AMD im Kommen: Intel-Marktanteil auch bei Servern bald unter 90%?
Das große Interesse an AMD-Prozessoren sorgt offenbar dafür, dass Intels Marktanteil im Markt für Server-CPUs allmählich zu bröckeln beginnt. Marktbeobachter aus Asien sehen deutliche Anzeichen dafür, dass AMD erheblich zulegen kann und Intels Marktführerschaft zunehmend unter Druck gerät.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, gehen asiatische Quellen davon aus, dass Intels Anteil im Markt für Server-Prozessoren in den nächsten Jahren ein ganzes Stück fallen wird. Konkret geht man von einem Rückgang des Marktanteils auf unter 90 Prozent bis zum Ende des nächsten Jahres aus. Aktuell liegt Intels Anteil bei den in Unternehmen verwendeten Server-CPUs bei über 93 Prozent.
AMD kam nach Schätzungen im vierten Quartal 2018 bereits auf immerhin 3,2 Prozent Marktanteil - nachdem man ein Jahr früher noch bei mageren 0,8 Prozent unterwegs war. Natürlich hat das Unternehmen noch einen langen Weg vor sich, bis man in Sachen Marktanteil mit Intel gleich auf liegt - wenn es jemals soweit kommen sollte.
Dem "kleinen" der beiden großen Anbieter von x86-Prozessoren geht es nach der Einführung der "Ryzen"- und "EPYC"-Prozessoren mittlerweile erstaunlich gut. Weil man relativ viel Leistung zu einem vermeintlich etwas niedrigeren Preis erhält, haben sich die Verhältnisse nach der zuvor jahrelang andauernden Durststrecke wieder deutlich verändert - auch weil Intel wegen seiner Probleme bei der Umstellung auf kleinere Strukturbreiten unter Druck geraten ist und mit weitreichenden Lieferschwierigkeiten zu kämpfen hat.
Mehr Leistung fürs Geld
Angeblich kann AMD mit seinen x86-basierten Server-Chips mittlerweile ein besseres Preis-Leistungsverhältnis als Intel bieten und so immer mehr Kunden von seinen Prozessoren überzeugen. Auch die Aussicht, dass AMD noch in diesem Jahr erste Server-Prozessoren mit einer Strukturbreite von nur noch sieben Nanometern anbieten will, soll die Nachfrage allmählich steigen lassen.AMD kam nach Schätzungen im vierten Quartal 2018 bereits auf immerhin 3,2 Prozent Marktanteil - nachdem man ein Jahr früher noch bei mageren 0,8 Prozent unterwegs war. Natürlich hat das Unternehmen noch einen langen Weg vor sich, bis man in Sachen Marktanteil mit Intel gleich auf liegt - wenn es jemals soweit kommen sollte.
Dem "kleinen" der beiden großen Anbieter von x86-Prozessoren geht es nach der Einführung der "Ryzen"- und "EPYC"-Prozessoren mittlerweile erstaunlich gut. Weil man relativ viel Leistung zu einem vermeintlich etwas niedrigeren Preis erhält, haben sich die Verhältnisse nach der zuvor jahrelang andauernden Durststrecke wieder deutlich verändert - auch weil Intel wegen seiner Probleme bei der Umstellung auf kleinere Strukturbreiten unter Druck geraten ist und mit weitreichenden Lieferschwierigkeiten zu kämpfen hat.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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