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AMD wird in diesem Jahr wohl als großer Sieger vom Platz gehen
Im großen Umfeld des klassischen PC-Geschäftes scheint es aktuell nur ein Unternehmen zu geben, das so richtig positiv auf die kommenden Monate blicken kann: AMD steht ziemlich gut da und wird in diesem Jahr definitiv ordentlich Marktanteile zugewinnen können, wenn man nicht irgendeinen fahrlässigen Fehler macht.
Laut der jüngsten Prognose der Marktforscher von Canalys wird der globale PC-Markt in diesem Jahr eher erneut ein leichtes Minus hinlegen. Und dies wird sich vor allem auf Intel auswirken. Der Marktführer bei Prozessoren hat immerhin mit Produktionsproblemen zu kämpfen, die auch nach Einschätzung von Konzernchef Bob Swan wohl noch deutlich bis ins zweite Halbjahr hinein anhalten werden.
AMD hingegen ist nach seinen Möglichkeiten perfekt aufgestellt. "Abseits von Intels Schwierigkeiten hat AMD mit seinen 7-Nanometer-Vorstellungen bei CPUs und GPUs eine klare Duftmarke gesetzt und zielt auch auf neue Produktsegmente wie die Chromebooks", erklärte Ishan Dutt von Canalys. Insbesondere dürfte dem kleinen Konkurrenten aber die Tatsache in die Hände spielen, dass man im lukrativen High End-Segment - also dort wo Intels Probleme klar zutage treten - einfach liefern kann.
Für das gesamte Jahr 2019 rechnen die Marktforscher aktuell noch mit einem weltweiten Absatz von 259,7 Millionen Desktop-PCs und Notebooks. Das wären dann 0,5 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Das entspricht im Wesentlichen auch den Prognosen anderer Marktforscher. Die IDC legte kürzlich einen Ausblick vor, bei dem im Grunde nur das kleine Segment der höherwertigen Tablets überhaupt noch Wachstumschancen hat.
AMD hingegen ist nach seinen Möglichkeiten perfekt aufgestellt. "Abseits von Intels Schwierigkeiten hat AMD mit seinen 7-Nanometer-Vorstellungen bei CPUs und GPUs eine klare Duftmarke gesetzt und zielt auch auf neue Produktsegmente wie die Chromebooks", erklärte Ishan Dutt von Canalys. Insbesondere dürfte dem kleinen Konkurrenten aber die Tatsache in die Hände spielen, dass man im lukrativen High End-Segment - also dort wo Intels Probleme klar zutage treten - einfach liefern kann.
Einäugiger unter Blinden
Allerdings bedeutet dies zwar, dass AMD sich positiv wird entwickeln können, doch ein regelrechter Boom ist angesichts der Lage auf dem Weltmarkt am Ende auch nicht zu erwarten. Leichte positive Impulse gibt es hier zwar aus Süd- und Lateinamerika sowie aus dem asiatisch-pazifischen Raum, doch sind dies eben auch die beiden kleinsten Absatzregionen. In den drei großen Marktsegmenten Nordamerika, EMEA und Asien geht es eher bergab.Für das gesamte Jahr 2019 rechnen die Marktforscher aktuell noch mit einem weltweiten Absatz von 259,7 Millionen Desktop-PCs und Notebooks. Das wären dann 0,5 Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Das entspricht im Wesentlichen auch den Prognosen anderer Marktforscher. Die IDC legte kürzlich einen Ausblick vor, bei dem im Grunde nur das kleine Segment der höherwertigen Tablets überhaupt noch Wachstumschancen hat.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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