Xbox Series X deutlich stärker als PS5:
Leak auf Github deutet es an
Auf Github war für kurze Zeit ein Repository einsehbar, das scheinbar Informationen zur Hardware-Konfiguration der nächsten Konsolen-Generation liefert. Demnach wird die Xbox Series X mehr Leistung bieten als die PlayStation 5. Abwärtskompatibel sind beide Modelle.
Viele lässt der Umfang der Informationen und deren unbekannter Ursprung schnell an "reine Fiktion" glauben, Eurogamer will aber nach einer sorgfältigen Überprüfung "überwältigende Beweise" dafür haben, dass die Informationen direkt von AMD stammen, "und nicht manipuliert wurden". Demnach habe ein AMD-Mitarbeiter Github offenbar genutzt, um "Teile interner Test-Daten" darauf abzulegen. Die erste Speicherung auf der Plattform sei dabei vor rund sechs bis sieben Monaten erfolgt. Demnach sei es möglich, dass die Release-Versionen der Konsolen noch Unterschiede zu diesen Daten aufweisen, Eurogamer will aber Hinweise darauf haben, dass die geleakten Testdaten spät im Entwicklungsprozess entstanden sind.
Wie immer gilt bei solchen Leaks: Auch wenn Eurogamer die Echtheit bestätigen können will, sind diese Inhalte mit Vorsicht zu genießen. Außerdem liegen zur Xbox Series X laut dem Bericht wesentlich weniger Daten vor als zur PlayStation 5: "Die Dokumentation zu beiden Prozessoren ist sehr unterschiedlich und kann deshalb nicht direkt verglichen werden", so Eurogamer. Ein Detail scheinen sich die beiden Konsolen aber auf jeden Fall zu teilen: beide setzen auf Zen-2-Architektur und Prozessoren mit einem Acht-Kern-Aufbau - das passt zu bisher verfügbaren Daten.
Unter "Vorbehalt" errechnet Eurogamer aus den verfügbaren Daten für die Xbox Series X dagegen einen "riesigen Prozessor mit 56 aktiven Rechen-Einheiten". "Die Daten liefern keine Hinweise auf Taktraten, geht man aber von 12 Teraflops als Ziel aus, liefern 1680 MHz genau das", so die Überlegungen. Darüber hinaus lege der Leak nahe, dass der GDDR6-Speicher der neuen Xbox mit bis zu 560 GB/s angebunden ist. Auch hier liefern verschiedene Betriebs-Modi einen Hinweis auf die integrierte Abwärtskompatibilität.
Schaut man auf den zeitlichen Rahmen zurück, den Microsoft und Sony bei der Veröffentlichung der aktuellen Konsolen verfolgt hatten, dann dürften konkrete Informationen nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Laut Eurogamer deuten die aktuellen Informationen darauf hin, dass Microsoft mit der Xbox Series X auf jeden Fall mindestens ein teures Highend-Modell plant, das dann durch eine günstigere Version ergänzt wird. Sony scheint dagegen mit der PS5 eine eher ausgewogene Strategie zwischen Preis und Leistung zu verfolgen - auch diese Analyse passt gut zu bisherigen Gerüchten.
Ein umfassendes Leak liefert Details zur Xbox Series X und PlayStation 5
Schon seit einer ganzen Weile steht fest, dass sowohl Microsoft als auch Sony bei der kommenden Konsolengeneration auf Chips von AMD setzen werden - in unserem Special zur Xbox Series X und PlayStation 5 halten wir euch immer auf dem Laufenden und geben einen kompakten Überblick über alle bisher bekannten Informationen. Wie Eurogamer berichtet, war jetzt für kurze Zeit auf Github ein Repository öffentlich einsehbar, das in Sachen Hardware-Konfiguration Details liefert, die so bisher nicht verfügbar waren.Viele lässt der Umfang der Informationen und deren unbekannter Ursprung schnell an "reine Fiktion" glauben, Eurogamer will aber nach einer sorgfältigen Überprüfung "überwältigende Beweise" dafür haben, dass die Informationen direkt von AMD stammen, "und nicht manipuliert wurden". Demnach habe ein AMD-Mitarbeiter Github offenbar genutzt, um "Teile interner Test-Daten" darauf abzulegen. Die erste Speicherung auf der Plattform sei dabei vor rund sechs bis sieben Monaten erfolgt. Demnach sei es möglich, dass die Release-Versionen der Konsolen noch Unterschiede zu diesen Daten aufweisen, Eurogamer will aber Hinweise darauf haben, dass die geleakten Testdaten spät im Entwicklungsprozess entstanden sind.
Wie immer gilt bei solchen Leaks: Auch wenn Eurogamer die Echtheit bestätigen können will, sind diese Inhalte mit Vorsicht zu genießen. Außerdem liegen zur Xbox Series X laut dem Bericht wesentlich weniger Daten vor als zur PlayStation 5: "Die Dokumentation zu beiden Prozessoren ist sehr unterschiedlich und kann deshalb nicht direkt verglichen werden", so Eurogamer. Ein Detail scheinen sich die beiden Konsolen aber auf jeden Fall zu teilen: beide setzen auf Zen-2-Architektur und Prozessoren mit einem Acht-Kern-Aufbau - das passt zu bisher verfügbaren Daten.
Die Daten zu PS5 und Xbox Series X im Detail
Der Leak schreibt der PlayStation 5 darüber hinaus eine Grafikeinheit zu, die 36 Navi-Compute-Units mit einer Taktrate von 2000 MHz mitbringt. "Auch wenn es noch unbestätigt ist, käme man damit auf eine 9,2 Teraflop-GPU für die PlayStation 5." Dazu gibt es Hinweise auf Arbeitsspeicher mit einer Bandbreite von bis zu 512 GB/s, das deute auf GDDR6-Speicher mit 256-Bit-Interface hin. Ebenfalls durch die Testdaten scheint eine Abwärtskompatibilität bestätigt, da die CPU neben dem "nativen Modus" auch im "Gen 1 und Gen 0-Modus" getestet wurde.Unter "Vorbehalt" errechnet Eurogamer aus den verfügbaren Daten für die Xbox Series X dagegen einen "riesigen Prozessor mit 56 aktiven Rechen-Einheiten". "Die Daten liefern keine Hinweise auf Taktraten, geht man aber von 12 Teraflops als Ziel aus, liefern 1680 MHz genau das", so die Überlegungen. Darüber hinaus lege der Leak nahe, dass der GDDR6-Speicher der neuen Xbox mit bis zu 560 GB/s angebunden ist. Auch hier liefern verschiedene Betriebs-Modi einen Hinweis auf die integrierte Abwärtskompatibilität.
Schaut man auf den zeitlichen Rahmen zurück, den Microsoft und Sony bei der Veröffentlichung der aktuellen Konsolen verfolgt hatten, dann dürften konkrete Informationen nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Laut Eurogamer deuten die aktuellen Informationen darauf hin, dass Microsoft mit der Xbox Series X auf jeden Fall mindestens ein teures Highend-Modell plant, das dann durch eine günstigere Version ergänzt wird. Sony scheint dagegen mit der PS5 eine eher ausgewogene Strategie zwischen Preis und Leistung zu verfolgen - auch diese Analyse passt gut zu bisherigen Gerüchten.
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