E-Autos: Die berühmte Schweden-Studie korrigiert sich jetzt selbst
Seit Jahren wird von Verfechtern der Verbrenner-Technologie immer wieder die berühmte Schweden-Studie ins Feld geführt, laut der E-Autos eine schlechte Umweltbilanz haben. Nun haben aber selbst deren Autoren eine Korrektur nachgeschoben.
Die Berechnungen kamen damals zu dem Ergebnis, dass Elektroautos zwar im laufenden Betrieb recht klimafreundlich unterwegs sind. Vor allem aber die Produktion des Akkus sollte so viele klimaschädliche Emissionen freisetzen, dass die Fahrzeuge in der Gesamtbilanz nicht besser sind als ein herkömmlicher Diesel. Für zahlreiche Menschen, die Veränderungen um jeden Preis verhindern wollen, lieferte dies Futter, um gegen den technologischen Fortschritt zu schießen.
Die fragliche Studie steht allerdings seit ihrer Veröffentlichung in der Kritik und unzählige andere Untersuchungen bescheinigten der Elektromobilität diverse Vorteile. Und auch die ursprünglichen Autoren vom schwedischen Umweltforschungsinstitut kamen in einer erneuten Prüfung ihrer Daten und auch unter Einbeziehung neuerer Informationen zu anderen Schlüssen als damals.
Die aktuellen Daten fallen aus verschiedenen Gründen sehr viel besser aus. So hat sich beispielsweise die Akkutechnologie an sich weiterentwickelt und die Menge der jeweils eingesetzten problematischen Materialien und deren Verarbeitung hat sich zum Positiven verändert. Weiterhin erfolgt die Herstellung der Akkuzellen inzwischen in größeren und sehr viel besser ausgelasteten Fabriken - und diese Effizienzsteigerung bringt ebenfalls viel. Eine weitere Rolle spielt der allgemein steigende Anteil regenerativer Energien an der Produktion.
Die Entwicklung geht in den entscheidenden Bereichen auch immer noch mit schnellen Schritten voran - so dass in den kommenden Jahren mit noch weitaus günstigeren Grundlagen zu rechnen ist. Insofern geht den Gegnern der Elektromobilität nun auch ein weiterer Baustein in ihrem Argumentationsgerüst einfach verloren.
Siehe auch: Xiaomi macht in Elektroautos und steigt bei Tesla-Konkurrenten ein
Die fragliche Studie steht allerdings seit ihrer Veröffentlichung in der Kritik und unzählige andere Untersuchungen bescheinigten der Elektromobilität diverse Vorteile. Und auch die ursprünglichen Autoren vom schwedischen Umweltforschungsinstitut kamen in einer erneuten Prüfung ihrer Daten und auch unter Einbeziehung neuerer Informationen zu anderen Schlüssen als damals.
Es wird immer besser
In der im Jahr 2017 veröffentlichten Studie kam man noch zu dem Ergebnis, dass für den Akku zwischen 150 und 200 Kilogramm CO2-Äquivalente für jede produzierte Kilowattstunde veranschlagt werden müssten. In den neuen Berechnungen kommt man nur noch auf 61 bis 106 Kilogramm. Die deutliche Reduzierung liegt dabei nicht hauptsächlich an der Methodik, sondern an der enorm schnellen Entwicklung in dem Bereich.Die aktuellen Daten fallen aus verschiedenen Gründen sehr viel besser aus. So hat sich beispielsweise die Akkutechnologie an sich weiterentwickelt und die Menge der jeweils eingesetzten problematischen Materialien und deren Verarbeitung hat sich zum Positiven verändert. Weiterhin erfolgt die Herstellung der Akkuzellen inzwischen in größeren und sehr viel besser ausgelasteten Fabriken - und diese Effizienzsteigerung bringt ebenfalls viel. Eine weitere Rolle spielt der allgemein steigende Anteil regenerativer Energien an der Produktion.
Die Entwicklung geht in den entscheidenden Bereichen auch immer noch mit schnellen Schritten voran - so dass in den kommenden Jahren mit noch weitaus günstigeren Grundlagen zu rechnen ist. Insofern geht den Gegnern der Elektromobilität nun auch ein weiterer Baustein in ihrem Argumentationsgerüst einfach verloren.
Siehe auch: Xiaomi macht in Elektroautos und steigt bei Tesla-Konkurrenten ein
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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