US-Vizepräsident fordert NASA zur Rückkehr auf den Mond auf

Mike Pence, Vizepräsident der USA, hat von der NASA verlangt, innerhalb von fünf Jahren eine bemannte Mondmission durchzuführen. Die Regierung wolle dieses Ziel mit allen Mitteln erreichen, um China zuvorzukommen. Auf der fünften Sitzung des National ... mehr... Wissenschaft, Mond, Mondlandung, Mondmission Bildquelle: Public Domain Wissenschaft, Mond, Mondlandung, Mondmission Wissenschaft, Mond, Mondlandung, Mondmission Public Domain

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Die NASA sollte am besten keine eigene Raketen mehr entwickeln.
Zu teuer, zu zeitaufwendig. Die NASA ist zu träge geworden. Ein riesiger Apparat, viel zu schwerfällig.

Es wäre besser, die Privatindustrie mit KnowHow zu unterstützen und denen die Raketen abzukaufen.
Dann schafft die NASA vielleicht sogar den Weg zum Mars !
 
@Brassel: NASA als Operator und Space X als Konstrukteur klingt ja schon Mal ganz gut würde ich sagen
 
@Brassel: Hier höre ich immer nur, Infrastruktur ist Aufgabe des Staats. Dabei ist es hier nicht anders, dass der Staat träge, teuer und langsam geworden ist. Insofern stimme ich dir schon zu. Staatskonzerne, die so oder so irgendwie ihr Geld bekommen, bei denen läuft oft einiges schief, da Fehler keine große Konsequenzen haben und somit strengt man sich auch weniger an, keine zu machen.
Ein Privatunternehmen, dass mit seinem eigenen Vermügen für Fehlplanung und Pfusch haften muss, hätte den Berliner Flughafen längst in Betrieb genommen. Und wenn nicht, wäre es das letzte Projekt des Unternehmens gewesen. Aber der Staat plant und führt schon die nächsten tollen Projekte durch.
 
@FatEric: Na und? Dann geht das Unternehmen Pleite und der Vorstand gründet eine neue Firma - ist auch nichts anderes.
 
@DRMfan^^: Aha, ich kenne kein Beispiel dieser Art.
 
@FatEric: Das ist aber nun wirklich üblich, selbst im relativ kleinen Rahmen, beim Eigenheimbau etwa, wo es bei teurer Mängelhaftung sehr schnell die Firma vom Markt verschwindet und neu gegründet wird.

Bei größeren Projekten werden Projektgesellschaften nur für das eine Projekt gegründet, der billigste Anbieter gewinnt die Ausschreibung: wenn alles gut geht erleben die das Projektende, kommt was dazwischen, ist die GmbH (Gewinne schnell noch ausgelagert) pleite , während die Subunternehmer verhungern.
 
@FatEric: Bei Bauunternehmen ist das wohl ziemlich üblich. Beispielsweise wollten die deutschen Energiekonzerne ähnliches mit Ihren Atomsparten machen. Auch "Bad Banks" sind glaube ich ein ähnliches Konzept.
 
@FatEric:
Das Problem beim Privatunternehmen ist wiederum, dass es deren oberste Priorität (verständlicherweise) ist fette Gewinne zu machen und nicht jedem Bürger eine zufriedenstellende Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

Sehe ich hier in Österreich immer wieder wo Post und Buslinien privatisiert wurden und seitdem alles was nicht fette Gewinne macht auf Kosten der Bürger eingestellt wurde, während die Arbeitsbedingungen für die Bediensteten unter aller *** sind, und die privaten Kundendaten heimlich von der Post an den Meistbietenden verschachert werden.
Nee danke!

Das Problem bei der NASA ist, dass man denen jahrelang das Budget weggekürzt und sie handlungsunfähig gemacht hat. Und jetzt will man trotzdem Ergebnisse sehen.
 
