Senf dazu: Das Windows-Insider-Programm ist kaputt und sollte sterben

Microsoft, Windows 10, Windows Insider, Gabriel Aul, Dona Sarkar, Gabe Aul Bildquelle: Microsoft
Microsofts Insider-Programm für Windows 10 war eine regelrecht bril­lan­te Idee: Man öffnete sich seinen Fans und ließ sie an der Ent­wick­lung teilhaben. Dadurch fühlten sich treue Anwender ernstgenommen, das Unternehmen gewann auch wichtiges Feedback. Doch nun ist die Zeit für den Gnadenschuss gekommen. Früher war nicht alles besser, in einem Fall aber definitiv: Das Preview-Programm von Microsoft war einfach, verständlich und übersichtlich. Neue Version, neue Build-Nummer und fertig. Heute verstehen nicht mal mehr Profis, wie, wann, wo und warum die Redmonder einen Build in welchem Ring, mit welcher Nummer, für Skip Ahead oder nicht und für welchen Bruchteil der Anwender aus welcher Region freigeben.

Voodoo 10-Preview

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis man Previews bekommt, für deren Nutzung man drei Mal um den Friedhof rennen und vier Mal über die rechte Schulter spucken muss, um sie freischalten zu können - vielleicht zumindest.

Das ist schade. Denn das Insider-Programm war, wie anfangs erwähnt, eine ausgezeichnete Idee. Microsoft verabschiedete sich damit auch vom Image des verschlossenen Unternehmens, das Geheimniskrämerei zum Programm gemacht hat. Das hatte auch mit dem Personal zu tun: Gabriel Aul (der mittlerweile bei Facebook angeheuert hat) war ein besonnener Manager und Entwickler, der auf Kritik ruhig und konstruktiv antwortete und für den auch Humor kein Fremdwort war.


Windows Insider stürzten sich auf jede neue Preview-Version, jede Neuerung wurde regelrecht aufgesogen. Freilich: Anfangs gab es auch in nahezu jedem neuen Build tatsächlich spannende Neuerungen. Inzwischen findet man auch in den Hauptveröffentlichungen kaum noch eine Funktion, bei der man kaum noch warten kann, sie auszuprobieren.

Nicht verschlimmbessern

Das ist verständlich, denn Windows 10 ist zweifellos ein gutes und auch durchdachtes Betriebssystem, das man vier Jahre nach Veröffentlichung nicht auf Teufel komm raus verschlimmbessern muss. Microsoft sollte sich aber die Frage stellen, ob das Insider-Programm in der derzeitigen Form überhaupt noch Sinn ergibt.

Das liegt möglicherweise auch am Personal: Auls Nachfolgerin Dona Sarkar machte ihren Job anfangs gut, inzwischen hat sie aber offenbar gar keine Lust mehr darauf. Brandon LeBlanc ist hingegen alles andere als ein Sympathieträger, dem auch - wie man hört - intern nicht die Herzen zufliegen.

Es hat Spaß gemacht, nun aber weg damit

Das Chaos, mit dem sich das Insider-Programm nach außen präsentiert, soll auch intern bei Microsoft herrschen. Das hat damit zu tun, dass die Windows-Entwicklung nicht mehr dieselbe Bedeutung hat wie noch vor einigen Jahren. Microsoft fällt damit in eine Unternehmenskultur, die eigentlich schon Geschichte war, mit Grabenkämpfen, Missgunst und bei der die eine Hand nicht weiß, was die andere tut.

Microsoft sollte sich den großen roten Knopf schnappen, der früher zum Freigeben von Updates zum Einsatz kam. Diesen sollte man umprogrammieren und einen Reset des Insider-Programms durchführen oder dieses gar komplett deaktivieren. Denn eines ist klar: In der derzeitigen Form tut man sich und seinen treuen Nutzern keinen Gefallen - im Gegenteil.

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