NiPoGi E3B im Test: Einfaches Mini-PC-Upgrade bringt Überraschungen
Der NiPoGi E3B hat ab Werk unter anderem 16 GB RAM und eine 512-GB-SSD verbaut. Beides lässt sich austauschen. Selbstbasteln kann sich lohnen, wenn man passende Hardware bereits zu Hause vorrätig hat. Wer nicht selbst Hand anlegen möchte, sollte sich die Artikelseite genauer anschauen: Der Hersteller bietet theoretisch auch eine 32-GB-RAM-Version an. Bei dieser kommt allerdings anstelle des AMD Ryzen V2748 ein AMD Ryzen 5 7430U zum Einsatz.
Um den NiPoGi E3B zu öffnen, müssen vier Schrauben auf der Unterseite gelöst werden. Beim Entfernen der Schrauben fällt auf, dass große Teile des Klebstoffs im Gerät verbleiben. Beim Aufschrauben blieb unserem Kollegen Timm Mohn daher nichts anderes übrig, als in den Klebstoff zu schrauben. Gegebenenfalls kann es sich lohnen, nach dem Upgrade neuen Kleber aufzutragen, damit man keines der Gummifüßchen verliert. Alternativ kauft man neue Gummifüßchen und klebt diese neben die Schrauben.
Die Unterseite hat einen Zugangspunkt, über den man den Rest des Gehäuses öffnen kann. Der Bodendeckel muss zunächst aus den Verankerungen gelöst werden und kann anschließend abgehoben werden. Zwischen SSD und Nutzer steht nun noch eine Platte, die mit vier Schrauben befestigt ist. Deren Design verrät schon einmal, wie SSD und RAM angeordnet sind. Die vier Schrauben lassen sich leicht entfernen. Anders als die Bodenplatte muss die Metallplatte nicht erst aus den Ankern geschoben werden: Sie lässt sich einfach anheben.
Der Blick ins Innere verrät: Der E3B kommt mit nur einem 16-GB-RAM-Riegel daher. Außerdem lässt sich ein zweiter SSD-Slot ausfindig machen, mit dessen Hilfe der interne Speicher ausgebaut werden kann. Ab Werk ist eine 512-GB-SATA-SSD verbaut. Der SSD-Slot ist beschriftet: Er kann PCIe- und SATA-SSDs aufnehmen. Die SSD-Geschwindigkeit ist ab Werk auf jeden Fall eher überschaubar. Ein Upgrade auf PCIe-Speicher dürfte ein Geschwindigkeitsplus bringen.
Die beiden SSD-Slots geben dem Nutzer beim Upgrade des E3B sehr viel Freiheit. 4 TB Speicherplatz, verteilt auf beide Slots, sind durchaus denkbar. Im zweiten Slot ist ab Werk auch eine zweite Befestigungsschraube angebracht. Diese kann einfach gelöst und eine PCIe-SSD eingebaut werden. Achtung: Ein Steckplatz kann eine NVMe-PCIe-3.0- oder SATA-SSD aufnehmen. Der zweite Steckplatz eignet sich ausschließlich für SATA-SSDs. Inwiefern sich RAM- und SSD-Upgrade lohnen, muss jeder individuell entscheiden. Insbesondere wenn man direkt am Tag der Anschaffung nachrüsten möchte, sollte man schauen, ob sich höher ausgestattete Modelle nicht direkt etwas mehr lohnen.
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Um den NiPoGi E3B zu öffnen, müssen vier Schrauben auf der Unterseite gelöst werden. Beim Entfernen der Schrauben fällt auf, dass große Teile des Klebstoffs im Gerät verbleiben. Beim Aufschrauben blieb unserem Kollegen Timm Mohn daher nichts anderes übrig, als in den Klebstoff zu schrauben. Gegebenenfalls kann es sich lohnen, nach dem Upgrade neuen Kleber aufzutragen, damit man keines der Gummifüßchen verliert. Alternativ kauft man neue Gummifüßchen und klebt diese neben die Schrauben.
Die Unterseite hat einen Zugangspunkt, über den man den Rest des Gehäuses öffnen kann. Der Bodendeckel muss zunächst aus den Verankerungen gelöst werden und kann anschließend abgehoben werden. Zwischen SSD und Nutzer steht nun noch eine Platte, die mit vier Schrauben befestigt ist. Deren Design verrät schon einmal, wie SSD und RAM angeordnet sind. Die vier Schrauben lassen sich leicht entfernen. Anders als die Bodenplatte muss die Metallplatte nicht erst aus den Ankern geschoben werden: Sie lässt sich einfach anheben.
Der Blick ins Innere verrät: Der E3B kommt mit nur einem 16-GB-RAM-Riegel daher. Außerdem lässt sich ein zweiter SSD-Slot ausfindig machen, mit dessen Hilfe der interne Speicher ausgebaut werden kann. Ab Werk ist eine 512-GB-SATA-SSD verbaut. Der SSD-Slot ist beschriftet: Er kann PCIe- und SATA-SSDs aufnehmen. Die SSD-Geschwindigkeit ist ab Werk auf jeden Fall eher überschaubar. Ein Upgrade auf PCIe-Speicher dürfte ein Geschwindigkeitsplus bringen.
RAM-Kühlpad zerfällt
Das Entfernen des RAMs gestaltet sich etwas schwierig: Der Hersteller hat unter diesem ein Kühlpad angebracht. Das bringt sicherlich Performance-Vorteile, aber auch Nachteile mit sich: Das Kühlpad hat sich am Arbeitsspeicher ganz schön festgeklebt. Der dem Test zugrunde liegende Mini-PC ist noch gar nicht so alt, trotzdem wirkt das Kühlpad trocken. Es zerbröselt, während man es gegen ein neues austauschen will. Der Einsatz von nur einem RAM-Riegel macht das Upgrade auf 32 GB RAM relativ günstig. Ein 16-GB-RAM-Riegel kostet derzeit meist rund 150 Euro.Die beiden SSD-Slots geben dem Nutzer beim Upgrade des E3B sehr viel Freiheit. 4 TB Speicherplatz, verteilt auf beide Slots, sind durchaus denkbar. Im zweiten Slot ist ab Werk auch eine zweite Befestigungsschraube angebracht. Diese kann einfach gelöst und eine PCIe-SSD eingebaut werden. Achtung: Ein Steckplatz kann eine NVMe-PCIe-3.0- oder SATA-SSD aufnehmen. Der zweite Steckplatz eignet sich ausschließlich für SATA-SSDs. Inwiefern sich RAM- und SSD-Upgrade lohnen, muss jeder individuell entscheiden. Insbesondere wenn man direkt am Tag der Anschaffung nachrüsten möchte, sollte man schauen, ob sich höher ausgestattete Modelle nicht direkt etwas mehr lohnen.
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