Volkswagen kündigt "erste Powerbank" für E-Autos an
Volkswagen hat heute ein neues Konzept für eine mobile Schnellladesäule für Elektroautos vorgestellt. Laut VW soll es die "erste Powerbank" für E-Autos sein, so heißt es zumindest bei YouTube. Doch Powerbanks für E-Autos gibt es natürlich schon, nur bisher noch nicht aus Wolfsburg.
Volkswagen will das Problem der fehlenden oder mangelhaften Infrastruktur von Ladesäulen für Elektroautos mit einer mobilen Schnellladesäule des Unternehmens angehen. "Sie funktioniert nach dem Prinzip einer Powerbank, die fast jeder heute vom Handy her kennt. Unabhängig vom Stromnetz kann sie flexibel dort aufgestellt werden, wo Strom für E-Autos gebraucht wird: auf Parkplätzen, am Supermarkt oder temporär zum Beispiel beim Fußballspiel. Bis zu vier Fahrzeuge können gleichzeitig angeschlossen und geladen werden - zwei davon via DC-Schnellladen", erläutert die VW-Pressestelle das Prinzip der mobilen Ladesäule.
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Die Ladekapazität einer solchen Einheit liegt demnach bei bis zu 360 kWh. Je nach Leistung der Fahrzeuge können laut VW so sogar bis zu 15 E-Autos, wie zum Beispiel der neuen ID-Familie von Volkswagen, mit einer Ladekapazität der mobilen Station wieder neu geladen werden.
Die ersten mobilen Schnellladesäulen sollen im Rahmen eines Pilotprojektes bereits im ersten Halbjahr 2019 am Heimatstandort der Volkswagen AG aufgestellt werden - was auch bitter nötig ist. In Wolfsburg gibt es derzeit wenig freizugängliche (funktionierende) Schnelllader.
2020 plant VW dann die Ladesäulen auch in anderen Städten und Gemeinden aufzustellen. Wie teuer das Laden dabei für die Fahrzeuge werden soll ist nicht bekannt.
Ganz neu ist die Idee der "Powerbanks" für E-Autos dabei beileibe nicht. Bei Samsung in Korea ist zum Beispiel bereits ein Lade-Roboter unterwegs - also eine fahrende Powerbank, die sich autonom durch ein Parkhaus bewegen kann und selbstständig Fahrzeuge belädt. Andere Entwickler wie EP Tender bieten eine Powerbank an, die man sich per Anhängerkupplung an das eigene Fahrzeug hängen kann und so immer dabei hat.
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Auf YouTube ansehenDie Ladekapazität einer solchen Einheit liegt demnach bei bis zu 360 kWh. Je nach Leistung der Fahrzeuge können laut VW so sogar bis zu 15 E-Autos, wie zum Beispiel der neuen ID-Familie von Volkswagen, mit einer Ladekapazität der mobilen Station wieder neu geladen werden.
Laden in 17 Minuten
Interessant ist die VW-Säule nicht nur durch ihre Mobilität und schnelle Einsatzmöglichkeit an den verschiedensten Orten: Sie soll einen durchschnittlichen Ladevorgang dank Schnellladetechnologie in nur 17 Minuten schaffen.Die ersten mobilen Schnellladesäulen sollen im Rahmen eines Pilotprojektes bereits im ersten Halbjahr 2019 am Heimatstandort der Volkswagen AG aufgestellt werden - was auch bitter nötig ist. In Wolfsburg gibt es derzeit wenig freizugängliche (funktionierende) Schnelllader.
2020 plant VW dann die Ladesäulen auch in anderen Städten und Gemeinden aufzustellen. Wie teuer das Laden dabei für die Fahrzeuge werden soll ist nicht bekannt.
Ganz neu ist die Idee der "Powerbanks" für E-Autos dabei beileibe nicht. Bei Samsung in Korea ist zum Beispiel bereits ein Lade-Roboter unterwegs - also eine fahrende Powerbank, die sich autonom durch ein Parkhaus bewegen kann und selbstständig Fahrzeuge belädt. Andere Entwickler wie EP Tender bieten eine Powerbank an, die man sich per Anhängerkupplung an das eigene Fahrzeug hängen kann und so immer dabei hat.
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