VW-Konzept: E-Auto-Lader sollen zum Auto kommen, nicht umgekehrt
Volkswagen greift nun eine bereits in Südkorea von Samsung genutzte Idee auf, um auch hierzulande in Deutschland E-Autos quasi überall aufladen zu können: Man forscht an autonomen Lade-Robotern, die den Strom zum Fahrzeug bringen.
Man verzichtet dabei auf feste Ladesäulen, zu denen ein Elektro-Fahrzeug hinfahren müsste und setzt stattdessen auf einen autonomen Laderoboter, der einfach zu dem geparkten E-Auto navigiert, und einen mobilen Energiespeicher dabei hat. Der kleine Roboter soll dann nach dem Konzept der Wolfsburger selbststätig den Ladevorgang regeln, also nicht nur zu einem Auto hinfahren, sondern auch den Ladestecker anschließen und nach erfolgter Beladung wieder trennen.
Wer Strom benötigt, ruft sich den kleinen Roboter per App zu seinem Wagen, der dann laut dem VW-Konzept rund 25 KWh leistet. Ebenso ist denkbar, dass sich das E-Auto einfach per Car-to-X-Kommunikation bei Bedarf den Laderoboter selbstständig herbeiruft.
Das Konzept hat leider noch keinen konkreten Starttermin
"Es ist eine visionäre Studie, die aber durchaus schnell Realität werden kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen", so Möller weiter. Volkswagen arbeitet dabei an ganz verschiedenen Ansätzen zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur. Vor einem Jahr hatte VW bereits eine Powerbank für E-Autos angekündigt. "Durchaus schnell Realität" werden heißt dabei aber noch lange nicht, dass VW schon einen Termin ins Auge gefasst hat: Der mobile Laderoboter ist bislang nur eine Studie der Volkswagen Group Components. Für einen möglichen Marktstart des Laderoboters gibt es noch keinen Termin. Infografik: So kommt der Ladesäulen-Ausbau voran
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Wer Strom benötigt, ruft sich den kleinen Roboter per App zu seinem Wagen, der dann laut dem VW-Konzept rund 25 KWh leistet. Ebenso ist denkbar, dass sich das E-Auto einfach per Car-to-X-Kommunikation bei Bedarf den Laderoboter selbstständig herbeiruft.
Das Konzept hat leider noch keinen konkreten Starttermin
Die Ladestruktur soll zum Auto kommen, nicht mehr umgekehrt
"Der mobile Laderoboter kann eine Revolution beim Laden zum Beispiel in Parkhäusern, auf Parkplätzen oder in Tiefgaragen auslösen. Denn mit ihm bringen wir die Ladeinfrastruktur einfach zum Auto und nicht umgekehrt. Wir elektrifizieren damit auf einen Schlag ohne aufwendige infrastrukturelle Einzelmaßnahmen nahezu jeden Parkplatz", fasst Mark Möller, Entwicklungschef der Volkswagen Group Components, zusammen."Es ist eine visionäre Studie, die aber durchaus schnell Realität werden kann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen", so Möller weiter. Volkswagen arbeitet dabei an ganz verschiedenen Ansätzen zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur. Vor einem Jahr hatte VW bereits eine Powerbank für E-Autos angekündigt. "Durchaus schnell Realität" werden heißt dabei aber noch lange nicht, dass VW schon einen Termin ins Auge gefasst hat: Der mobile Laderoboter ist bislang nur eine Studie der Volkswagen Group Components. Für einen möglichen Marktstart des Laderoboters gibt es noch keinen Termin. Infografik: So kommt der Ladesäulen-Ausbau voran
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Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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