Trumps Chef für IT-Sicherheit versagt beim Login in sein iPhone
Mit dem Karma ist das so eine Sache. Wie jetzt bekannt wurde, hat es der US-Politiker Rudy Giuliani kurz nach seiner Ernennung zum obersten IT-Sicherheitsberater der US-Regierung geschafft, sich kurzerhand selbst aus seinem iPhone auszusperren.
Falls sich die Kenner der Karriere Giulianis nun wundern: Der Fall selbst ereignete sich bereits im Februar des Jahres 2017. Erst jetzt gibt es aber zwei Quellen, die die Sache unabhängig voneinander gegenüber dem US-Sender NBC berichteten. Dieser kam außerdem noch an ein internes Memo Apples, in dem ebenfalls über die Geschichte gesprochen wurde.
Wie daraus hervorgeht, hat der ehemalige New Yorker Bürgermeister seinen Zugangscode zehnmal falsch eingegeben und war daraufhin aus dem Gerät ausgesperrt. Um das iPhone zügig wieder nutzen zu können, besuchte er den Apple Store am Union Square in San Francisco und bat die dortigen Service-Mitarbeiter um Hilfe.
Dies kann bei Nutzern, die sich nicht besonders gut mit der Technik auskennen, durchaus mal passieren - doch wirft die Geschichte dann doch ein weiteres Licht darauf, in welchem Zustand die US-Exekutive unter ihrem Chef Donald Trump agiert. Denn erst kurz vor dem iPhone-Fail wurde Giuliani zum Chefberater des Weißen Hauses in Sachen IT-Sicherheit ernannt.
Giuliani hätte in dem Fall einen der IT-Mitarbeiter des Weißen Hauses um Hilfe bitten müssen - denn das gehört zu den Grundregeln der IT-Sicherheit auf dieser Verwaltungsebene. Denn die elektronischen Systeme einer Person dieses Ranges dürfen nicht ansatzweise in die Hände von Leuten gelangen, die nicht über entsprechende Sicherheitsfreigaben verfügen. Zu hoch ist das Risiko, dass irgendwer die Sache nutzen könnte, um kurzerhand Malware aufzuspielen, die dann zur Spionage genutzt wird.
Siehe auch: Trump-Administration wollte, dass Microsoft für die Regierung spioniert
Wie daraus hervorgeht, hat der ehemalige New Yorker Bürgermeister seinen Zugangscode zehnmal falsch eingegeben und war daraufhin aus dem Gerät ausgesperrt. Um das iPhone zügig wieder nutzen zu können, besuchte er den Apple Store am Union Square in San Francisco und bat die dortigen Service-Mitarbeiter um Hilfe.
Dies kann bei Nutzern, die sich nicht besonders gut mit der Technik auskennen, durchaus mal passieren - doch wirft die Geschichte dann doch ein weiteres Licht darauf, in welchem Zustand die US-Exekutive unter ihrem Chef Donald Trump agiert. Denn erst kurz vor dem iPhone-Fail wurde Giuliani zum Chefberater des Weißen Hauses in Sachen IT-Sicherheit ernannt.
Schwerer Security-Fauxpas
Nicht nur, dass man erwarten dürfte, dass jemand mit diesem Posten zumindest einen Login bei seinem Smartphone ohne größere Zwischenfälle hinbekommen sollte. Auch seine Idee für die Lösung des Problems entspricht schlicht nicht den Vorschriften. So zitiert der Sender in seinem Bericht einen ehemaligen FBI-Ermittler, der auf Computerkriminalität spezialisiert war, dass es schlicht ein absolutes No-Go für hohe Regierungsangestellte ist, dass sie einfach in einem kommerziellen Laden um Hilfe bitten.Giuliani hätte in dem Fall einen der IT-Mitarbeiter des Weißen Hauses um Hilfe bitten müssen - denn das gehört zu den Grundregeln der IT-Sicherheit auf dieser Verwaltungsebene. Denn die elektronischen Systeme einer Person dieses Ranges dürfen nicht ansatzweise in die Hände von Leuten gelangen, die nicht über entsprechende Sicherheitsfreigaben verfügen. Zu hoch ist das Risiko, dass irgendwer die Sache nutzen könnte, um kurzerhand Malware aufzuspielen, die dann zur Spionage genutzt wird.
Siehe auch: Trump-Administration wollte, dass Microsoft für die Regierung spioniert
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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Christian Kahle
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