Trump: Könnten auch alle US-Firmen zum Rückzug aus China zwingen

Die jüngsten Äußerungen Donald Trumps hinsichtlich des Handelskrieges mit China sind ein ziemlich klarer Wink an die Kritiker: Wenn man es im Weißen Haus für Notwendig erachten würde, könnten noch weitaus härtere Bandagen angelegt und US-Unternehmen ... mehr... Usa, Donald Trump, Präsident Bildquelle: Michael Vadon (CC BY-SA 2.0) Usa, Donald Trump, Präsident Usa, Donald Trump, Präsident Michael Vadon (CC BY-SA 2.0)

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Sehr gut, brich deinem eigenen Hardware-Sektor das Genick. Toller Plan.
 
@DRMfan^^: entweder die Firmen gehen ein oder verlagern ihren Standort, Hauptsitz nach außerhalb der usa
 
@flatsch: Man könnte das sogar als wünschenswert betrachten :)
 
@crmsnrzl: hab' ich mir auch gerade so Gedacht, je eher er so einen Schritt unternimmt, desto schneller bricht er sich selbst damit das Genick und würde garantiert nicht wieder gewählt ... drum wird das auch zum üblichen Gepolter gehören, der Mann ist ja nicht völlig verblödet, seinen Machterhalt wird der schon im Auge behalten.
 
@Hobbyperte: Noch. Ein Drittes mal kann er eh nicht gewählt werden.
 
Zumindest hat mir Trumps Politik eins vor Augen geführt. In den USA kann eine einzelne Person einfach zu viel Macht bekommen. Wenn ein Land von einem Diktator beherrscht wird ist das ja eine Sache, aber hier kann ein Diktator quasie der ganzen Welt indirekt diktieren was sie zu tun und zu lassen hat.

Natürlich beeinflusst jegliche Außenpolitik die ganze Welt, schon klar. Aber so negativ und diktatorisch, mit Erpressung, oder besser gesagt Butterbrot und Peitsche, darf das einfach nicht passieren.
 
@Tomarr:
Ja, der Präsident in den USA hat ziemlich viel Macht, aber dieser kann - im Gegensatz zu wirklichen Diktatoren - von Kongress und Senat seines Amtes enthoben werden falls sich dieser zu gravierende Fehltritte erlaubt.
Entscheidungen des Präsidenten können juristisch überprüft u. gestoppt werden.
 
@Winnie2: Wenn du genug Macht (und damit die Exekutive) um dich versammelst, können diese Möglichkeit aus dem Weg geräumt werden. Hat in D um 1933 auch funktioniert. Und dem Trampel traue ich solchen Wahnsinn durch zu.
 
@ZappoB: Nicht nur in D, sondern auch in Russland, siehe Putin.
 
@Winnie2: Ein Diktator, der sich zu viele Fehltritte erlaubt wird auch "seines Amtes enthoben". Ein Mensch hat nur so viel Macht wie ihm eine Gruppe von Menschen gibt. Der Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur ist lediglich, dass es unterschiedliche Gruppen sind.
 
Wenn sich Trump da mal nicht zu weit aus dem Fenster lehnt und die US-Firmen dann schlichtweg entscheiden, keine US-Firmen mehr zu sein.
 
@kkp2321: Die kommen dann nach Deutschland und heißen Sternendollar, Apfel, Bürger König etc. :-D
 
@adigo75: Das ist dann Stareuro :P
 
Nationalismus vs. freies Unternehmertum

Ich denke dass Trump ziemlich schnell die Unterstützung von Großkonzernen verlieren wird wenn dieser die Unternehmen um deren Rendite bringt.
Die Fertigung in China ist für die Unternehmen einfach viel preisgünstiger im Vergleich zu den USA... oder möchte Trump einen ganz neuen Niedriglohnsektor in den USA, noch mehr Jobs von denen die Leute nicht leben können?
Wer soll dann die Produkte kaufen wenn die Konsumenten kein Geld für diese haben?
 
