Acemagic AX18 Pro: Notebook mit riesigem 18,5-Zoll-Display im Test

Beim Acemagic AX18 Pro handelt es sich um ein eher seltenes 18,5-Zoll-Notebook. Der chinesische Hersteller verbaut in dem Gerät einen AMD Ryzen 3 4300U, der in etwa mit einem Intel N150 vergleichbar ist, aber zumindest auf dem Papier etwas mehr Leistung bietet soll. Das große Display macht das Gesamtpaket etwas teurer als andere Ryzen-3-Systeme. Den 18-Zoll-Bildschirm merkt man dem Notebook überraschend wenig an: Das AX18 Pro wiegt nur 2,66 Kilogramm. Zum Vergleich: Ein Dell 9400 aus dem Jahr 2005 hat bei einem 17-Zoll-Monitor noch 3,67 kg auf die Waage gebracht.

Das klare Highlight im Vergleich zur übrigen Notebook-Landschaft ist das 18,5-Zoll-IPS-Display mit 60 Hz. Es handelt sich um einen 16:9-Bildschirm. Acemagic hat an einigen Stellen den Rotstift angesetzt, und die Auflösung gehört auf jeden Fall dazu: Der Bildschirm löst mit Full HD auf. Eine Sache, die zur Gesamtgröße des Notebooks definitiv beiträgt, sind die Displayränder. Die Bezels sind durchaus groß und nicht so kompakt, wie man sie 2026 eventuell erwartet.
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Als Prozessor kommt ein AMD Ryzen 3 4300U zum Einsatz. Dessen L3-Cache ist 4 MB groß. Der AMD Ryzen 3 4300U ist ein 4-Kern-Prozessor und keine Hochleistungsmaschine. Unser Kollege Timm Mohn will das Notebook vor allem für ältere Windows-Games verwenden. Der Prozessor ist schnell genug, um längst vergessene Titel aus der eigenen Jugend noch einmal anzuspielen. Er basiert auf der Zen-2-Architektur und verfügt über 4 Threads. Für die Grafikdarstellung ist eine AMD Radeon Vega 5 verantwortlich. Acemagic beschreibt das Kühlsystem als "still und effizient". Dem kann man recht geben: Das Notebook arbeitet erfreulich leise im Alltag und ist in vielen Situationen kaum zu hören.

Derzeit bietet Acemagic das AX18 Pro nur mit 16 GB RAM und einer 512-GB-SSD an. Dabei handelt es sich um eine M.2-2280-SATA-SSD, M.2-NVMe-PCIe-3.0-SSDs werden aber unterstützt. Die Obergrenze ist aber auch schnell erreicht: Diese liegt bei DDR4-RAM-Sticks mit 3200 MHz. Die ab Werk verbauten RAM-Riegel takten mit 2666 MHz. Der RAM lässt sich theoretisch auf 64 GB aufrüsten. In der Praxis dürfte das niemand machen wollen: Derzeit kosten 64 GB DDR4-RAM mit 3200 MHz 544 Euro und damit mehr als das Notebook selbst.

Platz für ein großes Trackpad

Wie so oft bei chinesischen Notebooks kommt eine QWERTY-Tastatur zum Einsatz. Diese ist angenehm groß und beinhaltet auch ein Num-Pad. Acemagic liefert ein paar Tastaturmatten mit, die aus der QWERTY-Tastatur unter anderem eine QWERTZ-Tastatur machen. Eine Sache hat das AX18 Pro mit dem MacBook Neo gemeinsam: Beide Tastaturen sind nicht beleuchtet. Durch das 18-Zoll-Display ist neben der Tastatur auch Platz für ein großes Touchpad.

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Das Acemagic AX18 Pro ist weit von einem Ultrabook entfernt. Der 18,5-Zoll-Monitor bietet dafür sehr viel Bildschirmdiagonale für einen vergleichsweise kleinen Preis. Acemagic peilte anfangs 639 Euro für das AX18 Pro an. Derzeit wird das Gerät beim Hersteller für 349 Euro angeboten. Anfang 2026 war das Notebook offenbar für 309 Euro verfügbar. Das ist ein sehr gutes Angebot, das trotz englischer Tastatur das Notebook sehr attraktiv macht. Es bleibt abzuwarten, ob der Preis mit den bevorstehenden Sommer-Sales wieder in diese Preisregion kommt.

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