Julian Assange ist heute aus der Botschaft geflogen & verhaftet worden

Wikileaks, Julian Assange, Assange, Netzpolitik, Aktivist Bildquelle: Wikileaks
Es hatte sich ja bereits angedeutet: Julian Assange, der Gründer der Plattform Wikileaks, ist bei der Regierung Ecuadors unten durch. Diese hat ihm den Asyl-Status entzogen und der Londoner Polizei Zutritt zur Botschaft gegeben. Die britischen Behörden haben Assange daraufhin festgenommen und zu einer Dienststelle in der Stadt gebracht. Wie der Metropolitan Police Service (MPS) mitteilte, wird der Mann nun im nächsten Schritt schnellstmöglich dem Westminister Magistrates' Court als zuständigem Gericht vorgeführt. Dieses wird dann zu entscheiden haben, wie weiter vorzugehen ist. Denn gegen Assange ist in Großbritannien ein offenes Ermittlungsverfahren anhängig, weil er sich unter Ausnutzung einer Freilassung auf Kaution der Haft entzogen und in die Botschaft Ecuadors geflüchtet hatte.

In dieser lebte er nun bereits seit dem 16. August 2012, also für sechseinhalb Jahre. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Botschaft kein eigenes Gebäude ist, sondern lediglich eine angemietete Wohnung in einem Haus in der Londoner Innenstadt. Der ecuadorianische Präsident Lenin Moreno begründete den Entzug des Asyl-Status' damit, dass Assange zuletzt wiederholt gegen verschiedene Regeln und Auflagen verstoßen hatte.

Die Probleme häuften sich

Aufgrund der Erfahrungen, die die Botschaftsmitarbeiter über die Jahre mit ihm gesammelt hatten, war unter anderem schriftlich festgehalten, dass er gegenüber seinen Gastgebern nicht lügen und sich auch nicht in ihre privaten Accounts und Mobiltelefone hacken dürfe. Vor einiger Zeit spielten auch seine Lebensweise und die mangelhafte Pflege seiner Katze eine Rolle. Was aktuell genau den Ausschlag gab, um Assange vor die Tür zu setzen, ist ungeklärt.

Die britischen Behörden hatten Assange damals festgesetzt, weil ein Auslieferungsersuchen der schwedischen Behörden vorlag, die wegen sexueller Nötigung gegen den Wikileaks-Gründer ermittelten. Das Verfahren ist aufgrund der langen Zeit inzwischen aber eingestellt worden und über weitere Vorwürfe ist erst einmal nichts bekannt. Assange selbst hatte immer befürchtet, dass alles nur dem Vorwand diene, ihn an die USA ausliefern zu können, die ihn aufgrund diverser Leaks kaltstellen wollen würden.

Siehe auch: Assange bekommt wieder Netz - wenn er Katze füttert und Bad putzt Wikileaks, Julian Assange, Assange, Netzpolitik, Aktivist Wikileaks, Julian Assange, Assange, Netzpolitik, Aktivist Wikileaks
2019-04-11T12:18:00+02:00
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