Facebook bei der Jugend unbeliebt? - So dramatisch ist es wirklich
Dass Facebook unter den jugendlichen Nutzern schon längst nicht mehr die Plattform der ersten Wahl ist, weiß man schon länger. Unklar war bisher allerdings, wie dramatisch es für das Soziale Netzwerk dabei wirklich aussieht. In Deutschland grenzt es nämlich schon fast an ein Wunder, wenn man User unter 20 Jahren auf diesem Weg erreicht.
Infografik: Facebook und Tencent im Vergleich
Die jüngste Untersuchung des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs), das jährlich Daten über die Mediennutzung erhebt, kommt beim Anteil der Facebook-Nutzer in der Altersgruppe von 12 bis 19 Jahren nämlich gerade einmal noch auf einen Wert von 15 Prozent. Das berichtet das Handelsblatt, dem die Ergebnisse der "JIM-Studie 2018 - Jugend, Information, Medien" bereits vorliegen.
Im Vergleich zum Vorjahr ging es für Facebook damit also noch einmal um rund 10 Prozentpunkte nach unten. Wenn sich der Trend fortsetzt - wonach es dann doch ziemlich deutlich aussieht, bricht dem Angebot somit quasi die komplette kommende User-Generation weg und es ist fraglich, ob es gelingt, die Anwender zumindest später noch für das Netzwerk zu gewinnen.
Stark zugelegt hat indes auch die Facebook-Tochter Instagram. Als Foto-Community gestartet, konnte das Netzwerk seinen Marktanteil in der jüngsten Nutzergruppe binnen des letzten Jahres um weitere zehn Prozentpunkte auf 67 Prozent ausbauen. Und sogar Snapchat, das nicht zum Zuckerberg-Clan gehört, gewann ein wenig hinzu und kam nach 49 Prozent im Vorjahr nun auf 54 Prozent.
Die veränderte Nutzung von Online-Plattformen lässt sich auch auf die Technik-Ausstattung der jungen Nutzer zurückführen. Noch vor einigen Jahren war ein PC oder Notebook im Grunde unabdingbar, wenn man bei der Online-Kommunikation mitmischen wollte. Heute geben nur noch rund zwei Drittel der jungen User an, solche Geräte zu besitzen. Stattdessen ist bei 97 Prozent ein Smartphone vorhanden, das den zentralen Zugang zum Netz ausmacht.
Siehe auch: Wenn die Jungen nicht wollen: Facebook setzt auf Altersgruppe 30+
Infografik: Facebook und Tencent im Vergleich
Die jüngste Untersuchung des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (mpfs), das jährlich Daten über die Mediennutzung erhebt, kommt beim Anteil der Facebook-Nutzer in der Altersgruppe von 12 bis 19 Jahren nämlich gerade einmal noch auf einen Wert von 15 Prozent. Das berichtet das Handelsblatt, dem die Ergebnisse der "JIM-Studie 2018 - Jugend, Information, Medien" bereits vorliegen.
Im Vergleich zum Vorjahr ging es für Facebook damit also noch einmal um rund 10 Prozentpunkte nach unten. Wenn sich der Trend fortsetzt - wonach es dann doch ziemlich deutlich aussieht, bricht dem Angebot somit quasi die komplette kommende User-Generation weg und es ist fraglich, ob es gelingt, die Anwender zumindest später noch für das Netzwerk zu gewinnen.
Es bleibt in der Familie
Allerdings war das Management um Mark Zuckerberg vorausschauend genug, um hier vorzubeugen. Denn während die jungen Nutzer Facebook schlicht ignorieren, sammeln sie sich auf anderen Plattformen, die letztlich zum gleichen Konzern gehören. Ganz vorn dabei ist natürlich der Messenger WhatsApp, der seinen Anteil im Jahresvergleich sogar noch leicht von 94 auf 95 Prozent ausbauen konnte.Stark zugelegt hat indes auch die Facebook-Tochter Instagram. Als Foto-Community gestartet, konnte das Netzwerk seinen Marktanteil in der jüngsten Nutzergruppe binnen des letzten Jahres um weitere zehn Prozentpunkte auf 67 Prozent ausbauen. Und sogar Snapchat, das nicht zum Zuckerberg-Clan gehört, gewann ein wenig hinzu und kam nach 49 Prozent im Vorjahr nun auf 54 Prozent.
Die veränderte Nutzung von Online-Plattformen lässt sich auch auf die Technik-Ausstattung der jungen Nutzer zurückführen. Noch vor einigen Jahren war ein PC oder Notebook im Grunde unabdingbar, wenn man bei der Online-Kommunikation mitmischen wollte. Heute geben nur noch rund zwei Drittel der jungen User an, solche Geräte zu besitzen. Stattdessen ist bei 97 Prozent ein Smartphone vorhanden, das den zentralen Zugang zum Netz ausmacht.
Siehe auch: Wenn die Jungen nicht wollen: Facebook setzt auf Altersgruppe 30+
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