Microsoft testet Werbebanner in der Mail-App - und macht Rückzieher
Schon im April hat Microsoft damit begonnen, einigen Nutzern Werbung für ein kostenpflichtiges Office 365-Abonnement in der Mail-App von Windows 10 anzuzeigen. Gestern wurden auch größere Werbebanner getestet. Nun der Rückzieher: Das "Feature" soll niemals in eine finale Version der App integriert werden und war nur als Experiment gedacht.
Laut Aggiornamenti Lumia wurden bei einigen Insidern Werbebanner im Posteingang angezeigt. Während bei den Tests im April ausschließlich ein Hinweis auf eine Office 365-Mitgliedschaft in das Programm integriert wurde, handelte es sich jetzt um personalisierte Werbung für weitere Produkte. Zusätzlich wurde ein Hinweis eingeblendet, dass sich die Werbebanner mit dem kostenpflichtigen Abonnement vollständig deaktivieren lassen.
In der Vergangenheit hatte es einige Versuche von Microsoft gegeben, Werbung in das eigene Betriebssystem einzubauen. Daraufhin gab es in den meisten Fällen sehr negative Rückmeldungen, sodass die Vorhaben bislang immer aufgegeben werden mussten. Obwohl Windows 10 grundsätzlich kostenpflichtig ist, rechtfertigen sich die Redmonder damit, dass das Betriebssystem über viele Jahre hinweg und ohne weitere Gebühren aktualisiert wird.
Offizielles Statement von Microsoft
Bereits kurze Zeit, nachdem sich die Meldung verbreitet hat, musste Microsoft den Rückzug antreten. In einem offiziellen Statement heißt es, dass ein Rollout der Funktion überhaupt nicht geplant war. Das Feature sollte demnach nur experimentell und bei wenigen Nutzern getestet werden. Die Werbung wird bald wieder abgeschaltet. Dabei bleibt hingegen noch unklar, weshalb das Redmonder Unternehmen die entsprechenden Werbebanner überhaupt öffentlich getestet hat. Es wirkt eher so, dass Microsoft erst durch das Feedback der Insider und der Medien abgeschreckt wurde.In der Vergangenheit hatte es einige Versuche von Microsoft gegeben, Werbung in das eigene Betriebssystem einzubauen. Daraufhin gab es in den meisten Fällen sehr negative Rückmeldungen, sodass die Vorhaben bislang immer aufgegeben werden mussten. Obwohl Windows 10 grundsätzlich kostenpflichtig ist, rechtfertigen sich die Redmonder damit, dass das Betriebssystem über viele Jahre hinweg und ohne weitere Gebühren aktualisiert wird.
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