US-Vizepräsident fordert NASA zur Rückkehr auf den Mond auf
Mike Pence, Vizepräsident der USA, hat von der NASA verlangt, innerhalb von fünf Jahren eine bemannte Mondmission durchzuführen. Die Regierung wolle dieses Ziel mit allen Mitteln erreichen, um China zuvorzukommen. Auf der fünften Sitzung des National Space Council erklärte er, dass sich die Trump-Regierung verpflichtet habe, Menschen bis 2024 auf den Mond zurückzuschicken.
Pence drohte der NASA, notfalls auf kommerzielle Raketen zurückzugreifen, sollte die Behörde es nicht schaffen, bis dahin selbst neue Raketen zu entwickeln: "Wenn kommerzielle Raketen der einzige Weg sind, amerikanische Astronauten in den nächsten fünf Jahren zum Mond zu bringen, dann werden es kommerzielle Raketen sein", sagte Pence. "Dringlichkeit muss unser Schlagwort sein."
Im Dezember 2017 unterzeichnete Trump seine erste raumfahrtpolitische Richtlinie und wies die NASA an, Menschen zurück auf den Mond zu schicken. Die NASA hat sich jedoch relativ vage über ihren Zeitplan für die Umsetzung geäußert und visierte das Jahr 2028 an. Pence drückte seinen Unmut über dieses ferne Datum aus: "Meine Damen und Herren, das ist einfach nicht gut genug", sagte Pence in seiner Rede.
Die NASA entwickelt derzeit eine neue Rakete namens Space Launch System (SLS). Im Rahmen des Projekts kam es aber zu zahlreichen Verzögerungen und Kostenüberschreitungen. Ursprünglich sollte der Launcher bereits 2017 startbereit sein. Mittlerweile ist der Erstflug auf 2021 verschoben worden. Die Verzögerung veranlasste die NASA, den Einsatz kommerziell erhältlicher Raketen wie der Falcon Heavy von SpaceX oder der Delta IV Heavy zu prüfen. Der Einsatz der SLS ist jedoch nach wie vor fest vorgesehen.
Siehe auch: Aufnahmen vom Mond: Die USA fängt die Chinesen ein
Im Dezember 2017 unterzeichnete Trump seine erste raumfahrtpolitische Richtlinie und wies die NASA an, Menschen zurück auf den Mond zu schicken. Die NASA hat sich jedoch relativ vage über ihren Zeitplan für die Umsetzung geäußert und visierte das Jahr 2028 an. Pence drückte seinen Unmut über dieses ferne Datum aus: "Meine Damen und Herren, das ist einfach nicht gut genug", sagte Pence in seiner Rede.
China legt los
Der US-Vizepräsident verwies auf Chinas Fortschritte in der Raumfahrt wie die Landung des chinesischen Roboters auf der Rückseite des Mondes. Die USA befänden sich wie in den 1960er Jahren in einem Wettlauf. Heute seien die Herausforderungen allerdings größer, betonte Pence.Die NASA entwickelt derzeit eine neue Rakete namens Space Launch System (SLS). Im Rahmen des Projekts kam es aber zu zahlreichen Verzögerungen und Kostenüberschreitungen. Ursprünglich sollte der Launcher bereits 2017 startbereit sein. Mittlerweile ist der Erstflug auf 2021 verschoben worden. Die Verzögerung veranlasste die NASA, den Einsatz kommerziell erhältlicher Raketen wie der Falcon Heavy von SpaceX oder der Delta IV Heavy zu prüfen. Der Einsatz der SLS ist jedoch nach wie vor fest vorgesehen.
Siehe auch: Aufnahmen vom Mond: Die USA fängt die Chinesen ein
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Sebastian Kuhbach
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