@moribund: Das ist soweit schon richtig. Aber der Staat müsste bei so einer staatlichen Buslinie auch die Mitarbeiter und Busse und und und alles bezahlen. Theoretisch müssten die auch zumindest ein Nullsummenspiel betreiben. Oft aber wird das vom Staat subventioniert. Das heißt also, der Steuerzahler zahlt das dann doch wieder mit. Im Falle der Nasa werden da jetzt auch Milliarden in ein Projekt versenkt, dass dann schlimmstenfalls eingestampft wird, weil es gescheitert ist. Nicht falsch verstehen, ich bin sehr für Forschung und Raumfahrt, wenn bei einem Milliardenauftrag hinterher nur ein gescheitertes Projekt raus kommt, ist der Steuerzahler zurecht sauer. Und solche Beispiele haben wir in Deutschland leider auch zu hauf.
Die anderen Probleme wie schlechte Bezahlung etc. sind wieder andere Baustellen.
 
@FatEric: Ideal wäre tatsächlich das Nullsummenspiel, aber zB bei Infrastruktur hat für mich Priorität dass alle Bürger versorgt werden.

Bei der NASA ist wie gesagt das Problem, dass man denen jahrelang das Budget weggekürzt hat und die schon lange jeden Penny dreimal umdrehen müssen wenn es um Forschung geht, während die USA kein Problem damit hat 700 Milliarden pro Jahr für Kriegsführung etc auszugeben.

Ich persönlich bin als Steuerzahler dazu bereit Forschung und Bildung zu "subventionieren" weil das keine "Subvention" sondern eine Investition ist, die sich mehrfach auszahlt.
Wir zwei könnten hier nicht diskutieren ohne einem dieser "subventionierten" Projekte (von der NASA-Schwester-Behörde ARPA), das man heute das Internet nennt...
 
@moribund: Ich bin schon auch für Forschung und alles was dazu gehört. Nur sollte hinterher auch ein Forschungsergebnis raus kommen. Das passiert leider immer häufiger eben nicht. Es gibt grandiose Beispiele für Milliardenschwere Projekte, die wirklich das Wissen erweitert haben. Hubble ist da nur eines, auch Cern bzw. den LHC würde ich dazu zählen.
Aber ob man jetzt zum Beispiel mit Steuergeldern nochmals einen Menschen auf den Mond schießen sollte, das möchte ich zum Beispiel nicht unbedingt. Sehr hohe Kosten denen nur wenig wissenschaftlicher Nutzen gegenüberstehen. Aber ja, bevor man wie du schreibst 700 Mrd oder wie hoch die Summe auch immer ist, für Krieg ausgibt, kann man auch ein ganzes Team an Wissenschaftler auf den Mond schicken und zurückbringen.
 
@FatEric: Also Investition in Forschung ist super, aber das Geld soll sinnvoll eingesetzt werden? Da sind sich wohl alle einig, egal obs private oder staatliche Forschung betrifft.

Der Teufel liegt halt im Detail, wann etwas sinnvoll ist, und wann man den Sinn auch erkennt (sowas kann oft sehr langfristig sein - siehe mein ARPAnet-Beispiel unterhalb).
Da HÄTTE* eigentlich staatliche Forschung den Vorteil, dass sie einen sehr langen Atem haben kann, während man in der Privatwirtschaft schnelle Ergebnisse zur Gewinnmaximierung braucht: vom ARPAnet zum Internet sind Jahrzehnte vergangen, und mittendrin hättest du dazu die selbe Meinung gehabt wie zu einer neuerlichen Mondlandung. ^^

___
*HÄTTE deswegen, weil wenn die Politik mitmischt, dann reicht der Atem gerade bis zum Ende der Legislaturperiode, wie gerade dieser Artikel schön zeigt.
 
@Brassel: Machen sie doch lange, die NASA verwendet schon lange russische Triebwerke. :-) https://www.deutschlandfunk.de/russische-triebwerke-fuer-amerikanische-raketen-embargo-ja.732.de.html?dram:article_id=401201
 
@Brassel: Ja klar, erst kürzt man denen das gesamte Budget zusammen und macht sie damit handlungsunfähig, dann schimpft man "Die NASA ist zu träge geworden. Ein riesiger Apparat, viel zu schwerfällig."...
 
