Chats, Briefe, Adressen: Riesiger Leak von Daten deutscher Politiker
Über die letzten Wochen hinweg sind massenhaft Daten über Politiker im Netz veröffentlicht worden. Die ganze Sache ist etwas kurios, da zahlreiche bekannte Personen betroffen sind, über längere Zeit aber niemand so recht Notiz von der Angelegenheit genommen hat. Erst jetzt erfährt das Ganze einiges an Aufmerksamkeit.
Zuerst berichtete der öffentlich-rechtliche RBB über die Veröffentlichungen. Demnach wurden seit Wochen auf einem Twitter-Account, der schon mehrfach sensible Daten gestreut hat, in Form eines Adventskalenders Daten von Politikern auf Bundes- und teils auch auf Landesebene bereitgestellt. Betroffen waren im Grunde alle im Bundestag vertretenen Parteien mit Ausnahme der AfD. Namentlich finden sich unter anderem Angela Merkel, Andrea Nahles, Martin Schulz, Ursula von der Leyen, Konstantin von Notz und Robert Habeck wieder.
Zu den geleakten Informationen gehören unter anderm persönliche Adressen und Telefonnummern. Hinzu kommen diverse Dokumente zu verschiedensten Abläufen in den Parteien, aber auch Mitgliederlisten und Chats zwischen verschiedenen Politikern. Generell, so hieß es, gibt es in dem Leak aber kein erkennbares Schema - und von wo immer die Daten auch zusammengesammelt wurden, hat man die Informationen nun, wie sie kamen, in den Leak gepackt.
Der gesamte Leak soll bisher eine Menge von rund 169 Megabyte umfassen. Auffällig ist, dass die Daten schon seit einiger Zeit bei den Hinterleuten gelagert haben müssen. Denn die aktuellsten Informationen stammen von Anfang des letzten Jahres, vieles ist aber auch wesentlich älter. Seit gestern Abend sind die Fraktionsführungen der Parteien im Bundestag über die Sache informiert. Dort laufen nun erst einmal Sichtungen und Bewertungen des Materials, Stellungnahmen gibt es daher noch nicht.
Zu den geleakten Informationen gehören unter anderm persönliche Adressen und Telefonnummern. Hinzu kommen diverse Dokumente zu verschiedensten Abläufen in den Parteien, aber auch Mitgliederlisten und Chats zwischen verschiedenen Politikern. Generell, so hieß es, gibt es in dem Leak aber kein erkennbares Schema - und von wo immer die Daten auch zusammengesammelt wurden, hat man die Informationen nun, wie sie kamen, in den Leak gepackt.
Alles muss raus
Den Angaben zufolge sind in dem Datenbestand nach bisherigen Erkenntnissen zwar keine wirklich brisanten Dokumente zu finden, doch dürften verschiedene Veröffentlichungen den Betroffenen dann doch sehr unangenehm sein. Denn von einigen Personen sind auch Ausweiskopien, Briefe, Rechnungen, Kreditkartendaten und die Kommunikation mit Familienmitgliedern in der Sammlung enthalten.Der gesamte Leak soll bisher eine Menge von rund 169 Megabyte umfassen. Auffällig ist, dass die Daten schon seit einiger Zeit bei den Hinterleuten gelagert haben müssen. Denn die aktuellsten Informationen stammen von Anfang des letzten Jahres, vieles ist aber auch wesentlich älter. Seit gestern Abend sind die Fraktionsführungen der Parteien im Bundestag über die Sache informiert. Dort laufen nun erst einmal Sichtungen und Bewertungen des Materials, Stellungnahmen gibt es daher noch nicht.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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