Vodafone hebt DSL-Preise an - weil Telekom mehr für 'letzte Meile' will
Für DSL-Kunden bei Vodafone wird der Monatspreis bald ein Stück teurer: Aufgrund gestiegener Kosten für die sogenannte Leitungsmiete der Deutschen Telekom muss Vodafone nach eigenen Angaben ab September mehr für die monatliche Bereitstellung eines DSL-Anschlusses verlangen. Die Kunden haben die Möglichkeit, zu kündigen, wenn sie damit nicht leben können.
Wie Kollege Caschy aufgrund eines Leserhinweises berichtet, hat Vodafone eine Anhebung der Monatspreise für seine DSL-Anschlüsse bekanntgegeben. Das Unternehmen verlangt nach eigenen Angaben ab 1. September 2019 einen um 1,39 Euro höheren Preis, unabhängig davon, welche Geschwindigkeit gebucht wurde. Die Preiserhöhung fällt also für alle Anschlussgeschwindigkeiten gleich hoch aus.
Wie Vodafone auf einer eigens eingerichteten Website informiert, wird die Preiserhöhung mit gestiegenen Kosten für die Miete der "letzten Meile" zum jeweiligen Kunden begründet. Weil die Deutsche Telekom mehr von den Zugangsanbietern verlangt, reicht Vodafone die Mehrkosten nun an die Kunden durch. Die "letzte Meile" ist jenes Teilstück, das Vodafone von der Telekom mieten muss und vom letzten Verteilerpunkt in das Haus der Kunden führt.
Die DSL-Kunden von Vodafone finden ab dem 1.9.2019 auf ihrer Rechnung einen Punkt mit der Bezeichnung "Zuschlag Leitungsmiete", wo die neuen Mehrkosten separat aufgeführt werden. Im ersten Monat, den ein Kunde einen DSL-Anschluss von Vodafone nutzt, wird die Leitungsmiete jeweils anteilig berechnet. Ab dem Folgemonat werden die 1,17 Euro bzw. 1,39 Euro mit Mehrwertsteuer dann vollständig berechnet.
Wer mit dem Anstieg der Kosten aufgrund der Zunahme der Leitungsmiete gegenüber der Telekom nicht einverstanden ist, hat die Möglichkeit, ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch zu nehmen. Dabei entfällt die übliche dreimonatige Kündigungsfrist, man muss die Kündigung allerdings vor Inkrafttreten der Preiserhöhung bis zum 31. August 2019 bei Vodafone einreichen. Alternativ empfiehlt Vodafone seinen Bestandskunden den Wechsel auf einen Kabelanschluss des Unternehmens, über den in 13 Bundesländern bei entsprechender Verfügbarkeit ebenfalls Internetzugänge angeboten werden.
Wie Vodafone auf einer eigens eingerichteten Website informiert, wird die Preiserhöhung mit gestiegenen Kosten für die Miete der "letzten Meile" zum jeweiligen Kunden begründet. Weil die Deutsche Telekom mehr von den Zugangsanbietern verlangt, reicht Vodafone die Mehrkosten nun an die Kunden durch. Die "letzte Meile" ist jenes Teilstück, das Vodafone von der Telekom mieten muss und vom letzten Verteilerpunkt in das Haus der Kunden führt.
Die DSL-Kunden von Vodafone finden ab dem 1.9.2019 auf ihrer Rechnung einen Punkt mit der Bezeichnung "Zuschlag Leitungsmiete", wo die neuen Mehrkosten separat aufgeführt werden. Im ersten Monat, den ein Kunde einen DSL-Anschluss von Vodafone nutzt, wird die Leitungsmiete jeweils anteilig berechnet. Ab dem Folgemonat werden die 1,17 Euro bzw. 1,39 Euro mit Mehrwertsteuer dann vollständig berechnet.
Wer mit dem Anstieg der Kosten aufgrund der Zunahme der Leitungsmiete gegenüber der Telekom nicht einverstanden ist, hat die Möglichkeit, ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch zu nehmen. Dabei entfällt die übliche dreimonatige Kündigungsfrist, man muss die Kündigung allerdings vor Inkrafttreten der Preiserhöhung bis zum 31. August 2019 bei Vodafone einreichen. Alternativ empfiehlt Vodafone seinen Bestandskunden den Wechsel auf einen Kabelanschluss des Unternehmens, über den in 13 Bundesländern bei entsprechender Verfügbarkeit ebenfalls Internetzugänge angeboten werden.
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