Schweden lässt neue Voruntersuchungen gegen Julian Assange fallen

Wikileaks, Julian Assange, Assange, Netzpolitik, Aktivist Bildquelle: Wikileaks
Wikileaks-Gründer Julian Assange ist eine umstrittene Persönlichkeit, an der sich auch noch künftig die Geister scheiden werden. Aber: Er ist offiziell kein Vergewaltiger. Denn Schweden hat die (weiteren) Voruntersuchungen in Fall Assange ohne Ergebnis abgebrochen. Der 48-jährige Australier saß bis Mitte April dieses Jahres in der ecuadorianischen Botschaft fest. Nachdem ihm aber - nach rund sieben Jahren - der Asyl-Status entzogen worden ist, flog er aus der Botschaft und wurde von der britischen Polizei festgenommen. Er sitzt seither wegen eines Verstoßes gegen Kautionsauflagen in einem britischen Gefängnis.

Das Ganze hängt mit dem Vergewaltigungsvorwürfen gegen Assange zusammen, dem Gründer des Whistleblower-Portals Wikileaks war vorgeworfen worden, im Jahr 2010 in Stockholm eine Frau vergewaltigt zu haben. Das hat der Australier stets dementiert und auf mehrfachen einvernehmlichen Geschlechtsverkehr verwiesen.

Ein Haftbefehl wurde bereits kurz nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe wieder aufgehoben. Wenig später wurden die Ermittlungen wieder aufgenommen und auch ein Europäischen Haftbefehl erwirkt. Es folgte ein juristisches Hin und Her, da Assange in der Zwischenzeit in die Botschaft geflüchtet ist.

Neue Ermittlungen

Die ursprünglichen Ermittlungen wurden bereits 2017 eingestellt und der Haftbefehl aufgehoben. Das mutmaßliche Opfer hat allerdings nach der Verhaftung von Assange in Großbritannien eine Wiederaufnahme der Voruntersuchungen erwirkt.

Bei einer Pressekonferenz gab Eva-Marie Persson, stellvertretende Direktorin der schwedischen Strafverfolgung, nun aber bekannt, dass ihrer Einschätzung nach die Beweise für eine Anklage nicht ausreichten (via SZ). Sie glaubt aber nach wie vor, dass Assange schuldig ist - kann das aber eben nicht beweisen. Damit ist die Sache wohl endgültig vom Tisch. Eine Auswirkung auf seine Haft in Großbritannien sowie den Auslieferungsantrag der USA hat das jedoch nicht. Wikileaks, Julian Assange, Assange, Netzpolitik, Aktivist Wikileaks, Julian Assange, Assange, Netzpolitik, Aktivist Wikileaks
Mehr zum Thema: Julian Assange
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren10
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Neue Julian-Assange-Bilder

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 08:49 Uhr Android 8.1 Tablet 10-Zoll Dual-SIM 32 GB lagerung 1920 * 1200 Full HD IPS Touchscreen Dual Kamera 5 MP und 8 MP, Speicher Octa Core CPU, WiFi/Wlan/Bluetooth/GPS TYD-107Android 8.1 Tablet 10-Zoll Dual-SIM 32 GB lagerung 1920 * 1200 Full HD IPS Touchscreen Dual Kamera 5 MP und 8 MP, Speicher Octa Core CPU, WiFi/Wlan/Bluetooth/GPS TYD-107
Original Amazon-Preis
89,88
Im Preisvergleich ab
71,90
Blitzangebot-Preis
71,90
Ersparnis zu Amazon 20% oder 17,98

Tipp einsenden