Da können Sie dann auch bleiben.
 
@loo_i: Wenn die Crew aus Trump und Pence besteht: Gerne. Dann können sie auch gerne an der Sicherheit und den Raumanzügen sparen.
 
@DON666: Und für Navigations und Steuerungsbefehle (von sich) geben nen gewissen in Deutschlad tätigen US Diplomaten.
 
@DerTigga: Keine Sorge, ich melde mich dann freiwillig, die Steuerung von meinem Smartphone oder mit WASD zu übernehmen. Selbstverständlich ehrenamtlich.
 
@DON666: Vorher mit KSP üben! Soll ja spektakulär werden!
 
Gute Idee, sein Chef sollte mit gutem Beispiel voran gehen bzw. fliegen. :)
 
Sowas unter dem Druck zusammenzupfuschen schneller als China zu sein bringt Leben in Gefahr. Bei sowas sollte man sich Zeit lassen und alles gut durchdenken und Planen.
 
@NightStorm1000: Korrekt. Und die NASA weiß das auch. Das Problem ist eine Regierung, die sich unbedingt noch was Großes während ihrer Amtszeit auf die Fahnen schreiben will. (Hoffentlich ist die 2024 schon vorbei...)
 
@DON666: Na, hoffentlich schon 2020.
 
@NightStorm1000: siehe Boing.
 
@NightStorm1000: ...und der NASA vielleicht wenigstens einen Teil des Budgets zurüchgeben, das man ihnen jahrelang weggekürzt hat. Sonst reichts gerade mal für einen Papierflieger statt einer Trägerrakete.
 
Egal wer (USA oder China), bemannt oder unbemannt, auf dem Mond landet, die Flacherde-Flachköppe werden wieder "Fälschung" rufen.
 
@departure: Das würden diese Typen selbst dann, wenn man sie einladen würde, mitzufliegen. Irgendeine hanebüchene Story, wie sie da "getäuscht" wurden, könnten die selbst dann noch aus ihrem (Alu-) Hut zaubern...
 
@DON666: Wenn ich, falls ich ein Flacherdler wäre und aufgrund einer Einladung hätte mitfliegen können und die Erdkugel live gesehen hätte, hinterher alles abstreiten wollte, würde ich behaupten, man hätte mich unter Drogen gesetzt & mich in ein Holodeck gesetzt. Irgendwas fällt diesen Trotteln schon ein. So, wie ALLE Fotos der Erdkugel seit 1946 gefälscht sind. Da muß doch 'ne recht große Fälscherwerkstatt toujours am Werkeln sein ;-). Und das weltweit überall, nicht nur bei das Nasa.

Wenn man vor solchen Spinnern nicht Angst haben müßte, weil sie einfach alles pauschal als Lüge hinstellen und alle für sie fraglichen Punkte mit ihren eigenen Dogmen oder hanebüchnen "Beweisen" ersetzen, bis alles passt, wie sie es haben wollen (Youtube ist DIE Plattform dafür), könnte ich das fast amüsant finden.
 
Unterstütze ich. Gibt es dann auch ein Ticket für Trump und allen CDU und CSU Mitgliedern, sowie allen anderen Mitgliedern der "Ja" Sager, die gestern Artikel 13 und Co. KG zugestimmt haben?
 
@Dante2000: Mal ganz unabhängig davon, was man von den Inhalten der Verordnung hält - irgendwie versteh ich dieses CDU/CSU-Bashing gerade nicht. Die CDU/CSU-Fraktion hat so abgestimmt, wie man es eben von einer konservativen Partei erwarten würde. Und ich unterstelle jetzt mal, dass viele von denen, die jetzt #niemehrcdu schreien, diese Partei auch schon vorher nicht gewählt haben. Aber die Fraktion hat nur 217 Sitze im EP, zusammen mit der anderen konservativen Fraktion kommen sie auf 292 Sitze. Gestern haben aber 348 Abgeordnete mit Ja gestimmt, 36 enthielten sich, nur 274 waren dagegen.

