Trump: Könnten auch alle US-Firmen zum Rückzug aus China zwingen
Die jüngsten Äußerungen Donald Trumps hinsichtlich des Handelskrieges mit China sind ein ziemlich klarer Wink an die Kritiker: Wenn man es im Weißen Haus für Notwendig erachten würde, könnten noch weitaus härtere Bandagen angelegt und US-Unternehmen zum kompletten Rückzug aus dem Land verpflichtet werden.
Der US-Präsident hatte im Rahmen seiner Twitter-Politik bereits in der letzten Woche erklärt, dass US-Unternehmen jetzt beginnen sollten, sich nach einer grundlegenden Alternative zu China umzusehen. "Das beinhaltet auch die Rückkehr der Unternehmen nach Hause und die Herstellung der Produkte in den USA", hieß es. Und jenen, die darin ein haltloses Herumgepolter sehen, empfahl Trump die Lektüre des "Emergency Economic Powers Act of 1977", einem Notstandsgesetz für die Wirtschaft.
Auf Nachfrage bestätigten Mitarbeiter des US-Präsidialamtes nun auch, dass der Präsident durchaus das Recht hätte, US-Firmen zu zwingen, sich komplett vom chinesischen Markt zurückzuziehen. Bisher sei es aber noch nicht dazu gekommen, dass entsprechende Weisungen an irgendein Unternehmen herausgeschickt wurden.
Die entsprechenden Äußerungen kamen keineswegs aus dem luftleeren Raum. In der letzten Zeit ist die Kritik an Trumps Politik weiter gewachsen - denn insbesondere die Technologie- und Internet-Unternehmen sind in sehr starkem Maße mit Unternehmen in China verknüpft. Und es zeigt sich, dass der Handelskrieg diese teilweise härter trifft als die chinesischen Anbieter. Verweise auf die komplexen Folgen der eigenen Politik hört man im Weißen Haus aber bekanntlich generell nicht gern.
Siehe auch: Apple-CEO Tim Cook warnt Trump: Neue Strafzölle helfen Samsung
Auf Nachfrage bestätigten Mitarbeiter des US-Präsidialamtes nun auch, dass der Präsident durchaus das Recht hätte, US-Firmen zu zwingen, sich komplett vom chinesischen Markt zurückzuziehen. Bisher sei es aber noch nicht dazu gekommen, dass entsprechende Weisungen an irgendein Unternehmen herausgeschickt wurden.
Aktuell noch keine Weisungen
"Es ist aktuell auch nichts in dieser Hinsicht geplant. Grundsätzlich hätten wir die entsprechende Authorität, aber sie wird derzeit noch nicht ausgeübt", zitierte CNN den Wirtschaftschef Trumps, Larry Kudlow. Allerdings sei es doch ratsam, dass US-Unternehmen, die in China aktiv sind, ihr Engagement und insbesondere auch ihre Zuliefererketten auf den Prüfstand stellen und im besten Fall in die USA umziehen würden.Die entsprechenden Äußerungen kamen keineswegs aus dem luftleeren Raum. In der letzten Zeit ist die Kritik an Trumps Politik weiter gewachsen - denn insbesondere die Technologie- und Internet-Unternehmen sind in sehr starkem Maße mit Unternehmen in China verknüpft. Und es zeigt sich, dass der Handelskrieg diese teilweise härter trifft als die chinesischen Anbieter. Verweise auf die komplexen Folgen der eigenen Politik hört man im Weißen Haus aber bekanntlich generell nicht gern.
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Christian Kahle
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