Hühnchen-Zellbrei: KFCs Chicken-Nuggets kommen bald aus 3D-Drucker
Die Fastfood-Kette KFC will im kommenden Herbst damit beginnen, erste Produkte mit einem 3D-Drucker zu produzieren. Als erstes werden die Chicken-Nuggets aus einem künstlich hergestellten Ersatzstoff bestehen, der in die richtige Form gespritzt wird.
Die Basis besteht aus Hühnerzellen, die im Labor gezüchtet und mit Pflanzenbestandteilen vermengt werden. Auf diese Weise will man den Geschmack und die Textur von Hühnchenfleisch reproduzieren, ohne dass in dem Prozess Tiere benötigt werden. Die Herstellung der Nuggets selbst wird vom Partner 3D Bioprinting Solutions übernommen, dem man auch die typischen Gewürzmischungen der Kette zur Verfügung stellt, damit der Kunde das gewohnte und immer gleiche Produkt erhält.
Aus Sicht der Fastfood-Kette ist das Ergebnis besser als das, was man derzeit als Chicken Nugget verkauft. Denn das als "Biofleisch" bezeichnete Ersatzprodukt soll die gleichen Nährstoffe wie das Original enthalten, während die Zusatzstoffe, die in der konventionellen Geflügelmast - hier dürfte es wohl vor allem um Antibiotika gehen - nicht mehr benötigt werden.
Die neuen Chicken Nuggets sollen ab dem Herbst zuerst in den in Russland ansässigen Filialen der Kette auf den Tisch kommen. Eine Ausweitung in andere Länder will man anschließend ebenfalls anstreben. Ob und wie das funktioniert, dürfte davon abhängig sein, wie gut sich das Produktionsverfahren nach oben skalieren lässt. Insbesondere bis zum Start auf dem Heimatmarkt USA, wo die Zahl der Filialen extrem viel größer ist, dürfte es noch einige Zeit dauern.
Siehe auch: Bill Gates steckt sein Vermögen in Clean Meat - Fleisch aus dem Labor
Aus Sicht der Fastfood-Kette ist das Ergebnis besser als das, was man derzeit als Chicken Nugget verkauft. Denn das als "Biofleisch" bezeichnete Ersatzprodukt soll die gleichen Nährstoffe wie das Original enthalten, während die Zusatzstoffe, die in der konventionellen Geflügelmast - hier dürfte es wohl vor allem um Antibiotika gehen - nicht mehr benötigt werden.
Umweltfreundlicher als das Original
KFC wirbt damit, dass die Neuentwicklung letztlich auch umweltfreundlicher ist. Im direkten Vergleich mit dem, was den Kunden bisher vorgesetzt wird, dürfte dies wohl auch stimmen. Das Unternehmen stellt hier heraus, dass der Energiebedarf sehr viel niedriger ausfällt, die Kunstfleisch-Produktion kaum Fläche benötigt und den CO2-Ausstoß um 96 Prozent reduziert.Die neuen Chicken Nuggets sollen ab dem Herbst zuerst in den in Russland ansässigen Filialen der Kette auf den Tisch kommen. Eine Ausweitung in andere Länder will man anschließend ebenfalls anstreben. Ob und wie das funktioniert, dürfte davon abhängig sein, wie gut sich das Produktionsverfahren nach oben skalieren lässt. Insbesondere bis zum Start auf dem Heimatmarkt USA, wo die Zahl der Filialen extrem viel größer ist, dürfte es noch einige Zeit dauern.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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