AMD kann die aktuellen Probleme der Konkurrenz solide umschiffen
Dem Chiphersteller AMD ist es in der letzten Zeit ziemlich erfolgreich gelungen, die Probleme der wichtigsten Konkurrenten zu umschiffen. Der Handelskrieg Trumps und auch die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in China ließen das Unternehmen weitgehend kalt und es konnte weiter auf seiner aktuellen Erfolgswelle reiten.
Als AMD gestern die Bücher öffnete, zeigten sich ziemlich solide Zahlen. Der Umsatz konnte um weitere 6 Prozent auf 1,42 Milliarden Dollar gesteigert werden und unterm Strich standen 38 Millionen Dollar in schwarzen Zahlen, womit die Zielsetzungen der Analysten recht gut getroffen wurden. Auch wenn es keine Jubel-Ergebnisse waren, hatte doch niemand Grund zum Klagen.
Das sah bei der Konkurrenz zuletzt immerhin etwas anders aus. Nvidia musste eine Gewinnwarnung herausgeben, nachdem der Absatz an Grafikchips in der letzten Zeit längst nicht so gut lief wie erhofft. Und Intel präsentierte zwar vordergründig gute Ergebnisse, doch schon ein kleiner Blick hinter die Kulissen offenbarte signifikante Probleme, die der Konzern jetzt mit Milliarden-schweren Investitionsprogrammen überwinden will.
Vielleicht läuft es aber auch deutlich besser. Immerhin hat AMD noch einige Trümpfe im Ärmel. Hier ist in erster Linie die Epyc-Serie zu nennen. Man ist auf gutem Weg, mit den Server-Chips so manchen Großauftrag von Datenzentrum-Betreibern an Land zu ziehen, hieß es. Und auch die Nachfrage nach GPUs für die großen Rechenzentren liegt auf hohem Niveau.
Siehe auch: Bilanzen: Intel gleicht einer frisch bemalten aber bröckelnden Fassade
Das sah bei der Konkurrenz zuletzt immerhin etwas anders aus. Nvidia musste eine Gewinnwarnung herausgeben, nachdem der Absatz an Grafikchips in der letzten Zeit längst nicht so gut lief wie erhofft. Und Intel präsentierte zwar vordergründig gute Ergebnisse, doch schon ein kleiner Blick hinter die Kulissen offenbarte signifikante Probleme, die der Konzern jetzt mit Milliarden-schweren Investitionsprogrammen überwinden will.
Zurückhaltung ist angesagt
Angesichts der Situation auf dem Markt hält sich aber auch das AMD-Management bei den Prognosen für die kommende Geschäftsentwicklung lieber etwas zurück. Während die Analysten von der Wall Street beispielsweise noch einen Umsatz von 1,47 Milliarden Dollar im laufenden Quartal für erstrebenswert halten, setzte sich AMD selbst erst einmal nur 1,25 Milliarden Dollar als Ziel - was natürlich zu entsprechenden Sorgen bei den Anlegern führte.Vielleicht läuft es aber auch deutlich besser. Immerhin hat AMD noch einige Trümpfe im Ärmel. Hier ist in erster Linie die Epyc-Serie zu nennen. Man ist auf gutem Weg, mit den Server-Chips so manchen Großauftrag von Datenzentrum-Betreibern an Land zu ziehen, hieß es. Und auch die Nachfrage nach GPUs für die großen Rechenzentren liegt auf hohem Niveau.
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