@Winnie2: Verlange bitte nicht zuviel von einem, der ernsthaft Experten fragt, ob man nicht Hurricanes durch Zünden von Atombomben im Auge des Wirbels verhindern könne... Bei dem sind Hopfen und Malz verloren.
 
@DON666:
Trump hat eben die Fähigkeit Leute mit dummem Geschwätz einzulullen. Seine Wahl war eine astreine Bauchentscheidung von vielen Wählern in den USA, keine rationale Entscheidung der Wähler.
Wie man hier schön erkennen kann: Charisma ersetzt eben keine Kompetenz.
Wer mit Verstand wählt bitte jemanden der mehrere Unternehmen bankrott gehen ließ?
Das ist jemand der aus seinen Fehlern nichts lernt.

Und er ist zudem ein Rassist und ein Narzisst erster Güte.
 
Wird Zeit das die Wahlen kommen und jemand fähiges jemand fähiges an den Hebel...kein beneidenswerter Job HamptiTrumptis BOCKMIST wieder zu begradigen...!
 
Man kann nicht alles auf einmal haben.

Man kann
a) den Wohlstand des Westens haben: Mit 10€/h genug Geld um sich bei Primark jeden Monat neue Klamotten zu besorgen und im 2 Jahresvertrag ein Highend-Handy,
man kann gleichzeitig

b) im Regelfall niemanden mit unter 8,50€ auf dem Lohnzettel nach hause gehen lassen.

Dann kann man sich aber nicht darüber beschweren, dass man Außenhandelsdefizit hat, weil die billigen Konsumgüter dann eben von woanders kommen.

Man kann sich
a) über seine Entwicklung zur Dienstleistungsgesellschaft freuen, in der die Menschen nicht mehr zu Tausenden in gewaltigen Fabrikanlagen, monotoner Arbeit nachgehen, als Saisonarbeiter im 3-Schichtbetrieb zu niedrigen Löhnen,

man kann gleichzeitig

b) leistungsfähige Hardwareanbieter haben, die jedes Jahr, nur ein paar Monate nach Abschluss der Entwicklung weltweit ihr Smartphone mit Millionenstückzahlen an den Markt bringen.

Aber man kann nicht als drittes noch erwarten, dass diese Firmen diese Produkte dann zuhause fertigen. Wo sind die 500.000 Amerikaner, die in Akkordarbeit, saisonweise, hunderte Kilometer von zuhause entfernt iPhones zusammenbasteln wollen?
 
@dpazra: Nun ja, lass die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auseinander gehen (und das tut sie), dann finden sich notgedrungen auch solche Arbeiter in den USA.

EDIT: Ach so, entschuldige, es war ja der Ausschluss durch die beiden obigen Punkte. Mein Fehler. Das geht dann natürlich nicht.
 
@dpazra: ...das kommt schon noch, wenn dieser Hinterweltler "ernst" macht...
 
@dpazra: Das kann man schon. Ein Artikel im Spiegel hat mal gezeigt, das, wenn man in allen Dax Notierten Unternehmen die unteren 50% der Gehälter verdoppeln würde, die Aktionäre auf etwa 20% ihrer Rendite verzichten müssen.

Ein entsprechend niedrigerer Lohn führt nur dazu, das die Unternehmen, die diesen (im Ausland) Zahlen nur ihre Taschen schneller füllen können.

Will sagen: Nur knapp 20% Verzicht der Reichsten würde dazu führen das ein Millionenheer an Armen aufhört zu existieren....

Gier siegt!
 
@Speggn: Das widerspricht nicht dem, was ich gesagt habe. Sicherlich könnte man Gehälter in deutschen Unternehmen gerechter verteilen, ich wäre (als Linker sowieso) auch dafür.

Was ich sage ist, der 10€/h-Verdiener in Deutschland kann von seinem seinen Stundenlohn keine 2 T-Shirts kaufen, wenn der Baumwollepflücker in Pakistan und der Näher in Bangladesch auch 10€/h verdienen.

