Verschwörungstheorien: Google wirft QAnon-Apps aus dem Play Store
Google versucht mit der Entfernung von drei Apps eine der wichtigsten Quellen aktueller Verschwörungstheorien einzudämmen. Die Anwendungen hätten in Bezug zu QAnon gestanden, teilte das Unternehmen mit.
QAnon oder auch einfach nur Q ist eine Person oder Gruppe, die vor allem auf anonymen Image-Bords aktiv ist. Diese behauptet, Zugang zu geheimen Informationen der aktuellen US-Regierung zu haben. In der Folge werden dann seit Jahren verschiedene Verschwörungstheorien verbreitet, die enge Überschneidungen zur Neuen Rechten in den USA aufweisen.
Eine der jüngsten Behauptungen QAnons erlangte auch hierzulande einige Bekanntheit, nachdem der Sänger und Verschwörungstheoretiker Xavier Naidoo darauf hingewiesen hatte: Demnach diene der Lockdown gar nicht dem Infektionsschutz gegen Covid-19, sondern sei eine Tarnung für Operationen zur Befreiung zahlreicher Kinder. Diese würden in Folterkellern gefangengehalten, damit ihnen im Auftrag einer Elite das Stoffwechselprodukt Adrenochrom entzogen werden könne, das finanzkräftigen Konsumenten dann als Verjüngungskur dient.
Google bezieht sich hierbei auf einen Passus, nach dem keine Apps in den Play Store eingestellt werden dürfen, bei denen die Grenzen der Meinungsfreiheit weit überschritten werden. Und dies sieht man in diesem Fall gegeben, wenn einfach Behauptungen verbreitet werden, die jeder belegbaren Grundlage entbehren und sogar noch dazu beitragen, andere Menschen zu Straftaten aufzuhetzen. In der Vergangenheit ist es bereits mehrfach dazu gekommen, dass Personen die Behauptungen QAnons für wahr hielten und loszogen, um vermeintliche Missstände zu beseitigen.
Eine der jüngsten Behauptungen QAnons erlangte auch hierzulande einige Bekanntheit, nachdem der Sänger und Verschwörungstheoretiker Xavier Naidoo darauf hingewiesen hatte: Demnach diene der Lockdown gar nicht dem Infektionsschutz gegen Covid-19, sondern sei eine Tarnung für Operationen zur Befreiung zahlreicher Kinder. Diese würden in Folterkellern gefangengehalten, damit ihnen im Auftrag einer Elite das Stoffwechselprodukt Adrenochrom entzogen werden könne, das finanzkräftigen Konsumenten dann als Verjüngungskur dient.
Verstoß gegen Play Store-Klauseln
Verschiedene Apps sorgten dafür, dass Anhänger QAnons direkter über neue Meldungen informiert werden konnten. Zu ihnen gehören unter anderem Angebote wie Qmap, Q Alerts! und Q Alerts Lite, die von Google jetzt aus dem Play Store geworfen wurden. Begründet wurde dies damit, dass die Apps gegen Klauseln in den Nutzungsvereinbarungen verstoßen hätten, wie aus einem Cnet-Bericht hervorgeht.Google bezieht sich hierbei auf einen Passus, nach dem keine Apps in den Play Store eingestellt werden dürfen, bei denen die Grenzen der Meinungsfreiheit weit überschritten werden. Und dies sieht man in diesem Fall gegeben, wenn einfach Behauptungen verbreitet werden, die jeder belegbaren Grundlage entbehren und sogar noch dazu beitragen, andere Menschen zu Straftaten aufzuhetzen. In der Vergangenheit ist es bereits mehrfach dazu gekommen, dass Personen die Behauptungen QAnons für wahr hielten und loszogen, um vermeintliche Missstände zu beseitigen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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