzungszahlen sollte inzwischen ein recht dichtes Netz gespannt worden sein. Dies könnte sich in der nächsten Zeit als wichtiges Hilfsmittel im Umgang mit der Pandemie herausstellen. Denn laut den Daten des Robert-Koch-Instituts steigen die Infektionszahlen wieder spürbar an und langsam nähert sich der Sommer seinem Ende. Wenn es spürbar herbstlicher wird, ist in der Regel auch das Immunsystem stärker belastet und die Menschen halten sich häufiger im Inneren von Gebäuden auf, was Infektionen begünstigt.
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Christian Kahle
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