AMD: Vega-Nachfolger Navi wird wohl um Monate verschoben
Der Chiphersteller AMD wird es wohl nicht schaffen, den Nachfolger seiner Vega-Grafikchips zum bisher erwarteten Termin auf den Markt zu bringen. Obwohl teilweise schon Support für die neuen Produkte in Apples MacOS auftauchte, werden Interessenten sich mindestens bis zum Herbst gedulden müssen.
Eigentlich sollte die Vorstellung der verbesserten Architektur nach nicht offiziell bestätigten Berichten auf der Computex erfolgen. Die große taiwanische Elektronikmesse beginnt in diesem Jahr am 28. Mai. Intern soll es nun aber eine Verschiebung auf den Oktober gegeben haben, wie Cowcotland erfahren haben will. Woran es konkret liegt, ist natürlich nicht im Detail nachvollziehbar.
Allerdings gibt es einige Spekulationen, die durchaus stichhaltig sind. Demnach handelt es sich nicht um Probleme mit der Architektur selbst. Denn wenn in der Entwicklungsphase der grundlegenden Technologien Schwierigkeiten aufgetreten wären, hätte es schon früher eine Verschiebung gegeben. Aber auch die Umsetzung in Produkte soll letztlich nicht der Grund sein.
Letzteres war wohl die bessere Entscheidung. Denn vor allem in den Sommermonaten wird man wohl kaum den großen Hype mit der neuen Grafiktechnologie abgreifen. Wichtig ist hingegen das Weihnachtsgeschäft. Und wenn man in dieses dann sogar noch mit einem komplett neuen Design einsteigt, nimmt ein Hersteller durchaus noch einige Marketing-Effekte zusätzlich mit.
Allerdings gibt es einige Spekulationen, die durchaus stichhaltig sind. Demnach handelt es sich nicht um Probleme mit der Architektur selbst. Denn wenn in der Entwicklungsphase der grundlegenden Technologien Schwierigkeiten aufgetreten wären, hätte es schon früher eine Verschiebung gegeben. Aber auch die Umsetzung in Produkte soll letztlich nicht der Grund sein.
7nm sind ein Problem
Vielmehr mangelt es wohl an Kapazitäten für die Massenproduktion von 7-Nanometer-Chips. Zahlreiche Chip-Designer stürzen sich auf die neuen Möglichkeiten und die Einrichtung neuer Fertigungsanlagen bei den Auftragsherstellern geht schlicht nicht schnell genug voran. Also hatte AMD hier offenbar die Wahl, ob man die ersten Navi-Produkte launcht und dann Lieferschwierigkeiten hat, oder eine komplette Verschiebung hinnimmt.Letzteres war wohl die bessere Entscheidung. Denn vor allem in den Sommermonaten wird man wohl kaum den großen Hype mit der neuen Grafiktechnologie abgreifen. Wichtig ist hingegen das Weihnachtsgeschäft. Und wenn man in dieses dann sogar noch mit einem komplett neuen Design einsteigt, nimmt ein Hersteller durchaus noch einige Marketing-Effekte zusätzlich mit.
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