Und wir können uns nicht alle von langer Schichtarbeit am Fließband abwenden (Dienstleistungsgesellschaft) und uns dann beschweren, wenn Apple in China fertigt. Abermillionen von iPhones jedes Jahr, in ein paar Monaten unter gewaltigem Personalaufwand produziert, dafür braucht es einen ganz bestimmten Arbeitsmarkt und den gibt es in den USA nicht, ganz unabhängig von der Profitverteilung innerhalb der Firma.
 
@dpazra: Der Näher oder Baumwollpflücker kann durchaus das Kaufkrafequivalent zu unseren 10€ verdienen, ohne das die Preise merklich steigen, wenn auch nur ein klein wenig kürzer getreten wird, was die Gewinn und Renditeerwartungen angeht.

Das selbe gilt für China. Dort verdienen Bandarbeiter im Monat inzwischen kaufkraftbereinigt etwa das selbe wie ein deutscher Mindestlöhner.
(Deshalb explodiert der Norden Vietnams zur Zeit was die Industrie angeht, denn dort arbeitet man am Band für etwa die Hälfte im Vergleich zu China)
Denn die Preise sind gestiegen für ausländische Unternehmen. China bekommt dadurch langsam ein Arbeitslosen/Wanderarbeiter Problem, das durch den aktuellen Schlagabtausch mit Trumpistan nicht unbedingt positiv gefördert wird.
China investiert Unsummen in Afrikanische Infrastruktur, denn es möchte, das Afrika für China das ist, was China für den Westen war.

Zu deinem letzten Punkt: Deshalb wird es Zeit, das man deutlich mehr in Automation investiert, sodass die Produkte irgendwann einmal beinahe ohne Menschliche Arbeitskraft produziert werden können.

Das sich das mit starken Folgen auf das Finanzsystem auswirkt, ist ein Generelles Problem das damit einhergeht, und es wird sich zeigen, wies es Konkret aussieht.
 
Wie war das nochmal mit der Globalisierung - der heilige Gral?
...aber ja, mach das - es wird deinem Land "sicher" guttun... NICHT ;-)
 
Gilt das auch für seine eigenen Produkte, die er selbst immer noch in China herstellen lässt:
https://pbs.twimg.com/media/CHoYbfOWwAE2eCO.jpg
 
@moribund: Wird sogar noch besser, wenn du dir anschaust wo "Trump 2020 Keep America Great!" Merch produziert wird bzw. welch absurde Folgen seine Importzölle jetzt schon haben.

Quelle: https://www.reuters.com/article/us-usa-trade-china-flags/made-in-china-trump-re-election-flags-may-get-burned-by-his-tariffs-idUSKBN1KF1D6
 
Frage mich, wo da der Notstand ist, wenn die amerikanische Wirtschaft doch momentan angeblich so gut dasteht? Nein, der Notstand im Kopf von Weaselhead zählt nicht! ;)
 
LOL Das will ich sehen.
Mach doch mal Trumpi.

Das würde vermutlich die Weltwirtschaft ziemlich ins Schwanken bringen, aber die USA wäre als erstes weg vom Fenster.
 
Ob amerikanische Firmen alleine in den USA bestehen könnten? Bedeutet Produktion und Verkauf nur in den USA an Amerikaner? Immerhin könnten auch andere Länder Import und Nutzung von US Hard und Software verbieten.
Ich denke eher würde Google und Co sich aus den USA zurückziehen, und lieber den Weltmarkt bedienen ohne die USA, als nur die USA.
 
Meiner Meinung nach sollte Michael Moore "Stupid white man" 2 weitere Bände hinzufügen, einen für Trump und einen für Johnson!
Es kam aber nicht von Ungefähr, sondern aus dem System heraus.
Amerika wurde von denen gegründet, die Woanders verfolgt wurden, aus ideologischen, oder religiösen Gründen
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