Bessere Produktion: CO2-Abdruck von E-Auto-Akkus geht rasant zurück
In der Diskussion um die Effektivität von Elektroautos in Bezug auf den CO2-Ausstoß wird von Kritikern oft die Batterieproduktion als Argument angeführt - oft mit falschen Zahlen. Eine aktualisierte Studie zeigt jetzt, dass die Fertigung der Energiespeicher immer effektiver wird.
"Nach den neuen Berechnungen emittiert die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien im Durchschnitt zwischen 61 und 106 Kilogramm Kohlendioxid-Äquivalente pro produzierter Kilowattstunde Batteriekapazität", so die Forscher. Allerdings verändert sich dieser Wert bei Einbeziehung "weniger transparenter Daten" - damit ist wohl die Produktion in China und das Fehlen stichhaltiger Daten gemeint - noch einmal deutlich auf 146 Kilo Kohlendioxid. Im Bericht von 2017 lagen die Werte aber im Durchschnitt mit 150 bis 200 Kilogramm Kohlendioxid pro kWh Batteriekapazität noch deutlich höher.
"Die Tatsache, dass die Emissionen jetzt niedriger sind, ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die Batteriefabriken größer geworden sind und die Produktion voll läuft, wodurch sie pro produzierter Einheit effizienter wird", so die Erläuterung des Instituts. Dabei wurde unter anderem auch berücksichtigt, dass "fossiler Strom" bei der Produktion selbst zum Einsatz kommt. "Die Nutzung von Ökostrom ist in der heutigen Batterieproduktion noch ungewöhnlich", so die Forscher.
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Der CO2-Ausstoß bei der Batterieproduktion sinkt deutlich
Das schwedische Institut für Umweltforschung (IVL Svenska Miljöinstitutet) hatte 2017 in einer Studie versucht, den CO2-Fußabdruck der Batteriefertigung zu ermitteln. Viele Inhalte dieser Forschungsarbeit wurden in der folgenden Berichterstattung dabei sehr häufig aus dem Zusammenhang gerissen, sodass falsch interpretierte Inhalte wie ein Wert von "17 Tonnen CO2 pro Batterie" weite Verbreitung fanden. Jetzt legt das IVL nach und liefert unter der Überschrift "Neuer Bericht über die Klimawirkung von Batterien für Elektroautos" ein Update der Studie. Die Erkenntnisse: Oft propagierte Werte werden bei weitem nicht erreicht und die Fertigung wird rasant effektiver. Infografik: Eine Million E-Autos bis 2022?
"Nach den neuen Berechnungen emittiert die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien im Durchschnitt zwischen 61 und 106 Kilogramm Kohlendioxid-Äquivalente pro produzierter Kilowattstunde Batteriekapazität", so die Forscher. Allerdings verändert sich dieser Wert bei Einbeziehung "weniger transparenter Daten" - damit ist wohl die Produktion in China und das Fehlen stichhaltiger Daten gemeint - noch einmal deutlich auf 146 Kilo Kohlendioxid. Im Bericht von 2017 lagen die Werte aber im Durchschnitt mit 150 bis 200 Kilogramm Kohlendioxid pro kWh Batteriekapazität noch deutlich höher.
"Die Tatsache, dass die Emissionen jetzt niedriger sind, ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass die Batteriefabriken größer geworden sind und die Produktion voll läuft, wodurch sie pro produzierter Einheit effizienter wird", so die Erläuterung des Instituts. Dabei wurde unter anderem auch berücksichtigt, dass "fossiler Strom" bei der Produktion selbst zum Einsatz kommt. "Die Nutzung von Ökostrom ist in der heutigen Batterieproduktion noch ungewöhnlich", so die Forscher.
Recycling und Ökostrom
Für die weitere Verbesserung der CO2-Bilanz sieht die Studie einen recht klaren Weg: "Um unter 60 kg zu sinken, sind geringere Emissionen aus dem Abbau und der Wiederaufbereitung der Grundrohstoffe sowie ein höherer Anteil an recycelten Materialien erforderlich."Download Battery Limiter - Laptop-Akku vor Überladung schützen
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