EU stimmt zu: Vodafone übernimmt Unitymedia für 18,4 Mrd. Euro
Wie Vodafone bestätigt, gibt die EU-Kommission grünes Licht für die Fusion mit Unitymedia und die Übernahme der Kabelnetze von Liberty Global für 18,4 Milliarden Euro. Damit wird Vodafone ab sofort seinen Gigabit-Plan in allen deutschen Bundesländern umsetzen können.
Ende Juni verbreiteten sich bereits erste Meldungen, nach denen die EU-Kommission Vodafones Antrag zur Unitymedia-Übernahme stattgeben wird, nun folgt deren offizielle Bestätigung. Für etwas weniger als 20 Milliarden Euro übernimmt der Betreiber die Kabelnetze von Liberty Global in Deutschland, Tschechien, Ungarn und Rumänien. Der geplante Zusammenschluss mit dem einstigen Konkurrenten Unitymedia steht somit fest, ein passender Vertragsabschluss wird bereits zum Ende des Monats erwartet.
In einer offiziellen Pressemitteilung teilte Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter mit: "Ab jetzt können wir unser Versprechen einlösen und in den nächsten drei Jahren insgesamt 25 Millionen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit versorgen. Mit der Übernahme schaffen wir für Deutschland einen noch nie dagewesenen Infrastruktur-Schub." Vodafone wächst somit in Europa zum größten Breitbandanbieter, nachdem man sich bereits als führender Mobilfunk-Netzbetreiber etablieren konnte. Erst vor wenigen Tagen startete man zudem das eigene 5G-Netz in Deutschland, verbunden mit bezahlbaren Optionen für sämtliche Tarife.
Siehe auch:
Langwieriger Prozess endet mit Zustimmung samt Auflagenpaket
Die Prüfung der EU-Kommission nahm insgesamt 272 Tage in Anspruch und wurde nach ersten Bedenken und Ablehnungen durch die Vereinbarung eines Auflagenpakets genehmigt. Darin versichert Vodafone unter anderem dem Konkurrenten Telefónica Deutschland die bundesweite Nutzung des eigenen Kabelnetzes, was einen weiteren Wettbewerber am deutschen Markt etabliert. Ebenso sagte Vodafone zu, TV-Sendern ausreichende Übertragungskapazitäten einzuräumen, damit diese sich online unabhängiger vom klassischen TV-Kabelnetz aufstellen können.In einer offiziellen Pressemitteilung teilte Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter mit: "Ab jetzt können wir unser Versprechen einlösen und in den nächsten drei Jahren insgesamt 25 Millionen Haushalte mit Gigabit-Geschwindigkeit versorgen. Mit der Übernahme schaffen wir für Deutschland einen noch nie dagewesenen Infrastruktur-Schub." Vodafone wächst somit in Europa zum größten Breitbandanbieter, nachdem man sich bereits als führender Mobilfunk-Netzbetreiber etablieren konnte. Erst vor wenigen Tagen startete man zudem das eigene 5G-Netz in Deutschland, verbunden mit bezahlbaren Optionen für sämtliche Tarife.
Siehe auch:
- 5G-Netz für nur 5 Euro: Vodafone startet ab morgen durch
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- Unitymedia-Übernahme: Vodafone will sein Netz mit O2 teilen
- EU-Vorwurf: Telefónica hat Auflagen bei E-Plus-Übernahme nicht erfüllt
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Stefan TrunzikLeitender Redakteur bei WinFuture.de
IT-Journalist seit 2003, der Hardware, Spiele und Gadgets selbst im Alltag testet. Sein Fokus liegt auf Kaufberatung und Verbraucherthemen.
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