Müsste sich der Aufschrei jetzt also nicht eigentlich viel eher gegen die angeblich liberalen/progressiven Parteien richten, deren Abgeordnete gestern auch mit Ja gestimmt haben?
 
@Tschramme86: Da stimme ich dir generell zu. In dem Fall war jedoch der eindeutig überwiegende Teil bei der CDU / CSU. Das Bashing der CDU / CSU im besonderen wird das Ergebnis der Fehlentscheidungen unserer Regierung in den letzten 15 Jahren sein. Das wir keine Schulden mehr aufnehmen ist fein, das dafür jedoch die gesamte Infrastruktur in Deutschland in Trümmern liegt, hingegen weniger. Alle anderen Befürworter prangere ich ebenfalls an.

Für mich sind zudem alle Parteien momentan schlichtweg unwählbar. Dennoch werde ich zur Wahl gehen und meine Stimme ungültig machen - Bis irgendwann mal wieder eine Partei existiert, die nicht den Wirtschaftsunternehmen den Allerwertesten küsst.

EDIT: Habe daraufhin meinen Post etwas umgestellt. ;)
 
Ein wenig Schmunzeln musste ich bei "zurückzuschicken",

"Auf der fünften Sitzung des National Space Council erklärte er, dass sich die Trump-Regierung verpflichtet habe, Menschen bis 2024 auf den Mond zurückzuschicken."

Um etwas "zurückzuschicken", muss es ja vom Ursprungsort kommen, was meine Phantasie anregte, welcher/welche "Amerikaner" den vom Mond kommt.
Irgendwie hab ich da ein Bild, das ich nicht mehr los werde!
 
Mir fällt gerade ein, das gäbe dem Satz "Man muss schon hinter dem Mond leben, um ..." eine völlig neue Assoziationskette.
 
@Kribs: Mir war auch schon danach, entsprechend zu fragen, wann denn da wer abgeholt worden ist, das da nun jemand zurückverfrachtet werden kann, dringend werden muss.. *g
Bekommt da jemandem die Erdenluft nicht und das ist die Erklärung für (s)ein wildes rumtrumpeln ?
 
@Kribs: Wieso, Buzz Aldrin lebt doch noch .... - Oder doch eine Weltraumbestattung von Neil Armstrong? ...
 
@Kribs: Naja, die Na.zis von der Rückseite des Mondes ("Iron Sky") scheinen sich unter Trump ja gut etabliert zu haben...
 
Wofür das ganze? Sehe da keine Dringlichkeit, sonst hätten die Russen sich auch eingeschaltet. Was will man aufdem Mond?
 
@Vash91: Die Fahne anbringen bevor jemand sieht das noch nie jemand zuvor auf dem Mond war!
 
@chudobsn: Das könnte ein Roboter aber auch tun.
 
@Vash91: Statt das nen Kontinent fremd besiedelt wird, ist es eben mal nen Mond ? Spart diesmal auch das einige hunderttausend Indianer killen, weil es wohnt ganz sicher keiner dort oben. Und wer zuerst Grundstücksgrenzen absteckt.. irgendwas wertvolles bzw. abbauwürdiges wirds doch wohl geben ? ;-)
 
Es wäre viel sinnvoller wenn USA, EU, China, Russland uns Indien kooperieren würden. Wir sollten als Menscheit den Weltraum erkunden und nicht als historisch willkürlich entstandene Nationen.
 
@FuzzyLogic: Du scheinst nicht zu verstehen wie Schwanzvergleiche funktionieren... ;)
 
Erstaunlich ist, dass etwas, das bereits 1969 gelang, heute eine derartige Schwierigkeit darstellt. Trotz der gewaltigen technischen Entwicklung! (Man schaue sich allein mal die Computer von 1969 an, die den ganzen Mondflug berechnet und gesteuert haben.). Wernher von Braun war wirklich ein Genie.
 
Wieso "zurück", die waren doch noch nie da, also zumindest keine Menschen. Sie waren und sind im Orbit, von daher ist die Forderung doch falsch.
 
@Steiner2: Es geht um den Mond, nicht um den Mars wie bei dir.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte