Entwickler der Corona-Warn-App empfehlen:
Einmal täglich öffnen!
Die inzwischen recht verbreitete Corona-App funktioniert nicht perfekt und hat weiterhin mit allerlei Problemen zu kämpfen, die man auch von anderen Anwendungen kennt. Die Entwickler empfehlen nun unter anderem, das Programm regelmäßig zu öffnen.
"Sicherheitshalber empfehlen wir momentan, die App einmal pro Tag zu öffnen", erklärte ein Sprecher des Software-Konzerns SAP, der die App gemeinsam mit der Deutschen Telekom entwickelt hat, laut einem Bericht des Spiegels. Das ist hilfreich, um sicherzustellen, dass die Software auch wirklich aktiv ist. Insbesondere auf Android-Smartphones gab es in dieser Hinsicht teilweise Probleme, weil einige Hersteller die Plattform so manipulierten, dass auch als dauerhaft laufend ausgelegte Programme irgendwann beendet wurden, um die Akkulaufzeiten möglichst hochzuhalten.
Nutzer sollten allerdings auch das "einmal pro Tag" nicht zu wörtlich nehmen. Besser ist es, sich ein wenig mehr Zeit zu nehmen. Denn der Datenabgleich wird - wie in der App ersichtlich ist - alle 24 Stunden durchgeführt. Mit einer Aktivierung kurz nach dem Ablaufen dieser Frist kann sichergestellt werden, dass auch die Synchronisation jeweils ordentlich durchgeführt wurde.
Kritische Anmerkungen gab es lediglich dort, wo die Software mit Systemfunktionen interagieren muss. Vor allem bei Android löst der notwendige Zugriff auf die von der Plattform bereitgestellten APIs immer wieder mal eine Übertragung von Telemetrie-Daten an die Play-Services aus. Das ist allerdings ein generelles Problem der Google-Plattform und kann von den App-Entwicklern nicht beeinflusst werden. Nutzer von Android-Smartphones müssen aber damit leben, dass Google davon erfährt, auf welchem Gerät die App eingesetzt wird.
Corona-Warn-App im Google Play Store für Android Corona-Warn-App im Apple AppStore für iOS
Nutzer sollten allerdings auch das "einmal pro Tag" nicht zu wörtlich nehmen. Besser ist es, sich ein wenig mehr Zeit zu nehmen. Denn der Datenabgleich wird - wie in der App ersichtlich ist - alle 24 Stunden durchgeführt. Mit einer Aktivierung kurz nach dem Ablaufen dieser Frist kann sichergestellt werden, dass auch die Synchronisation jeweils ordentlich durchgeführt wurde.
Deutsche App bekommt gute Noten
Trotz der kleinen Schwächen, die im Betrieb der schnell auf die Beine gestellten App zu verzeichnen sind, schnitt diese bei einer Analyse durch Sicherheitsexperten ziemlich gut ab. Eine Untersuchung verschiedener europäischer Lösungen durch das irische Trinity College ergab, dass die deutsche Tracing-Anwendung technisch wahrscheinlich am saubersten umgesetzt wurde.Kritische Anmerkungen gab es lediglich dort, wo die Software mit Systemfunktionen interagieren muss. Vor allem bei Android löst der notwendige Zugriff auf die von der Plattform bereitgestellten APIs immer wieder mal eine Übertragung von Telemetrie-Daten an die Play-Services aus. Das ist allerdings ein generelles Problem der Google-Plattform und kann von den App-Entwicklern nicht beeinflusst werden. Nutzer von Android-Smartphones müssen aber damit leben, dass Google davon erfährt, auf welchem Gerät die App eingesetzt wird.
Siehe auch:
Corona-Warn-App im Google Play Store für Android Corona-Warn-App im Apple AppStore für iOS
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