Microsoft ermöglicht jetzt native ARM-Software für Windows-Systeme
Microsoft hat seinen Support für die neuen Windows-Geräte, in denen Qualcomm-Prozessoren arbeiten, jetzt endlich auf ein natives Level gebracht. Mit der Bereitstellung der jüngsten Version der Redmonder Entwicklungsumgebung Visual Studio können nun auch ARM64-Anwendungen kompiliert und beim Microsoft Store eingereicht werden.
Microsoft arbeitet nun schon seit einiger Zeit mit seinen Hardware-Partnern an Systemen mit ARM-Prozessoren. Hier soll eine besonders hohe Akkulaufzeit möglich sein. Allerdings konnten die Geräte ihr Potenzial bisher noch lange nicht voll ausbreiten, da zwar das Betriebssystem aus Redmond in einer Version direkt für die Qualcomm-Chips bereitstand, aber noch keinerlei Anwendungs-Software. Diese wurde stets in einen Emulator gepackt, was die Performance natürlich in Grenzen hielt.
Doch nun soll sich das endlich ändern. Mit der nun erfolgten Veröffentlichung des Visual Studio 15.9 wurde die Entwicklungsumgebung um Features für die Bereitstellung von ARM-Anwendungen erweitert. Wie Microsoft mitteilte, könnten nun sowohl UWP- als auch Win32-Codes herangezogen und ohne Veränderungen so kompiliert werden, dass sie direkt auf Geräten mit der ARM-Version von Windows 10 lauffähig sind.
Man sollte aber nicht damit rechnen, dass es immer so reibungslos abläuft. Es kann durchaus passieren, dass teilweise noch Anpassungen an Teilen des eigenen Codes nötig sind - vor allem dann, wenn man bei der Entwicklung der Software nicht weitgehend auf die von Microsoft bereitgestellten Bibliotheken zurückgreift, sondern auch selbst teilweise dicht an die tieferen Schichten des Systems kommt. Microsoft bietet für solche Fälle aber auch einige Hilfestellungen an, so dass die Geräte mit Qualcomm-Chips bald mit einer wachsenden Zahl nativer Anwendungen versorgt werden können.
Siehe auch: Windows 10 on ARM - Snapdragon 850-Benchmark zeigt 25% Power-Plus
Doch nun soll sich das endlich ändern. Mit der nun erfolgten Veröffentlichung des Visual Studio 15.9 wurde die Entwicklungsumgebung um Features für die Bereitstellung von ARM-Anwendungen erweitert. Wie Microsoft mitteilte, könnten nun sowohl UWP- als auch Win32-Codes herangezogen und ohne Veränderungen so kompiliert werden, dass sie direkt auf Geräten mit der ARM-Version von Windows 10 lauffähig sind.
Meist reicht ein Klick ins Menü
Der Aufwand für die Entwickler soll sich also stark in Grenzen halten. Die Redmonder stellen die ganze Sache so dar, dass im Grunde nur eine andere Einstellung in einem Menü vorgenommen werden muss, um auch ARM-Systeme mit nativen Applikationen zu versorgen. Das dürfte in vielen Fällen auch durchaus der Fall sein.Man sollte aber nicht damit rechnen, dass es immer so reibungslos abläuft. Es kann durchaus passieren, dass teilweise noch Anpassungen an Teilen des eigenen Codes nötig sind - vor allem dann, wenn man bei der Entwicklung der Software nicht weitgehend auf die von Microsoft bereitgestellten Bibliotheken zurückgreift, sondern auch selbst teilweise dicht an die tieferen Schichten des Systems kommt. Microsoft bietet für solche Fälle aber auch einige Hilfestellungen an, so dass die Geräte mit Qualcomm-Chips bald mit einer wachsenden Zahl nativer Anwendungen versorgt werden können.
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Christian Kahle
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