Aus dem 3D-Drucker: Schicht für Schicht zum Einfamilienhaus
Innerhalb von wenigen Tagen hat die US-Firma SQ4D jetzt ein 130 Quadratmeter großes Einfamilienhaus im 3D-Druckverfahren komplett entstehen lassen. Bis auf wenige Elemente stammt alles aus dem Drucker, den die Baufirma seit längerem erprobt.
Von dem ersten "richtigen" Haus, das von SQ4D nun in Calverton im US-Bundesstaat New York errichtet wurde, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Die meisten Häuser werden Element für Element oder Ziegel für Ziegel gebaut, aber das Demo-Haus von SQ4D gehört zu einer ganz anderen Art. Auf den ersten Blick ist es dabei gar nicht ungewöhnlich. Es ist ein Einfamilienhaus mit einer freistehenden Garage und rund 130 Quadratmetern Wohnfläche. Die Fundamente, die Bodenplatte und die Wände wurden allerdings komplett mit dem 3D-Drucker hergestellt. Nur die Fenster und Türen sind auf herkömmlichem Wege entstanden und in den fertigen Druck eingebaut worden.
Dabei arbeitet der Häuserdrucker wie die meisten 3D-Drucker. Er baut Schicht für Schicht auf. Zugrunde liegt ein Scan des Hauses, bei dem man den Grundriss sieht. "Wir weisen die Maschine an, bei jedem Durchgang den Grundriss nachzufahren. Wir bauen ständig auf", erklärte Kirk Andersen, der Betriebsleiter von SQ4D, das Verfahren gegenüber Reuters.
"Wir nahmen die Idee eines 3D-Desktop-Druckers aus Plastik und wollten ihn viel größer machen und Beton ausspucken lassen", so Andersen. Die eigentliche Druckzeit für die Wände beträgt etwa 48 Stunden, insgesamt ist es ein fast achttägiger Prozess, um das gesamte Haus zu bauen.
"Wir haben auf jeder Seite der Struktur, auf der wir drucken wollen, Schienen angebracht. Wir stellen unsere riesige Brücke auf, unser großformatiger Drucker fährt hin und her und extrudiert diese Schichten eine nach der anderen, stapelt sie und baut alle Wände auf." Jetzt bietet das Unternehmen ein noch zu bauendes Haus in der nahe gelegenen Stadt Riverhead zum Verkauf an, das aktuell für 299.000 Dollar angeboten wird.
Dabei arbeitet der Häuserdrucker wie die meisten 3D-Drucker. Er baut Schicht für Schicht auf. Zugrunde liegt ein Scan des Hauses, bei dem man den Grundriss sieht. "Wir weisen die Maschine an, bei jedem Durchgang den Grundriss nachzufahren. Wir bauen ständig auf", erklärte Kirk Andersen, der Betriebsleiter von SQ4D, das Verfahren gegenüber Reuters.
Nicht das erste Demohaus
Das Demohaus wurde von der Baufirma SQ4D gebaut, um der Öffentlichkeit und der Industrie zu zeigen was bereits möglich ist. Schon vor einigen Jahren hatte das Unternehmen seine Prototypen gezeigt, damals war es aber noch ein verhältnismäßig einfacher Bau. Das neue Projekt in Calverton hat da schon einen ganz anderen Maßstab. Andersen und seine Kollegen mussten für ihr Projekt einen eigenen Drucker entwerfen und bauen, um sich ihren Traum in Hausgröße zu erfüllen."Wir nahmen die Idee eines 3D-Desktop-Druckers aus Plastik und wollten ihn viel größer machen und Beton ausspucken lassen", so Andersen. Die eigentliche Druckzeit für die Wände beträgt etwa 48 Stunden, insgesamt ist es ein fast achttägiger Prozess, um das gesamte Haus zu bauen.
"Wir haben auf jeder Seite der Struktur, auf der wir drucken wollen, Schienen angebracht. Wir stellen unsere riesige Brücke auf, unser großformatiger Drucker fährt hin und her und extrudiert diese Schichten eine nach der anderen, stapelt sie und baut alle Wände auf." Jetzt bietet das Unternehmen ein noch zu bauendes Haus in der nahe gelegenen Stadt Riverhead zum Verkauf an, das aktuell für 299.000 Dollar angeboten wird.
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Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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