Microsoft: Windows 11 bekommt keine Transparenz-Slider wie bei Apple

Apple setzt mit der Verwendung starker Transparenzeffekte in seinem Betriebssystem derzeit mit seiner "Liquid Glass"-Oberfläche mal wieder Trends. Bei Microsoft, wo Transparenzeffekte schon bei Windows Vista äußerst präsent waren, will man sich dieser Entwicklung nicht anschließen.
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Apple macht es vor, alle machen es nach

Wer Windows Vista kennt, kennt eigentlich auch das, was Apple mit "Liquid Glass" in iOS und mittlerweile auch MacOS seit einiger Zeit wieder auferstehen lässt: mehr oder weniger starke Transparenzeffekte, bei denen die Inhalte eines Fensters vor einer durchsichtigen Ebene dargestellt werden. Mittlerweile hat Apple auch einen Schieberegler eingeführt, mit dem die Stärke der Weichzeichnung und Transparenz geregelt werden kann.

Ein solches Feature wird es nach Angaben von Microsofts Partner Director of Design March Rogers bei Windows 11 aber wahrscheinlich nicht geben. Dies stellte er klar, nachdem ein Nutzer von X/Twitter ihn auf eine offizielle Integration eines Transparenz-Reglers in dem Microsoft-Betriebssystem angesprochen hatte.

Microsoft verweist auf Tools von Drittanbietern

Es gebe eine Vielzahl von Tools von Drittentwicklern, darunter auch das "beeindruckende Projekt Windhawk", mit dem sich bei Bedarf ein dem Apple-Vorbild ähnlicher Effekt mit mehr oder weniger Transparenz umsetzen ließe, so Rogers. Microsoft selbst versuche bei Entscheidungen rund um das Design von Windows eher das große Ganze zu sehen.

Man nehme selbst nur Änderungen vor, bei denen man sich sicher sei, dass man damit alle Anforderungen an ein gutes Nutzungserlebnis für die große Masse der Windows-Anwender abdecken könne. Microsoft wolle daher keine "sofortigen Änderungen" an den in Windows bereits enthaltenen Transparenzeffekten vornehmen. Der Konzern sei aber offen für Rückmeldungen von Nutzern, auch zu diesem Thema.

Tatsächlich lassen sich mit Tools wie Windhawk auch Änderungen an der Stärke der Transparenz unter Windows 11 leicht und schnell auch von relativ unerfahrenen Anwendern vornehmen. Das Tool steht nach wie vor vollkommen kostenlos für jedermann zum Download bereit.

Aktuell dürfte Microsoft diverse andere Themen bei der Arbeit an Windows 11 für wichtiger halten, schließlich hat man unter anderem mit dem noch immer hohen Speicherbedarf des Betriebssystems zu kämpfen und versprach zuletzt, dass Windows effizienter werden soll. Ein ressourcenfressender optischer Effekt dürfte daher eher kontraproduktiv sein.

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Zusammenfassung
  • Apple nutzt Liquid-Glass-Effekte mit Reglern für die Transparenz im System
  • Microsoft plant vorerst keinen eigenen Transparenz-Regler für Windows 11
  • Der Konzern verweist für solche Anpassungen auf Tools von Drittanbietern
  • Das kostenlose Tool Windhawk ermöglicht das Einstellen der Transparenz
  • Microsoft konzentriert sich derzeit verstärkt auf die Systemeffizienz

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