Berlin: E-Autos kriegen unberechtigte Knöllchen & keiner ist zuständig
E-Autos tragen den Zusatz "E" im Nummernschild, das führt jetzt aber offenbar in Berlin zu Problemen. Obwohl Halter per App Parkscheine lösen, erhalten diese Knöllchen. Die Behörden erklären sich für nicht zuständig oder sehen kein Problem.
Wie ein Betroffener gegenüber dem Tagesspiegel erläutert, habe er die zweifelhaften Knöllchen zunächst bezahlt, da er in einem Widerspruch einen zu hohen Aufwand im Vergleich zur Strafe von zehn Euro sah. Die Strafzettel hätten sich aber weiter gehäuft, sodass er damit begann, diesen doch zu widersprechen, was ausnahmslos zu einer Einstellung der Verfahren führte.
Wie der Tagesspiegel weiter schreibt, habe sich das Ordnungsamt des Bezirkes Mitte, desen Kontrolleure die Strafzettel ausgestellt hatten, in dem Fall für nicht zuständig erklärt. Man könne nur an das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (Labo) verweisen. Beim Labo will man aber auch kein Problem erkannt haben: "Nach unseren Informationen gibt es keine softwareseitigen Probleme bei der Erfassung von E-Kennzeichen oder sonstigen Kennzeichen", so das Amt gegenüber der Zeitung.
Umso kurioser, dass die Polizei gegenüber dem Tagesspiegel dann noch folgende Aussage tätigt: "Aufgrund der Vielzahl von Beschwerden von Betroffenen wird die Erfassung des Zusatzes ‘E‘ in Zukunft jedoch möglich gemacht werden." Eine Umsetzung dieser Anpassung sei noch in diesem Jahr zu erwarten.
E-Autos bekommen in Berlin offenbar unberechtigt Knöllchen verpasst
Da klemmt es offenbar ordentlich in Berlin: Wie der Tagesspiegel berichtet, müssen sich Besitzer von E-Autos, die eine App für das Lösen von Parkscheinen nutzen, in der Hauptstadt schon seit Längerem mit unberechtigten Strafzetteln herumschlagen. Das Problem scheint demnach auf einen Fehler im Zusammenspiel zwischen der App Park Now und dem System des Ordnungsamtes zurückzuführen zu sein. Das zusätzliche "E" im Nummernschild der elektrischen Fahrzeuge führt offenbar dazu, dass digital gelöste Parkscheine nicht ordnungsgemäß zugeordnet werden können, so die Analyse der Zeitung. Infografik: Eine Million E-Autos bis 2022?
Wie ein Betroffener gegenüber dem Tagesspiegel erläutert, habe er die zweifelhaften Knöllchen zunächst bezahlt, da er in einem Widerspruch einen zu hohen Aufwand im Vergleich zur Strafe von zehn Euro sah. Die Strafzettel hätten sich aber weiter gehäuft, sodass er damit begann, diesen doch zu widersprechen, was ausnahmslos zu einer Einstellung der Verfahren führte.
Wie der Tagesspiegel weiter schreibt, habe sich das Ordnungsamt des Bezirkes Mitte, desen Kontrolleure die Strafzettel ausgestellt hatten, in dem Fall für nicht zuständig erklärt. Man könne nur an das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (Labo) verweisen. Beim Labo will man aber auch kein Problem erkannt haben: "Nach unseren Informationen gibt es keine softwareseitigen Probleme bei der Erfassung von E-Kennzeichen oder sonstigen Kennzeichen", so das Amt gegenüber der Zeitung.
Die Polizei widerspricht, passt aber an
Ebenso widersprüchlich fällt dann auch die Aussage der Polizei aus, der die Bußgeldstelle unterstellt ist. "Detaillierte Auskünfte" solle man von den Ordnungsämtern einholen. Ansonsten ist man sich trotz der gegenteiligen Indizien sicher, dass der Zusatz "E" in den Kennzeichen nicht zu Problemen führt. Dieser sei wie das "H" bei Oldtimern nur ein Zusatz, aber nicht Bestandteil der Kennzeichennummer.Umso kurioser, dass die Polizei gegenüber dem Tagesspiegel dann noch folgende Aussage tätigt: "Aufgrund der Vielzahl von Beschwerden von Betroffenen wird die Erfassung des Zusatzes ‘E‘ in Zukunft jedoch möglich gemacht werden." Eine Umsetzung dieser Anpassung sei noch in diesem Jahr zu erwarten.
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